Relaunch des Internetportals „Rheinische Geschichte“

Liebe Nutzerinnen und Nutzer,

das Internetportal „Rheinische Geschichte“ befindet sich momentan mitten in einem technischen, gestalterischen und inhaltlichen Relaunch. Seit 2010 hat es sich in seiner Funktion als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und breiter Öffentlichkeit zu einem der bedeutendsten Kulturdienstleistungen des Landschaftsverbandes entwickelt. Der Relaunch wird den Bestand unseres weiterhin qualitativ hochwertigen Angebotes sichern und die Möglichkeit bieten, neue Forschungsprojekte nicht nur inhaltlich, sondern auch technisch im Portal zu verankern. In den kommenden Monaten werden sukzessive neue Bereiche freigeschaltet. Bleiben Sie also am Ball und uns treu!
 

NEU: Reichspolitik der Kölner Erzbischöfe im Mittelalter

Kaum ein Thema eignet sich besser für eine Darlegung der Zusammenhänge zwischen Reichsgeschichte und Landesgeschichte als eine Betrachtung der Wechselwirkung im Falle des Kölner Erzstuhls. Hier ergibt sich eine ganz eigene Dynamik, die sich aus den Erwartungshaltungen an einen Bischof, der Schwerpunktsetzung und der Abhängigkeit eines Oberhirten von weltlicher Förderung sowie der Verbundenheit mit dem jeweiligen König oder auch der Verantwortung für das Reich speist. Die Be­deu­tung de­s Köl­ner Erz­bis­tums brach­te es mit sich, dass für vie­le Köl­ner Erz­bi­schö­fe des frü­hen und ho­hen Mit­tel­al­ters die hieraus entstehenden Spannungsverhältnisse besonders spürbar waren. Sie fanden unterschiedliche Antworten im Vielklang der An­sprü­che und Herausforderungen.

10.8.1805 - Sophie von Hatzfeld wird in Berlin geboren

Die Gräfin Sophie von Hatzfeld-Wildenburg-Schönstein, die nach der Scheidung von ihrem gewalttätigen Ehemann und Vetter einige Jahre in Düsseldorf lebte, betätigte sich an der Seite von Arbeiterführer Lassalle in der Parteienpolitik und pflegte Kontakte mit Karl Marx und anderen Vertretern der Arbeiterbewegung. Obwohl das preußische Vereinsgesetz ihr eine Mitgliedschaft verbot, unterstützte sie den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein (ADAV) offen. Sowohl ihre politische Betätigung als Frau als auch die enge Freundschaft mit dem jüdischen Lassalle waren Anlass für Gerüchte und Anfeindungen und brachten ihr den bekannten Spitznamen der ‚roten Gräfin‘ ein.