Annemarie Schimmel

Orientalistin (1922-2003)

Stefan Wild (Bonn)

Annemarie Schimmel, undatiert. (www.uni-erfurt.de)

In der Welt des aus­ge­hen­den 20. Jahr­hun­derts war An­ne­ma­rie Schim­mel über den en­gen Fach­kreis hin­aus bei wei­tem die be­rühm­tes­te nicht-mus­li­mi­sche Is­lam­wis­sen­schaft­le­rin. Da­bei ist ih­re Le­bens­auf­ga­be, die is­la­mi­sche Re­li­gi­on und Kul­tur über die ge­lehr­te Zunft hin­aus ei­ner brei­te­ren Öf­fent­lich­keit na­he­zu­brin­gen, nach wie vor ak­tu­ell. Die An­er­ken­nung, die sie in der gan­zen is­la­mi­schen Welt ge­noss, zeig­te sich in ho­hen Eh­run­gen, mit de­nen sie be­dacht wur­de.

An­ne­ma­rie Bri­git­te Schim­mel wur­de am 7.4.1922 als ein­zi­ges Kind des mitt­le­ren Post- und Te­le­gra­phen­be­am­ten Paul Wil­helm Schim­mel (1889-1945) und sei­ner Ehe­frau An­na (1887-1978) in Er­furt ge­bo­ren. Die Fa­mi­lie war lu­the­risch, aber kei­ne Kirch­gän­ger. Mit 15 Jah­ren be­gann An­ne­ma­rie ne­ben ih­rem Schul­un­ter­richt an der Er­fur­ter Lui­sen­schu­le Ara­bisch und Tür­kisch zu ler­nen, wäh­rend sich die meis­ten ih­rer Al­ters­ge­nos­sen für Volk, Fah­ne und Füh­rer be­geis­ter­ten. Ihr Pri­vat­leh­rer war Hans El­len­ber­ger (1877-1949), Lek­tor an der Uni­ver­si­tät Je­na. Nach dem Ab­itur im­ma­tri­ku­lier­te sie sich 1939, kurz nach Kriegs­be­ginn, an der Uni­ver­si­tät Ber­lin, wo sie bei Walt­her Björk­mann (1896-1996), Ernst Küh­nel (1882-1964), Ri­chard Hart­mann (1881-1965), Hans Hein­rich Scha­eder (1896-1957) und An­ne­ma­rie von Ga­bain (1901-1993) Ara­bisch, Per­sisch, is­la­mi­sche Kunst­ge­schich­te, Is­lam­wis­sen­schaft und Tur­ko­lo­gie stu­dier­te. 1941 wur­de sie mit 19 Jah­ren mit der Dis­ser­ta­ti­on „Ka­lif und Ka­di im spät­mit­tel­tal­ter­li­chen Ägyp­ten“ bei Ri­chard Hart­mann pro­mo­viert.

Auch An­ne­ma­rie Schim­mel ent­kam dem NS-Staat nicht. Ge­zwun­gen, sich dem NS-Stu­den­ten­bund an­zu­schlie­ßen, wur­de sie auf­grund ih­rer Kenn­nis­se des Ara­bi­schen und Tür­ki­schen als Wis­sen­schaft­li­che Hilfs­ar­bei­te­rin in den Ber­li­ner Ab­hör- und Über­set­zungs­dienst des Aus­wär­ti­gen Amts ver­pflich­tet. Dort muss­te sie vor­nehm­lich tür­ki­sche Te­le­gram­me de­chif­frie­ren. Zwi­schen dem 7.11.1944 und dem 31.3.1945 ver­such­te sie noch, ih­re Ha­bi­li­ta­ti­ons­schrift „Die Struk­tur der Mi­li­tär­schicht un­ter den spä­ten Mam­lu­ken. Stu­di­en zur Kul­tur­ge­schich­te des spät­mit­tel­al­ter­li­chen Ägyp­ten­s“ ein­zu­rei­chen. Die Ar­beit ver­brann­te je­doch im un­ter­ge­hen­den Ber­lin. 

Am 8.5.1945 wur­de An­ne­ma­rie Schim­mel von den ame­ri­ka­ni­schen Be­hör­den aus Ber­lin nach Mar­burg ver­bracht und blieb dort bis zum 22. Sep­tem­ber in­ter­niert. Be­reits vor­her hat­te sie sich mit dem de­si­gnier­ten De­kan der bald wie­der zu er­öff­nen­den Uni­ver­si­tät Mar­burg ge­trof­fen, dem ka­tho­li­schen Re­li­gi­ons­wis­sen­schaft­ler Fried­rich Hei­ler (1892-1967). Die­ser bot ihr an, sie an der Mar­bur­ger Uni­ver­si­tät im Fach Re­li­gi­ons­wis­sen­schaft zu ha­bi­li­tie­ren. Am 5.1.1946 fand die münd­li­che Prü­fung zu ih­rer Ha­bi­li­ta­ti­on in Ber­lin statt. Die Ha­bi­li­ta­ti­ons­schrift „Mam­lu­ken, Emi­re und der Sul­tan. Stu­di­en zur Or­ga­ni­sa­ti­on der Mam­lu­ken“ wur­de nie pu­bli­ziert – ver­mut­lich han­del­te es sich aber um die ers­te Ha­bi­li­ta­ti­on in Deutsch­land nach dem En­de des Krie­ges. 

Hei­lers Ge­gen­spie­ler in Mar­burg war der pro­tes­tan­ti­sche Theo­lo­ge Ru­dolf Bult­mann (1884-1976). Die bei­der­sei­ti­gen Que­re­len zeig­ten sich, als An­ne­ma­rie Schim­mel auf An­ra­ten Hei­lers ei­ne zwei­te Dis­ser­ta­ti­on mit dem The­ma „Der Be­griff der mys­ti­schen Lie­be im Is­lam“ ein­reich­te. Bult­mann fand die Ar­beit, wie sie selbst be­rich­tet, „nicht sehr geist­reich“. Wäh­rend­des­sen wur­de sie - bei knapps­tem Ge­halt - auf­grund ih­res ju­gend­li­chen Al­ters, ih­rer aus­ge­präg­ten Freund­lich­keit und ih­rer ho­hen Sprach­kom­pe­tenz von Mar­burg aus gern ins Aus­land ge­schickt. Sie ge­hör­te zu den ers­ten deut­schen Is­lam­wis­sen­schaft­lern, de­nen zu­ge­traut wur­de, Kon­tak­te zu den weit­hin den Deut­schen ge­gen­über höchst miss­traui­schen Ori­en­ta­lis­ten Eu­ro­pas zu knüp­fen. Ih­re frü­hen Aus­land­rei­sen et­wa nach Schwe­den, Frank­reich, die Nie­der­lan­de oder in die Schweiz wur­den von äl­te­ren deut­schen Kol­le­gen ins­ge­heim be­nei­det. 

Wäh­rend­des­sen glaub­te An­ne­ma­rie Schim­mel im­mer mehr, dass Kol­le­gen ih­re Be­för­de­rung zum au­ßer­plan­mä­ßi­gen Pro­fes­sor zu hin­ter­trei­ben ver­such­ten. So traf es sich gut, dass sie am 20.11.1954 ei­nen Ruf an die Uni­ver­si­tät An­ka­ra für das in der Tür­kei ganz neue Fach „Ver­glei­chen­de Re­li­gi­ons­wis­sen­schaf­t“ an­neh­men konn­te. Zu­recht frag­te sie sich rhe­to­risch, ob ei­ne deut­sche evan­ge­li­sche Theo­lo­gi­sche Fa­kul­tät da­mals in Deutsch­land für die­ses Fach ei­ne Mus­li­min hät­te be­ru­fen kön­nen. Ih­re be­reits da­mals gu­ten Tür­kisch­kennt­nis­se spiel­ten si­cher ei­ne Rol­le: am 20.11.1954 be­gann An­ne­ma­rie Schim­mel mit der Leh­re – auf Tür­kisch. Am 25.5.1955 hei­ra­te­te sie Os­man Tarı, ei­nen Di­rek­tor im Land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um, und hieß nun An­ne­ma­rie Schim­mel-Tarı. Da­mit wur­de sie nicht nur tür­ki­sche Be­am­tin, son­dern nach tür­ki­schem Recht Tür­kin. Nach deut­schem Recht blieb sie al­ler­dings deut­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge. 1957 wur­de die Ehe ge­schie­den. Vor­her hat­ten al­ler­dings tür­ki­sche Zei­tun­gen das Ge­rücht ver­brei­tet, An­ne­ma­rie Schim­mel sei zum Is­lam kon­ver­tiert. Die­se Fehl­in­for­ma­ti­on hat sie zeit­le­bens ver­folgt. Am 1.11.1959 kehr­te sie auf ei­ne von Hei­ler müh­se­lig er­ar­bei­te­te Hilfs­kraft­stel­le nach Mar­burg zu­rück.

Ot­to Spies (1901-1981), Or­di­na­ri­us für Is­lam­wis­sen­schaft an der Uni­ver­si­tät Bonn, ver­mit­tel­te ihr 1961 ei­ne Stel­le als „au­ßer­plan­mä­ßi­ge Lek­to­rin und Wis­sen­schaft­li­che Rä­tin“ am neu­ge­grün­de­ten „Se­mi­nar für Ori­en­ta­li­sche Spra­chen“ (SOS). Auch wenn es um we­nig mehr als Sprach­leh­re ging – An­ne­ma­rie Schim­mel ver­stand sich in der vor­läu­fi­gen Haupt­stadt Bonn bes­tens mit den Bot­schaf­tern Ägyp­tens, der Tür­kei oder Sy­ri­ens. Sie grün­de­te zu­sam­men mit Al­bert Thei­le (1904-1986) „Fikrun wa Fan­n“ (Ge­dan­ke und Kunst), ei­ne Kul­tur­zeit­schrift für die ara­bi­sche Welt, die als ein in­ter­kul­tu­rel­ler Best­sel­ler bis 2017 exis­tier­te. Al­ler­dings fühl­te sie sich auch in Bonn im­mer wie­der von Kol­le­gen zu­rück­ge­setzt – mit Recht. So at­tes­tier­te Ot­to Spies ihr: „Schim­melin, wenn Sie’n Mann wä­ren, dann krieg­ten Sie‘n Lehr­stuhl!“

An­ne­ma­rie Schim­mel hat­te be­reits früh­zei­tig die Be­deu­tung des in Deutsch­land weit­ge­hend un­be­kann­ten is­la­mi­schen Süd­asi­en er­kannt. So mach­te sie den in­do-pa­kis­ta­ni­schen Phi­lo­so­phen Mu­ham­mad Iqbal (1877-1938) in Deutsch­land be­kannt. 1967 wur­de sie als Lec­tu­rer in In­do-Mus­li­me Cul­tu­re an die Har­vard Uni­ver­si­ty (USA) be­ru­fen, wo sie seit 1970 die Ag­ha-Khan-Pro­fes­sor­ship of In­do Mus­lim Cul­tu­re ver­sah und ver­stärkt in ih­rem zwei­ten gro­ßen Ar­beits­ge­biet, der Ge­schich­te und Kul­tur des Is­lam auf dem in­di­schen Sub­kon­ti­nent forsch­te. Ih­re Stär­ke war die Ver­mitt­lung schwie­ri­ger mys­ti­scher Tex­te nicht nur aus dem Ara­bi­schen, Per­si­schen und Tür­ki­schen, son­dern auch aus Ur­du, Pash­to und Sindhi – Spra­chen, von de­nen die meis­ten deut­schen Ori­ent­fach­leu­te kaum wuss­ten, dass es sie gab. Wäh­rend die­ser Zeit pu­bli­zier­te sie wei­ter, hielt gut be­such­te Vor­trä­ge und wur­de Prä­si­den­tin der “In­ter­na­tio­nal As­so­cia­ti­on for the His­to­ry of Re­li­gi­ons.“

An­ne­ma­rie Schim­mel kehr­te mit 65 Jah­ren 1992 an die Uni­ver­si­tät Bonn zu­rück. In­zwi­schen konn­te sie auf ei­ne Viel­zahl gut­ge­hen­der Bü­cher und Schrif­ten zu­rück­bli­cken. Sie pu­bli­zier­te wei­ter, nahm die ihr 1990 ver­lie­he­ne Ho­no­rar­pro­fes­sur freund­lich an und er­rich­te­te 1995 die An­ne­ma­rie-Schim­mel-Stif­tung für Is­lam­kun­de e.V. Im Früh­jahr 1995 be­glei­te­te sie Bun­des­prä­si­dent Ro­man Her­zog (1934-2017) und des­sen Frau Chris­tia­ne (1936-2000) zu ei­nem Staats­be­such nach Pa­kis­tan. Am 4.5.1995 gab der Bör­sen­ver­ein des Deut­schen Buch­han­dels be­kannt, dass An­ne­ma­rie Schim­mel der Frie­dens­preis des Deut­schen Buch­han­dels zu­er­kannt wer­den soll­te. In der Be­grün­dung hei­ßt es: „In­mit­ten er­schre­cken­der Zei­chen des re­li­giö­sen Fa­na­tis­mus ver­steht der Stif­tungs­rat die Aus­zeich­nung als ein Zei­chen für die Be­geg­nung, nicht die Kon­fron­ta­ti­on der Kul­tu­ren, als ein Zei­chen für Duld­sam­keit, Poe­sie und Welt­kul­tur, wel­che die Form des An­ders­seins ach­tet.“ 

Das Un­heil be­gann, als An­ne­ma­rie Schim­mel in den „Ta­ges­the­men“ des ZDF be­fragt wur­de, was sie von der „To­des­fat­wa“ des Imam Kho­mei­ni (1902-1989) hal­te, der al­le Mus­li­me auf­for­der­te, Sal­man Rush­die (ge­bo­ren 1947), den Ver­fas­ser des Buchs „The Sa­ta­nic Ver­ses“ (1988), zu tö­ten. Sie ant­wor­te­te so miss­ver­ständ­lich, dass es zu ei­nem Skan­dal kam. Es wur­de ei­ne sehr kon­tro­ver­se, kul­tur­kamp­fähn­li­che De­bat­te ent­facht, wie sie in den An­na­len des „Frie­dens­prei­ses“ kaum Par­al­le­len hat. Be­rühm­te deut­sche Au­to­ren und Ver­la­ge for­der­ten die Rück­ga­be des Frie­dens­prei­ses. Ali­ce Schwar­zer (ge­bo­ren 1942) mach­te An­ne­ma­rie Schim­mel zur „schrift­gläu­bi­gen Mus­li­min“. In Wahr­heit stand An­ne­ma­rie Schim­mel den Ket­zern der is­la­mi­schen Mys­tik nä­her als der is­la­mi­schen Scha­ria. Der Bun­des­prä­si­dent stell­te je­doch fest, dass Eu­ro­pa sich kei­nen Krieg der Re­li­gio­nen leis­ten kön­ne und be­stand dar­auf, am 15. Ok­to­ber selbst die Lau­da­tio zu hal­ten. Als An­ne­ma­rie Schim­mel ih­re Re­de in der voll­be­setz­ten Pauls­kir­che hielt, stand sie am Rand ei­ner tie­fen De­pres­si­on. Sie sah ihr Le­bens­werk der Ver­söh­nung zwi­schen Ori­ent und Ok­zi­dent in Ge­fahr. Bald nahm sie je­doch ihr ge­wohn­tes Le­ben wie­der auf, schrieb wei­ter di­cke Bü­cher und hielt nach wie vor gut be­such­te Vor­trä­ge – mied aber wei­ter­hin jeg­li­che Kri­tik an Mus­li­men. 

An­ne­ma­rie Schim­mel war Mit­glied zahl­rei­cher wis­sen­schaft­li­cher Ge­sell­schaf­ten. Sie war Eh­ren­dok­to­rin meh­re­rer Uni­ver­si­tä­ten und er­hielt im In- wie Aus­land ei­ne Viel­zahl wis­sen­schaft­li­cher und kul­tu­rel­ler Aus­zeich­nun­gen. Die Stadt Bonn ehr­te sie an­läss­lich ih­res 80. Ge­burts­ta­ges am 7.4.2002 mit dem Ein­trag in das Gol­de­ne Buch der Stadt. 

An­ne­ma­rie Schim­mel starb am 26.1.2003 in Bonn und wur­de dort am 4.2.2003 auf dem Pop­pels­dor­fer Fried­hof be­gra­ben. Ei­nen Teil ih­res Nach­las­ses ver­mach­te sie der in ih­rer Hei­mat­stadt Er­furt neu ge­grün­de­ten Uni­ver­si­tät Er­furt, de­ren Grün­dungs­se­nat sie ab 1997 an­ge­hört hat­te. Die Uni­ver­si­tät Er­furt pflegt das Ge­den­ken an sie mit Aus­stel­lun­gen und Ver­an­stal­tun­gen. Die Bon­ner Uni­ver­si­tät rich­te­te ein An­ne­ma­rie-Schim­mel Kol­leg ein. 

Werke (Auswahl)

Ka­lif und Ka­di im spät­mit­tel­al­ter­li­chen Ägyp­ten, Diss., Leip­zig 1943.
Stu­di­en zum Be­griff der mys­ti­schen Lie­be im Is­lam, Diss. theol. Mar­burg 1951, 1954. 
Pa­kis­tan – ein Schloß mit 1000 To­ren, Zü­rich 1965. 
Ga­bri­el’s Wing. A Stu­dy of the Re­li­gious Ide­as of Sir Mu­ham­mad Iqbal, Lei­den 1963.
Is­la­mic Cal­li­gra­phy. Ico­no­gra­phy of Re­li­gi­ons, Lei­den 1970.
Zeit­ge­nös­si­sche ara­bi­sche Ly­rik, aus­ge­wählt, ein­gel. u. übers., Tü­bin­gen 1975.
Rumi: Ich bin Wind und du bist Feu­er. Le­ben und Werk des gro­ßen Mys­ti­kers. Köln 1978, Neu­aus­ga­be, Xan­ten 2017.
Mys­ti­cal Di­men­si­ons of Is­lam, Cha­pel Hill 1975.
Is­lam in the In­dian Sub­con­ti­nent, Lei­den 1980.
Und Mu­ham­mad ist sein Pro­phet. Die Ver­eh­rung des Pro­phe­ten in der is­la­mi­schen Fröm­mig­keit, Düs­sel­dorf 1981.
As Through a Veil. Mys­ti­cal Poe­try in Is­lam, New York 1982.
Der Is­lam, Stutt­gart 2000, Ein­lei­tung und An­mer­kun­gen zu: Der Ko­ran (Ori­gi­nal­ti­tel: Qurʾān. aus dem Ara­bi­schen über­tra­gen v. Max Hen­ning), Stutt­gart 1990.
Die Re­li­gi­on des Is­lam. Ei­ne Ein­füh­rung, 11. Auf­la­ge, Stutt­gart 2010 [Erst­aus­ga­be als Der Is­lam, 1990].
Mys­ti­cal di­men­si­ons of Is­lam, Köln 1985; deutsch: Mys­ti­sche Di­men­sio­nen des Is­lam. Die Ge­schich­te des Su­fis­mus, Frank­furt am Main 1995. 
Is­la­mic Na­mes, Edin­burgh 1989.
Mein Bru­der Is­mail. Er­in­ne­run­gen an die Tür­kei, Köln 1990.
Die Zei­chen Got­tes. Die re­li­giö­se Welt des Is­lam, Mün­chen 1995.
Je­sus und Ma­ria in der is­la­mi­schen Mys­tik, Mün­chen 1996.
Ge­sang und Ek­sta­se. Su­fi-Tex­te des in­di­schen Is­lam, Mün­chen 1999. 
Im Reich der Gro­ß­mo­guln, Mün­chen 2000.
Mor­gen­land und Abend­land. Mein west-öst­li­ches Le­ben, Mün­chen 2002. – Eng­li­sche Aus­ga­be: Ori­ent and oc­ci­dent. My life in East and West, Pa­kis­tan 2007.
Auf den Spu­ren der Mus­li­me. Mein Le­ben zwi­schen den Kul­tu­ren, 2002.

Bibliographie

Um­ar, Mu­ham­mad Su­he­yl, Bi­blio­gra­phy of the Works of the Scho­lar-Her­mit Prof. Dr. An­ne­ma­rie Schim­mel. From 1943 through 2003, La­ho­re, Iqbal Aca­de­my 2004. 

Festschriften

Gie­se, Al­ma (Hg.), Gott ist schön und er liebt die Schön­heit. Fest­schrift für An­ne­ma­rie Schim­mel zum 7. April 1992, dar­ge­bracht von Schü­lern, Freun­den und Kol­le­gen, Bern/New York 1994.
Sub­tel­ny, Eva Ma­ria (Hg.), Es­says pre­sen­ted to An­ne­ma­rie Schim­mel on the oc­ca­si­on of her re­ti­re­ment from Har­vard Uni­ver­si­ty by her col­le­agues, stu­dents and fri­ends, Cam­bridge, Mass. 1994.  

Literatur (Auswahl)

Hoff­mann, An­ne, Is­lam in den Me­di­en. Der pu­bli­zis­ti­sche Kon­flikt um An­ne­ma­rie Schim­mel, Müns­ter 2004. 
Wild, Ste­fan, Der Frie­dens­preis und An­ne­ma­rie Schim­mel: ei­ne Nach­le­se, in: Die Welt des Is­lams 36 (1996), S. 107-122. 
Wild, Ste­fan, In Me­mo­ri­am An­ne­ma­rie Schim­mel (7. April 1922 - 26. Ja­nu­ar 2003), in: Die Welt des Is­lams 43 (2003), S. 131-142.
Wild, Ste­fan, Schim­mel, An­ne­ma­rie, in: Neue Deut­sche Bio­gra­phie 22 (2005), S. 777-778.  

 
Zitationshinweis

Bitte geben Sie beim Zitieren dieses Beitrags die exakte URL und das Datum Ihres Besuchs dieser Online-Adresse an.

Wild, Stefan, Annemarie Schimmel, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/annemarie-schimmel/DE-2086/lido/5e86ea31e59e74.16536762 (abgerufen am 04.07.2020)