Caspar Joseph Brambach

Komponist (1833-1902)

Josef Niesen (Bonn)

Caspar Joseph Brambach (1833-1902), Porträtfoto.

Cas­par Jo­seph Bram­bach war ein rhei­ni­scher Kom­po­nist, des­sen be­kann­tes­tes Werk, das Ber­gi­sche Hei­mat­lied, heu­te noch als Hym­ne des Ber­gi­schen Lan­des ge­sun­gen wird.

Ge­bo­ren wur­de Cas­par Jo­seph Bram­bach am 14.7.1833 in Ober­dol­len­dorf (heu­te Stadt Kö­nigs­win­ter) als Sohn des Kla­vier­stim­mers, Or­gel­bau­ers und Mu­sik­leh­rers Franz Ja­cob Bram­bach (1803–1890). Sei­ne Mut­ter Ca­tha­ri­na Ger­trud Bram­bach (ge­bo­ren 1813), ge­bo­re­ne Lü­ck­erath, war die Toch­ter ei­nes um­her­zie­hen­den Ma­rio­net­ten­spie­lers. Sein Bru­der Wil­helm (1841–1932), spä­ter ein Schü­ler von Fried­rich Wil­helm Rit­schl (1806–1876) und Hein­rich Carl Brei­den­stein (1796–1876) an der Bon­ner Uni­ver­si­tät, mach­te sich be­son­ders als Vor­kämp­fer der Selb­stän­dig­keit des Bi­blio­thekar­be­ru­fes ver­dient.

Als Bram­bach zwei Jah­re alt war, sie­del­te die Fa­mi­lie ins na­he Bonn über, wo er spä­ter Volks­schu­le und Gym­na­si­um be­such­te. Zwar be­kam er be­reits in sei­ner Ju­gend Mu­sik­un­ter­richt vom Va­ter, doch war es zu­nächst der Wunsch der El­tern, dass der Sohn nach be­stan­de­nem Ab­itur Theo­lo­gie stu­die­ren soll­te. Bram­bach konn­te je­doch sei­ne ei­ge­ne Nei­gung durch­set­zen und be­gann im Win­ter­se­mes­ter 1851/1852 ein Mu­sik­stu­di­um am Köl­ner Kon­ser­va­to­ri­um, wo er von Fer­di­nand Hil­ler (1811–1885), dem Lei­ter des Kon­ser­va­to­ri­ums, in Kom­po­si­ti­on so­wie von Carl Hein­rich Rei­ne­cke (1824–1910) und dem Köl­ner Dom­or­ga­nis­ten Franz We­ber (1805–1876) in Kla­vier- und Or­gel­spiel aus­ge­bil­det wur­de. Un­mit­tel­bar nach­dem er am 1.8.1854 sei­nen Ab­schluss ge­macht hat­te, er­lang­te Bram­bach, als Nach­fol­ger des spä­ter be­rühmt ge­wor­de­nen Kom­po­nis­ten Max Bruch (1838–1920), das Mo­zart-Sti­pen­di­um des Frank­fur­ter Lie­der­kran­zes, ei­nem der äl­tes­ten deut­schen Män­ner­chö­re, für die Kom­po­si­ti­on ei­nes Lie­des und ei­nes Streich­quar­tett­sat­zes un­ter Auf­sicht ei­nes Kom­po­nis­ten. Das Sti­pen­di­um er­mög­lich­te es Bram­bach, sei­ne Kom­po­si­ti­ons­aus­bil­dung bei Fer­di­nand Hil­ler durch Pri­vat­stun­den zu ver­voll­komm­nen. 1859 trat Bram­bach als an­ge­se­he­ner Pia­nist und Kom­po­nist selbst in das Kol­le­gi­um des Köl­ner Mu­sik­kon­ser­va­to­ri­ums ein, wo er als Leh­rer bis zum 1.4.1861 wirk­te.

Un­ter­des­sen wur­de der städ­ti­sche Bon­ner Mu­sik­di­rek­tor Al­bert Diet­rich (1829–1908), der sich zwi­schen­zeit­lich bei Hil­ler als Chor­lei­ter wei­ter­ge­bil­det hat­te, zum Hof­ka­pell­meis­ter des Ol­den­bur­gi­schen Staats­thea­ters be­ru­fen. Am 13.4.1861 wähl­ten die Bon­ner Stadt­ver­ord­ne­ten den erst 27-jäh­ri­gen Bram­bach zu des­sen Nach­fol­ger. Ne­ben der Lei­tung des Or­ches­ters ob­lag ihm auch die Lei­tung des Sing­ver­eins, der nun die Be­zeich­nung „Städ­ti­scher Ge­sang­ver­ein“ an­nahm (heu­te Phil­har­mo­ni­scher Chor der Stadt Bonn). Zu Be­ginn ge­stal­te­te sich Bram­bachs Di­rek­ti­ons­tä­tig­keit recht viel­ver­spre­chend, und es ge­lang­ten zahl­rei­che be­deu­ten­de Wer­ke zur Auf­füh­rung, wie die Ora­to­ri­en „Pau­lus“ und „Eli­a­s“ von Fe­lix Men­dels­sohn-Bar­thol­dy (1809–1847), „Der Mes­sias“ und „Ju­das Macca­ba­eus“ von Ge­org Fried­rich Hän­del (1685–1759), „Die Jah­res­zei­ten“ und „Die Schöp­fun­g“ von Jo­seph Haydn (1732–1809), „Die Rui­nen von Athe­n“ und „Mee­res­stil­le und glück­li­che Fahr­t“ von Lud­wig van Beet­ho­ven so­wie, nach Über­win­dung vie­ler Schwie­rig­kei­ten, am 17.3.1868 die drit­te Bon­ner Auf­füh­rung der Jo­han­nes-Pas­si­on von Jo­hann Se­bas­ti­an Bach (1685–1750). Da­ne­ben wid­me­te Bram­bach sich den Kom­po­si­tio­nen sei­nes ehe­ma­li­gen Leh­rers Fer­di­nand Hil­ler, et­wa dem Ora­to­ri­um „Die Zer­stö­rung Je­ru­sa­lem­s“ und dem „Ge­sang der Geis­ter über den Was­sern“ so­wie den zeit­ge­nös­si­schen Wer­ken von Wol­de­mar Bar­giel (1828–1897) und Niels Wil­helm Ga­de (1817–1890). Zwei­mal führ­te er ein ei­ge­nes Werk für Chor- und Or­ches­ter auf, sein Opus 10: „Trost in Tö­nen“. Un­glück­li­cher­wei­se sah Bram­bach sich je­doch schon bald in den „Bon­ner Phi­lo­lo­gen­streit“ zwi­schen Ot­to Jahn (1813–1869) und Fried­rich Rit­schl hin­ein­ge­zo­gen, in­dem ein er­klär­ter Par­tei­gän­ger Jahns, Her­mann Dei­ters (1833–1907), der Bram­bachs Tä­tig­keit zu­nächst in Zei­tungs­kri­ti­ken lo­bend be­glei­tet hat­te, durch Bram­bachs Bru­der Wil­helm, Schü­ler und An­hän­ger Rit­schls, in ei­ner Schrift per­sön­lich an­ge­grif­fen wur­de. Als Re­ak­ti­on dar­auf be­gann Dei­ters, Bram­bachs Wir­ken in der Bon­ner Zei­tung in Fra­ge zu stel­len und die Ein­stel­lung der Kon­zer­te zu for­dern. Da sich auch Ober­bür­ger­meis­ter Leo­pold Kauf­mann und die Stadt­ver­wal­tung auf Dei­ters' Sei­te schlu­gen, sah Bram­bach sich ge­zwun­gen, sein Amt am 11.1.1869 nie­der­zu­le­gen um sich fort­an sei­nen ei­ge­nen Kom­po­si­tio­nen zu wid­men.

Ei­ne Be­son­der­heit in Bram­bachs Bio­gra­phie bil­det die Be­geg­nung mit Fried­rich Nietz­sche (1844–1900), der 1864 sei­ne Stu­di­en in Bonn auf­nahm und bis 1865 un­ter Bram­bachs Lei­tung im städ­ti­schen Chor sang. Nietz­sche, der zeit­wei­se er­wog, selbst Kom­po­nist zu wer­den, leg­te sei­nem Di­ri­gen­ten re­gel­mä­ßig ei­ge­ne Lie­der zur Be­gut­ach­tung vor, im Ver­trau­en auf des­sen Ur­teil. Im Ja­nu­ar 1865 schrieb Nietz­sche an sei­ne Mut­ter: „Daß Euch die Lie­der im all­ge­mei­nen ge­fal­len, freut mich recht sehr. Ich ha­be über die­sel­ben mit dem hie­si­gen Di­rek­tor Bram­bach aus­führ­lich ge­spro­chen […] Er rieth mir sehr an, Un­ter­richt im Con­tra­punkt zu neh­men. Aber ich ha­be kein Ver­mö­gen da­zu […] Wei­ßt Du nicht ein hüb­sches Ge­schenk, dass ich dem Man­ne ma­chen könn­te? Ich neh­me nicht ger­ne Ge­fäl­lig­kei­ten an, wenn ich nicht wie­der wel­che er­wei­sen kann.“[1] 

Seit 1861 mit Mag­da­le­na Gohr (1829–1916) ver­hei­ra­tet – die Ehe blieb kin­der­los –, über­nahm Bram­bach ne­ben sei­ner Tä­tig­keit als städ­ti­scher Mu­sik­di­rek­tor zu­dem 1862–1877 die Lei­tung des Bon­ner Män­ner­ge­sang­ver­eins Con­cor­dia, für den er zahl­rei­che Chor­wer­ke schuf, was sei­nen Ruf als Män­ner­chor­kom­po­nist nach­hal­tig be­grün­de­te, ob­wohl sein Œv­re ne­ben Kla­vier­wer­ken, Phan­ta­si­en und So­na­ten eben­falls ei­ne Rei­he Chor­wer­ke für Frau­en­chor oder ge­misch­ten Chor be­inhal­tet. Sei­ne Ver­diens­te ehr­te der Män­ner­ge­sang­ver­ein, in­dem er Bram­bach zum Eh­ren­di­ri­gen­ten auf Le­bens­zeit er­nann­te.

Nach 1877 leb­te Bram­bach still und zu­rück­ge­zo­gen in Bonn, kom­po­nier­te und gab pri­va­ten Mu­sik­un­ter­richt. Sein be­deu­tends­ter Schü­ler war seit 1878 der spä­te­re Di­ri­gent und Thea­ter­in­ten­dant Max von Schil­lings (1868–1933), der 1919 als Nach­fol­ger von Ri­chard Strauss (1864–1949) Ge­ne­ral­in­ten­dant der Preu­ßi­schen Staats­oper Ber­lin wur­de.

Am 19.6.1902 ver­starb Cas­par Jo­seph Bram­bach in Bonn. Die Be­er­di­gung fand un­ter gro­ßer Be­tei­li­gung der Bon­ner Be­völ­ke­rung und Sän­ger­ver­ei­ni­gun­gen aus ganz Deutsch­land statt. Der Män­ner­ge­sang­ver­ein Con­cor­dia sang vor dem Haus sei­nes ehe­ma­li­gen Di­ri­gen­ten ei­nen „weh­mü­ti­gen Schei­de­gru­ß“ wie es im Nach­ruf des Bon­ner Ge­ne­ral-An­zei­gers hieß. Un­zäh­li­ge Krän­ze be­deck­ten den Sarg, denn Bram­bach war Eh­ren­mit­glied von rund 150 Ver­ei­ni­gun­gen ge­we­sen.

Die Stadt Bonn ließ ihm auf dem Pop­pels­dor­fer Fried­hof ein auf­wän­di­ges Eh­ren­grab er­rich­ten, das von dem Bon­ner Ar­chi­tek­ten Karl Sen­ff ent­wor­fen und des­sen künst­le­ri­sche Aus­füh­rung be­son­ders der Bron­ze­ar­bei­ten vom Bild­hau­er Karl Men­ser über­nom­men wur­de. Die Ent­hül­lungs­fei­er­lich­kei­ten fan­den 1904 wie­der­um un­ter Be­tei­li­gung der Bon­ner Be­völ­ke­rung so­wie Bon­ner und Köl­ner Ge­sang­ver­ei­ne statt, die mit ih­ren Fah­nen in ei­ner fei­er­li­chen Pro­zes­si­on vom Kon­zert­gar­ten des Wie­ner Hofs zum Grab­mal zo­gen, wo ein gro­ßer Chor be­ste­hend aus Sän­gern der ver­schie­de­nen Chor­ver­ei­ni­gun­gen zu Eh­ren Bram­bachs un­ter der Lei­tung des Bon­ner Mu­sik­di­rek­tors Hu­go Grü­ters (1851–1928) Beet­ho­vens „Die Him­mel rüh­men“ sang. Noch ein Vier­tel­jahr­hun­dert nach sei­nem Tod ehr­te ei­ne ame­ri­ka­ni­sche De­le­ga­ti­on im Auf­trag der „Mu­sic In­dus­tries Cham­ber of Com­mer­ce“ Bram­bach an sei­nem Grab – be­kannt war er in Über­see vor al­lem für sein Chor­werk „Co­lum­bus“ für So­li, Män­ner­chor und Or­ches­ter op. 60.

Bram­bachs Werk­ka­ta­log um­fasst die statt­li­che Zahl von 117 num­me­rier­ten Kom­po­si­tio­nen, da­zu ge­sel­len sich noch et­wa 15 un­num­me­rier­te Wer­ke so­wie ei­ne Hand­voll Ma­nu­skrip­te, dar­un­ter ein Opern­li­bret­to, wo­bei die meis­ten sei­ner Kom­po­si­tio­nen aus den letz­ten 20 Jah­ren sei­nes Le­bens stam­men. Zu Leb­zei­ten er­warb Bram­bach sich ei­nen be­deu­ten­den Na­men ins­be­son­de­re mit sei­nen Män­ner­chor­kom­po­si­tio­nen, die bei den da­mals be­lieb­ten Sän­ger­tref­fen wie den Sän­ger­bund­fes­ten in Leip­zig 1866, Mün­chen 1870 oder Wien 1890 mit au­ßer­or­dent­li­chem Er­folg auf­ge­führt wur­den. Mit Prei­sen aus­ge­zeich­net, bei­spiels­wei­se 1880 vom Rhei­ni­schen Sän­ger­bund, ge­hör­te Bram­bach ne­ben Ernst Fried­rich Hegar (1841–1927) und Franz Abt (1819–1885) zu den be­deu­tends­ten Ver­tre­tern der Män­ner­chor­bal­la­de. Doch auch sei­ne In­stru­men­tal­wer­ke fan­den im 19. Jahr­hun­dert gro­ßen An­klang und selbst Hans von Bü­low (1830–1894), ei­ner der wich­tigs­ten deut­schen Di­ri­gen­ten, lob­te in ehr­li­cher An­er­ken­nung aus­drück­lich Bram­bachs Kla­vier­kon­zert Op. 39. 1875 führ­te der Städ­ti­sche Mu­sik­ver­ein Düs­sel­dorf s­ei­ne Tas­so Kon­zer­tou­ver­tü­re für Or­ches­ter Opus 30 auf, die er ein Jahr zu­vor fer­tig­ge­stellt hat­te. Dass Bram­bach heu­te fast ver­ges­sen ist, mag dar­an lie­gen, dass sei­ne Kom­po­si­tio­nen ganz der Ton­spra­che des aus­ge­hen­den 19. Jahr­hun­derts mit sei­nem spät­ro­man­ti­schen Duk­tus ent­spra­chen, dem Werk aber ori­gi­nel­le Zü­ge oder gar Weg­wei­sen­des fehlt. Als Be­wun­de­rer Cho­pins un­d Schu­manns blei­ben Bram­bachs Wer­ke epi­go­nen­haft, und be­reits Zeit­ge­nos­sen be­merk­ten, dass durch die – durch­aus sehr ge­lun­ge­ne – Ver­mi­schung bei­der Sti­le Bram­bachs ei­ge­ne ge­dank­li­che Schwä­che in mu­si­ka­lisch-kom­po­si­to­ri­scher Hin­sicht um­so stär­ker her­vor­tritt.

Werke mit Opuszahl

Op. 1: Vier Kla­vier­stü­cke (Lied; Ro­man­ze; Ca­pric­ci­et­to; Im­promp­tu), 1852/1859.
Op. 2: Sechs Lie­der für Sing­stim­me und Kla­vier (Das trü­be Au­ge; In der Früh­lings­nacht; Dein Bild­nis; Abend­ge­bet; Hü­te dich; Lie­bes­lied), 1860/1867.
Op. 3: So­na­te G-Dur im leich­te­ren Stil für Kla­vier, 1860/1867. 
Op. 4: Abend­ge­bet, für Sing­stim­me und Kla­vier, 1860/67 und 1875.
Op. 5: Sex­tett c-moll für Kla­vier/2 Vl./2 Br./Vc., 1860/1867.
Op. 6: Die Macht des Ge­san­ges (nach Schil­ler), Kan­ta­te für Män­ner­chor, So­li und Or­ches­ter, 1860/1867.
Op. 7: Vel­le­da, Kan­ta­te für Män­ner­chor, So­li und Or­ches­ter, 1860/1867.
Op. 8: He­loi­sens Ge­sang am Gra­be Abael­ards, für Sing­stim­me und Kla­vier, 1860/1867.
Op. 9: Acht Lie­der von Sie­bel (Du bist mir viel; Ich wu­ß­te, nun hat­te ich al­les; Es war ein Kind; Ständ­chen; Des Le­bens Sor­gen; Am Spinn­rad; Nun blüht die Lin­de; Es schien ein Stern), 1860/1867.
Op. 10: Trost in Tö­nen, für ge­misch­ten Chor und Or­ches­ter, 1868/1873.
Op. 11: Bal­la­de, Scher­zo und Im­promp­tu für Kla­vier, 1868/1867.
Op. 12: Nacht am Mee­re, für Män­ner­chor und Or­ches­ter, 1868/1873.
Op. 13: Quar­tett Es-Dur für Kla­vier/Vl./Br./Vc., 1868/1873.
Op. 14: Al­ces­tis (nach J. G. von Her­ders „Ad­me­tus´ Haus“) für Män­ner­chor, So­li und Or­ches­ter, 1868/1873.
Op. 15: Sechs Lie­der aus dem Spa­ni­schen von E. Gei­bel und P. Heyse für Sing­stim­me. und Kla­vier (Ob auch finst­re Bli­cke; Mur­meln­des Lüft­chen; Al­le gin­gen; Herz zur Ruh'; In dem Gar­ten; Sie bla­sen zum An­marsch; Der­einst), 1868/1873.
Op. 16: Phan­ta­si­en, So­lo­stü­cke für Kla­vier, 1. Heft (Le­be wohl; Rück­blick; Nacht­ge­sang; Hu­mo­res­ke) und 2. Heft (Rei­gen; Was­ser­fahrt; Früh­lings­grü­ßen; Ca­pri­ce), 1868/1873.
Op. 17: Zwölf drei­stim­mi­ge Lie­der für Frau­en­chor und Kla­vier, 1. Heft (Die Nacht; Es ist kein Blüm­lein; Früh­lings­glau­be; Künft­ger Früh­ling; Spruch; Abend­lied) und 2. Heft (Nun fan­gen die Wei­den zu blü­hen an; Früh­lings­ru­he; Lied des Ge­fan­ge­nen; Spruch; O Welt, wie bist du wun­der­schön; Hör das Abend­lied), 1868/1873.
Op. 18: Pa­trio­ti­sche Ge­dich­te für vier Män­ner­stim­men in volks­tüm­li­cher Wei­se für Hör­ner/Te­n­or­pos./Tu­ba/Pk. ad lib. (Und brau­set der Sturm­wind; Rei­ter­lied; Land­wehr­lied; Frisch auf; Der Spa­zier­gang nach Ber­lin; Em­por mein Volk; Bun­des­lied), 1868/1873.
Op. 19: Drei Ge­sän­ge für Bass und Kla­vier (Der Ein­sied­ler; Mai­lied; O dan­ke nicht), 1868/1873.
Op. 20: Kla­vier­so­na­ten Nr. 1 D-dur; Kla­vier­so­na­te Nr. 2 F-Dur, 1868/1873.
Op. 21: Lie­der der Lie­be, Lie­der­zy­klus (nach J. Alt­mann) für mitt­le­re Sing­stim­me und Kla­vier, 1. Heft (Das ers­te Lie­bes­lied; See­le des Len­zes; Abend am Meer; Du bist die lich­te Per­le; Lei­se sinkt auf Berg und Tal), 2. Heft (Lieb' ist die Blüt'; Einst und jetzt; Ich ha­be von dir; Ständ­chen; Die schö­nen brau­nen Au­gen; Ga­ben der Gott­heit; Wohl hat mein Herz) und 3. Heft (Ob ich dich all­zeit lie­ben will; Gold­ne Wol­ke; Die schö­nen Len­zes­blu­men; Die Li­lie liegt; Die Sait' ist mir zer­sprun­gen; Du hast zu mir ge­spro­chen; An die fer­ne Ge­lieb­te; Ich lehn' an ei­nem Stei­ne), 1868/1873.
Op. 22: The­ma und Va­ria­tio­nen für Kla­vier, 1868/1873.
Op. 23: Am Rhein, zwei Chö­re aus Kin­kels „Ot­to der Schüt­z“ für Män­ner­chor und Or­ches­ter (Rhein­a­bend; Fröh­li­ches Fest), 1868/1873.
Op. 24: Drei No­vel­let­ten für Kla­vier (Im Bal­la­den­ton; In­ter­mez­zo; Im hu­mo­ris­ti­schen Ton), 1873.
Op. 25: Lie­der für Sing­stim­me und Kla­vier (Es muß was wun­der­ba­res sein; Blu­men­gruß; Ich stand am Flus­ses­rand; Sehn­sucht), 1868/1874.
Op. 26: Ger­ma­ni­scher Sie­ges­ge­sang (Her­manns Sie­ges­lied von E. M. Arndt), für Män­ner­chor und Blech­blä­ser, 1868/1873.
Op. 27: Sechs zwei­stim­mi­ge Lie­der für So­pran/Mez­zo­so­pran und Kla­vier (Der Lenz fängt an; Der Lin­den­gang; Heim­weh; Die schöns­te Zeit; In der Mor­gen­frü­he; Herbst­wan­de­rung), 1868/1873.
Op. 28: Trois morceaux cha­rac­te­ris­ti­ques für Kla­vier (Re­viè­re bal­la­ta; Me­nu­et­to scher­zo­so; Im hu­mo­ris­ti­schen Ton), 1868/1873.
Op. 29: Vier So­lo­stü­cke für Kla­vier (Prä­lu­di­um; Scher­zi­no; Ca­vati­ne; Jagd­stück), 1876.
Op. 30: Tas­so, Kon­zer­tou­ver­tü­re für Or­ches­ter (auch Be­arb. für Kla­vier für vier Hän­de), 1874.
Op. 31: Es muß doch Früh­ling wer­den, für Män­ner­chor, So­li und Or­ches­ter, 1874.
Op. 32: Das Eleu­si­sche Fest, für Chor/So­pran/Ba­ri­ton und Or­ches­ter, 1875.
Op. 33: Drei Ge­sän­ge für Alt oder Ba­ri­ton mit Kla­vier (Ohn' Däm­me­rung; Die Trau­er­wei­de; Abend­wölk­chen), 1876.
Op. 34: Drei Phan­ta­siestü­cke für Kla­vier (In der Nacht; Se­re­na­de; Toc­ca­ta), 1875.
Op. 35: Des Sän­gers Wie­der­kehr für Män­ner­chor und Or­ches­ter, 1876.
Op. 36: Sechs Ge­sän­ge für Män­ner­chor, 1. Heft (Flieg aus; Abend­lied; Som­mer­lied) und 2. Heft (Frisch ge­wagt; Se­ligs­ter Traum; Mein Va­ter­land), 1876.
Op. 37: Früh­lings­hym­nus, für ge­misch­ten Chor und Or­ches­ter, 1877.
Op. 38: Sechs cha­rak­te­rist. Stü­cke für Kla­vier (Po­lac­ca gio­co­sa; Ara­bes­ke; Mu­set­te; Du­et­to amo­ro­so; Ap­pas­sio­na­ta; Mar­cia fu­neb­re), 1877.
Op. 39: Kon­zert für Kla­vier und Or­ches­ter d-moll, 1879.
Op. 40: Das Lied vom Rhein, für Män­ner­chor und Blech­blä­ser, 1878 
Op. 41: Zwei Ro­man­zen für Vc. und Kla­vier d-moll und F-dur, 1878 
Op. 42: Sechs Lie­der für Män­ner­chor, 1. Heft (Schwing dich auf; Lieb um Lie­be; Lie­bes­gruß) und 2. Heft (Mor­gen­frü­he; Frie­de; Min­ne­lied),1880 
Op. 43: 2. Quar­tett a-moll für Vl./Br/Vc., 1880 
Op. 44: Sechs zwei­stim­mi­ge Ge­sän­ge für So­pran/Alt (Chor oder So­li) und Kla­vier, 1. Heft (Geist­li­ches Lied; Wald­ab­end­schein; Un­ter der Lo­re­ley) und 2. Heft (Un­ge­ahnt; Im Grü­nen; Ge­bet), 1880.
Op. 45: Drei Ge­sän­ge für ge­misch­ten Chor (Na­tur; Som­mer­lust; Früh­lings­nacht), nach 1879.
Op. 46: Len­zer­wa­chen, für Män­ner­chor, 1880.
Op. 47: Pro­me­theus, für Män­ner­chor, So­li und Or­ches­ter, 1881.
Op. 48: Acht Lie­der für Sing­stim­me und Kla­vier, 1. Heft (Flogst du zu den En­geln; Geh nicht ins Klos­ter; Laß kei­nen Son­nen­strahl; Nach dem Häus­chen ge­gen­über) und 2. Heft (Al­le Blu­men zit­tern; Du doch kommst; Ihr Ster­ne; Und ob kein Lied), 1881.
Op. 49: Zwei Chö­re für Män­ner­stim­men (Mee­res­stil­le und glück­li­che Fahrt; Wald­mor­gen), 1881.
Op. 50: Mis­cel­la­ne­en, So­lo­stü­cke für Kla­vier (Ele­gie pas­to­ra­le; Rei­gen; Se­li­ger Traum; Im­promp­tu; Scher­zo ca­pric­cio­so), 1882.
Op. 51: So­lo­quar­tet­te für Män­ner­stim­men (Die ein­sa­me Lin­de; Auf den Ber­gen; Som­mer­wan­de­rung), 1882
Op. 52: Mis­cel­la­ne­en, fünf Stü­cke für Kla­vier (Si­ci­li­en­ne; Ro­man­ze; Ju­gend­lust; Hu­mo­res­ke; Ca­pri­ci­et­to al­la Ma­zur­ka), 1883.
Op. 53: Abend­gruß für Män­ner­chor, 1884.
Op. 54: Rhein­fahrt für Män­ner­chor, 1883.
Op. 55: So­na­te d-moll für Kla­vier und Vl., 1884.
Op. 56: Ge­sang der Geis­ter über den Was­sern, für Män­ner­chor, 1884.
Op. 57: Ari­ad­ne, Oper (Kla­vier­aus­zug), dar­aus Ou­ver­tü­re und Du­ett „Bald ziehn wir“ (Par­ti­tur), 1885.
Op. 58: Zwölf zwei­stim­mi­ge Lie­der für So­pran/Alt (Chor oder So­li) und Kla­vier, 1. Heft (Wald­ab­end; Wald­veil­chen; Wald­rast; An die Nach­ti­gall; Früh­mor­gens; Wald­pfad) und 2. Heft (Früh­lings­wan­de­rung; März­lied; Kling, Klang, Glo­ria; Wald­ein­sam­keit; Herr Win­ter; Ab­schied vom Wal­de), 1886.
Op. 59: Zwei Ge­sän­ge für Män­ner­chor (Son­nen­auf­gang; Le­bens­fri­sche Mor­gen­win­de), 1886.
Op. 60: Co­lum­bus, für Män­ner­chor, So­li und Or­ches­ter, 1886.
Op. 61: Zwei Kon­zert­stü­cke für ger­nisch­ten Chor und Or­ches­ter oder Kla­vier (Mor­gen­sehn­sucht; Früh­lings­mor­gen), 1886.
Op. 62: Gott der Herr, Hym­ne für Män­ner­chor und Kla­vier, 1886.
Op. 63: Drei Ge­sän­ge für Män­ner­chor (Som­mer­nacht; Schön ist die Welt; Wal­des­rau­schen), 1891.
Op. 64: Sechs Lie­der für ho­he Stim­me und Kla­vier (Zu­leik­ha; Ach du bist fern; Der Lenz geht um; Un­ter blü­hen­den Bäu­men; Wer recht von Her­zen fröh­lich ist; Mir träum­te), 1888.
Op. 65: Drei Ge­sän­ge für Män­ner­chor (Herbst­sturm; Mond­nacht; Trink­lied), 1888.
Op. 66: Drei So­lo­stü­cke für Kla­vier (Al­la Valse; Al­le­gret­to amo­ro­so; Al­la Ta­ran­tel­la), 1888.
Op. 67: Nä­nie „Auch das Schö­ne muß ster­ben“, für Män­ner­chor, Blech­blä­ser und Pau­ken, 1889.
Op. 68: Drei Ge­sän­ge für Män­ner­chor (Der Sturm­wind; Os­ter­mor­gen; Win­zer­lied), 1889.
Op. 69: Acht Vor­tra­ga­stü­cke für das Kla­vier, 1. Heft (Pre­lude; Ca­pric­ci­et­to; Can­zo­net­ta; Länd­ler) und 2. Heft (Toc­ca­ti­na; In­ter­mez­zo; Ro­man­ze; Se­re­na­de), 1888.
Op. 70: Lo­re­ley, nach ei­ner Dich­tung von Wald­brühl, Dra­ma­ti­sche Sze­ne für Män­ner­chor, Mez­zo­spran­so­lo und Or­ches­ter, 1889 
Op. 71: Vier cha­rak­te­ris­ti­sche Stü­cke für Kla­vier (Ele­gi­scher Marsch; Mi­nu­et­to gio­co­so; Ba­ca­ro­le; El­f­en­tanz), 1888.
Op. 72: Vier Chor­lie­der für Män­ner­chor (Mai­n­acht; Prüh­lings­zeit; In den Wald; Wan­der­rast), 1889.
Op. 73: Sal­ve Re­gi­na für Chor, S.-So­lo und Or­ches­ter, 1889.
Op. 74: So­na­te a-moll für Vl. und Kla­vier, 1890.
Op. 75: Wald­meis­ters Braut­fahrt, für Män­ner­chor und Or­ches­ter (oder Kla­vier),1890.
Op. 76: Sonn­tags am Rhein, für Män­ner­chor, 1890.
Op. 77: Zwei Män­ner­chö­re (Mor­gen­lied im Wald; San­ges­kunst), 1890.
Op. 78: Drei Ge­sän­ge für ei­ne Sing­stim­me mit Kla­vier (Rui­ne; Hai­de­nacht; Abend­gang), 1890.
Op. 79: Zwei Chor­ge­sän­ge für Män­ner­stim­men (Mor­gen­wan­de­rung; Die Ta­ge der Ro­se), 1890 
Op. 80: Vier Lie­der für Sing­stim­me und Kla­vier (Ve­ne­tia­ni­sches Gon­del­lied; Se­li­ge Nacht; Wie­gen­lied; Schwa­nen­lied), 1890.
Op. 81: Drei vier­stim­mi­ge Män­ner­chö­re (Wie ist doch die Er­de; Som­mer­mor­gen; Wan­der­lust), 1891.
Op. 82: Vier Chor­lie­der für Män­ner­stim­men (Das wal­te Gott; Ständ­chen; Das ers­te Lied; Hei­math), 1892 
Op. 83: Phan­ta­siestück in G für Kla­vier, 1891 
Op. 84: Zwei Chö­re für Män­ner­stim­men und Kla­vier (Neu­er Früh­ling; Ern­te­fest), 1891 
Op. 85: Zwölf drei­stim­mi­ge Chor­ge­sän­ge für So­pran/Mez­zo­so­pran/Alt und Kla­vier, 1. Heft (Früh­lings­ein­zug; Ver­za­ge nicht; Schif­fahrt; Mon­des­zau­ber; Nacht­frie­den; Nach­ti­gal­len­lied) und 2. Heft (Zu­ver­sicht; Am ho­hen hel­len Ta­ge; Mai­en­lied; Wie­gen­lied; Mor­gen­fei­er; Die Sorg­lo­sen), 1891.
Op. 86: Der Lenz, für Män­ner­chor, 1891 
Op. 87: Nacht­stück, für Män­ner­chor, Alt­so­lo und Or­ches­ter, 1892.
Op. 88: Fünf Lie­der für Män­ner­chor (Frau Min­ne; Hei, wie die Ler­chen; An das Vö­ge­lein; Der Pfrop­fen; Rhei­ni­sches Lied), 1892.
Op. 89: Die gold­ne Zeit, für Män­ner­chor, 1893 
Op. 90 : Her­mann, „Aus den Wol­ken zu­cken Blit­ze“, für Män­ner­chor, 1893.
Op. 91: Der Wäch­ter Deutsch­lands, für Män­ner­chor und Kla­vier, 1894 
Op. 92: Sechs Weih­nachts­lie­der für drei­stim­mi­gen Frau­en­chor und Kla­vier ad lib. (Sieh da ist das Frie­de­kind; Vie­le wur­den viel be­sun­gen; Ster­nen­hell die Him­mels­hal­le; O Freu­de über Freu­de; O wun­der­ba­res Kin­de­lein; Die Kin­der vor dem Christ­kind), 1893.
Op. 94: Wet­ter­zei­gen, für Män­ner­chor, 1894.
Op. 95: Grüß dich Gott, Prei­schor für Män­ner­chor, 1899.
Op. 96: Vier Män­ner­chö­re (Der deut­sche Män­ner­ge­sang; In­ni­ges Ver­ständ­nis; Glück­li­che Lie­be; Habt acht), o. J.
Op. 98: Drei Ge­sän­ge für drei­stim­mi­gen Frau­en­chor (Im Mai; Abend am Rhein; Wo­hin), o. J.
Op.100: Cä­sar am Ru­bi­kon, Kon­zer­te­pos für Män­ner­chor, Te­nor­so­lo und Or­ches­ter, 1895 
Op.101: 21. Psalm „Herr, der Kö­nig freu­et si­ch“, für vier- bis sechs­stim­mi­gen Chor und Or­ches­ter, 1896.
Op.102: Vol­kers Schwa­nen­lied, für Män­ner­chor, 1897.
Op.103: Pfings­ten „Durch die Wäl­der“, für Män­ner­chor, 1897.
Op.104: Fünf Ge­sän­ge für Män­ner­chor (Gruß an die Hei­mat; Glück­lich; Ein­la­dung zum Tanz; Sonn­tags­frü­he; Wald­lied), 1898.
Op.105: Der Berg­kö­ni­gin Früh­lings­fahrt, für ge­misch­ten Chor, So­pran­so­lo und Or­ches­ter, 1897 
Op.106: Acht Lie­der aus dem Ge­bir­ge für Sing­stim­me und Kla­vier, 1. Heft (Gu­tes Mit­tel; Herz­bub; Ich treibs ihm schon aus; Bei der Fah­ne) und 2. Heft (Auf Ur­laub; Beim Tanz; Dienst­pflicht; Hoch­zeit), 1898.
Op.107: Drei Män­ner­chö­re (Hoch das Ban­ner; Es ist was eig'nes um ein Dirndl; Es zog ein Mai­wind), 1898.
Op.108: Va­ter­län­di­sche Ge­dich­te für Män­ner­chor (Deut­sche Hym­ne; Dein Va­ter­land), 1898.
Op.109: An die Son­ne, für Män­ner­chor und Or­ches­ter, 1898.
Op.110: Quar­tett g-moll für Kla­vier/Vl./Br./Vc., 1899.
Op. 111: Auf­er­ste­hung, Dop­pel­chor für Män­ner­chor, 1900 
Op. 112: Be­ne­dic­tus für Män­ner­chor, 1901.
Op. 113: Sechs Män­ner­chö­re im Volks­ton (Mir will das Wan­dern tau­gen; Ein Schiff­lein fahrt; Und wenn am schöns­ten; Ob ich ein­mal dich ver­ges­se; Die Bus­serln; Schei­den), 1901.
Op. 114: Sechs Lie­der für Sing­stim­me und Kla­vier (Ich träum­te; In den Him­mel; Dös g´schei­te Dirndl; Tief in mei­nes Her­zens Schrein; O du hol­de, o du won­ni­ge Ro­sen­zeit; Mei Dirndl), 1901.
Op. 115: Vier Lie­der für Män­ner­chor (Hin­aus in die Fer­ne; Fahr wohl; Win­ters Ein­zug; Preis des Va­ter­lan­des), 1902.
Op. 116: Dru­sus' Tod für Män­ner­chor, 1902.
Op. 117: Die Freu­den der Ge­gen­wart, Kon­zert­stück für Chor und Or­ches­ter, 1903.

Werke ohne Opuszahl

Acht schot­ti­sche und iri­sche Volks­me­lo­di­en für Män­ner­chor (be­ar­bei­tet), 1. Heft (Irisch: Frisch Krie­ger; Schot­tisch: Schau her; Irisch: Da dei­ne Schwü­re; Schot­tisch: O Char­lie) und 2. Heft (Irisch: Noch denk ich; Schot­tisch: O wann kehrst du zu­rück; Schot­tisch: Von al­len Mäd­chen; Schot­tisch: Noch ein­mal), 1868-1873.
Früh­lings­wer­den, für zwei Frau­en­stim­men und Kla­vier, 1877.
Dein Au­ge, für Ge­sang und Zi­ther (in: ,,Lie­der­kran­z“ Lied­samm­lung), 1879.
Gruß an den Wald, für Män­ner­chor (in: ,,Män­ner­chor-Al­bum“, hg. vom Stutt­gar­ter Lie­der­kranz zu sei­nem 80-jäh­ri­gen Be­ste­hen), 1879.
Som­mer­nacht, für Män­ner­chor, 1886.
Glücks­fah­rer­lied, für Män­ner­chor, 1891.
St. Ja­kobs­lied, für Män­ner­chor, 1889.
Im Früh­ling, Lied im Volks­ton für Män­ner­chor, 1892.
Ber­gi­sches Hei­mat­lied, für Män­ner­chor, 1894.
Kriegs­lied der Deut­schen, für Singst. oder ein­stim­mi­gen Chor und Kla­vier, 1895.
Wan­der­lied, für Män­ner­chor (im Volks­ton), 1897.
Ju­gend­zeit, o Ju­gend­zeit, für vier­stim­mi­gen Män­ner­chor, 1898.
Der flie­gen­de Hol­län­der, für Män­ner­chor, 1902.
Ver­eins­lied des Köl­ner Lie­der­kranz, für Män­ner­chor, o. J.
Vor dei­nen Au­gen fand ich Frie­den (aus den ,,Kreuz- und Trost­lie­dern" von F. Oser), o. J.
Ron­di­no für Blas­in­stru­men­te von L. v. Beet­ho­ven, be­ar­bei­tet für Kla­vier, o. J. 

Manuskripte

Sin­fo­nie
In­stru­men­tie­rung zu An­to­nio Caldaras „Re­gi­na coeli“, o. J.
In­stru­men­tie­rung zu Franz Schu­berts „Ge­be­t“, o. J.
Duo pour le pia­no-for­te à quat­re mains, o. J. (Stadt­ar­chiv Bonn, Sig. I i 237).
Ver­bin­den­der Text zu Men­dels­sohn-Bar­thol­dys Mu­sik „An­ti­go­ne des So­pho­kles“, o. J. (Stadt­ar­chiv Bonn, Sig. I i 237 d).
Leit­fa­den der Ge­schich­te der Mu­sik, o. J. (Stadt­ar­chiv Bonn, Sig. I i 237).
Text­buch zur Oper ,,Ari­ad­ne“ von O. Freu­den­berg, o. J. 

Quellen

All­ge­mei­ne Mu­sik­zei­tung, Char­lot­ten­burg 1885–1906, 1889, S. 143.
Bach, Hanns El­mar, Bram­bach, Cas­par Jo­seph in: Fel­le­rer, Karl Gus­tav (Hg.), Rhei­ni­sche Mu­si­ker, 4. Fol­ge, in: Bei­trä­ge zur rhei­ni­schen Mu­sik­ge­schich­te 43 (1966), S. 17–24.
Ge­ne­ral-An­zei­ger (Bonn) vom 21.7.1902 und 14.7.1933. 

Literatur

Hen­se­ler, Theo­dor An­ton, Das mu­si­ka­li­sche Bonn im 19. Jahr­hun­dert, in: Bon­ner Ge­schichts­blät­ter 13 (1959), S. 267–273.
 
Nie­sen, Jo­sef, Bon­ner Denk­mä­ler und ih­re Er­bau­er, Kö­nigs­win­ter 2013, S. 35-37.
 
Nie­sen Jo­sef, Bon­ner Per­so­nen­le­xi­kon, 3. Auf­la­ge, Bonn 2011, S. 60.

 
Anmerkungen
  • 1: Zitiert nach: Henseler, Th. A., Das musikalische Bonn im 19. Jahrhundert, in: Bonner Geschichtsblätter, Band 13, Bonn 1959, S. 271.
Zitationshinweis

Bitte geben Sie beim Zitieren dieses Beitrags die exakte URL und das Datum Ihres Besuchs dieser Online-Adresse an.

Niesen, Josef, Caspar Joseph Brambach, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/caspar-joseph-brambach/DE-2086/lido/5b4c67c6095161.98165480 (16.12.2018)