"Refugium einer politikfreien Sphäre?"

Tagung zu Musik und Gesellschaft im Rheinland des 19. und 20. Jahrhunderts, 9. und 10. Oktober 2018

Das Archiv des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf und das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte laden sie in Kooperation mit dem Stadtmuseum Düsseldorf herzlich ein zur Tagung "Refugium einer politikfreien Sphäre?" - Musik und Gesellschaft im Rheinland des 19. und 20. Jahrhunderts. 
Anlässlich des 200jährigen Bestehens des Städtischen Musikvereins betrachtet die Tagung den musikgeschichtlichen Kontext zweier Jahrhunderte und den Bezug zur Region. Die Referentinnen und Referenten gehen dabei auch der Frage nach, inwiefern hier überhaupt von einem "Refugium einer politikfreien Sphäre" gesprochen werden kann. 

Anmeldungen unter: rheinische-geschichte@lvr.de

Dienstag und Mittwoch, den 9. und 10. Oktober 2018

Stadtmuseum Düsseldorf | Berger Allee 2 | 40213 Düsseldorf

Hermann von Weinsberg, 3.1.1518–23.3.1597

Kolloquium der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde am 14. September 2018

Den 500. Geburtstag von Hermann von Weinsberg nimmt die Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde zum Anlass, im Anschluss an ihre Mitgliederversammlung ein kleines Kolloquium zu dem Kölner Ratsherrn auszurichten. Vor allem als Chronist hat Hermann von Weinsberg nachhaltige Bedeutung erlangt, da er in seinem mehrbändigen Haus- und Gedenkbuch „Buch Weinsberg“ neben einer fiktiven Familiengeschichte das kulturelle und gesellschaftliche Leben der Stadt Köln im 16. Jahrhundert ausbreitet. 

Interessenten sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos!

NS-Medizinverbrechen im heutigen Rhein-Sieg-Kreis

Vortrag von Ralf Forsbach am 5. September 2018 in Siegburg

Gemeinsam mit dem Rhein-Sieg-Kreis widmet sich das LVR-Internetportal Rheinische Geschichte in einer Pionierstudie der Erforschung von NS-Medizinverbrechen – vor allem der Zwangssterilisation und der Euthanasie - im alten Siegkreis und im Landkreis Bonn. Das wissenschaftliche Team wirft Fragen auf wie: Wer waren die Täter und die zu Unrecht Betroffenen? Wie liefen die Verbrechen ab? Wie agierten die beteiligten Behörden? Und gab es vielleicht sogar Ansätze von Opposition und Widerstand? 

Begleitet wird das Projekt von der am 27. Juni begonnenen Vortragsreihe "'Euthanasie', Zwangssterilisationen, Humanexperimente. NS-Medizinverbrechen im heutigen Rhein-Sieg-Kreis". Den zweiten Vortrag der Reihe hält Ralf Forsbach, der sich einordnend mit den NS-Medizinverbrechen im Westen beschäftigen wird. 

Mittwoch, 5. September 2018, 19:30 Uhr
Stadtmuseum Siegburg | Aula | Markt 46 | 53721 Siegburg