17.4.1946

Der Sammler und Mäzen Josef Haubrich stif­te­t sei­ne Kunst­samm­lung der Stadt Köln

Lud­wig Jo­sef Hau­brich war ein äu­ßerst wir­kungs­vol­ler Kul­tur­po­li­ti­ker der Nach­kriegs­zeit. Am 17.4.1946 stif­te­te er sei­ne Kunst­samm­lung der Stadt Köln, woraus sich das heu­ti­ge Mu­se­um Lud­wig ent­wi­ckel­te. Im schwer zer­stör­ten Köln legte er damit den Grund­stein für die Ent­wick­lung ei­nes der in­ter­na­tio­nal be­deu­ten­den Mu­se­en der Mo­der­ne. Auch für die Ent­ste­hung des heu­ti­gen LVR-Frei­licht­mu­se­ums in Kom­mern und die Er­hal­tung des Ro­ten Hau­ses in Mons­chau setz­te er sich tat­kräf­tig ein. 

16.4.1915

Wilhelm Spiritus wird zum Bonner Ober­bür­ger­meis­ter auf Le­bens­zeit ge­wählt

Wil­helm Spi­ri­tus ist bis heu­te der am längs­ten am­tie­ren­de Ober­bür­ger­meis­ter von Bonn. In sei­ne Amts­zeit fie­len die Blü­te­zeit der Stadt in der wil­hel­mi­ni­scher Epo­che mit dem Bau der ers­ten Rhein­brü­cke, aber auch die ent­beh­rungs­rei­chen Jah­re des Ers­ten Welt­kriegs und der Be­ginn der Be­sat­zungs­zeit. Spi­ri­tus moch­te sich mit den bri­ti­schen Ent­schei­dungs­trä­gern und der neu­en po­li­ti­schen La­ge nicht ar­ran­gie­ren. Ob­wohl die Bon­ner Stadt­ver­ord­ne­ten ihn am 16.4.1915 zum Ober­bür­ger­meis­ter auf Le­bens­zeit ge­wählt hat­ten, wur­de der „rhei­ni­sche Preu­ße“ (Hein­rich Blu­men­thal) im Ja­nu­ar 1919 von sei­nen Amts­pflich­ten ent­bun­den.

13.4.1180

Das Kölner Erzbistum erhält das Herzogtum Westfalen

Nach dem Sturz Hein­richs des Lö­wen, Her­zog von Sach­sen und Bay­ern (Re­gie­rungs­zeit 1142-1180 be­zie­hungs­wei­se 1156-1180), an dem Erz­bi­schof Phil­ipp von Heins­berg 1180 ak­tiv mit­ge­wirkt und be­deu­ten­den An­teil hat­te, wur­de das Köl­ner Erz­bis­tum be­trächt­lich er­wei­tert und er­hielt durch die Geln­häu­ser Ur­kun­de vom 13.4.1180 das Her­zog­tum West­fa­len (du­ca­tus West­fa­liae et An­ga­riae).