Laurentius Surius

Kölner Kartäuser, Kirchen- und Zeithistoriker, Herausgeber und Übersetzer theologischer Werke (um 1522/1523‒1578)

Iris Kwiatkowski (Bochum)

Laurentius Surius, Kupferstich basierend auf dem Holzschnitt d. Monogrammisten H. E., 1618.

Lau­ren­ti­us Su­ri­us (Lo­renz Sur), ein ge­bür­ti­ger Lü­be­cker, trat nach Ab­schluss sei­nes Stu­di­ums 1540 in die Köl­ner Kar­tau­se St. Bar­ba­ra ein und ent­fal­te­te dort ei­ne pro­duk­ti­ve pu­bli­zis­ti­sche Tä­tig­keit. In den kon­fes­sio­nel­len Kon­tro­ver­sen sei­ner Zeit er­wies er sich als streit­ba­rer Ver­fech­ter der ka­tho­li­schen Sa­che. Un­ter an­de­rem über­setz­te er ge­gen­re­for­ma­to­ri­sche Streit­schrif­ten aus dem Deut­schen ins La­tei­ni­sche, leg­te ei­ne um­fang­rei­che Samm­lung von Hei­li­gen­vi­ten vor und ver­fass­te ei­nen zeit­ge­schicht­li­chen Ab­riss, der al­lein in Köln bis 1602 fünf­zehn Auf­la­gen er­leb­te.

Ver­mut­lich um 1522/23 in Lü­beck ge­bo­ren, ent­stamm­te er ei­ner an­ge­se­he­nen und wohl­ha­ben­den Fa­mi­lie.  Die El­tern – sein Va­ter Lo­renz war Gold­schmied, sei­ne Mut­ter hieß Adel­heid – er­mög­lich­ten ih­ren Söh­nen ei­ne stan­des­ge­mä­ße Aus­bil­dung: Lau­ren­ti­us’ Bru­der Ni­ko­laus († 1562) brach­te es zum Dok­tor bei­der Rech­te und zum Lü­be­cker Dom­ka­no­ni­ker. Lau­ren­ti­us selbst, über des­sen Kind­heit nichts be­kannt ist, nahm 1534 in Frank­furt (Oder) ein Stu­di­um an der Ar­tis­ten­fa­kul­tät  auf. Von dort wur­de er mög­li­cher­wei­se durch ei­ne 1536 gras­sie­ren­de Pest ver­trie­ben; je­den­falls im­ma­tri­ku­lier­te er sich am 16.4.1537 an der Köl­ner Uni­ver­si­tät, an der er be­reits am 14. No­vem­ber des­sel­ben Jah­res da­s Bak­ka­lau­rea­t und am 8.3.1539 den Grad de­s­ ­Ma­gis­ter Ar­ti­um er­warb.

Als Stu­dent in Köln fand er An­schluss an ei­nen Kreis ent­schie­de­ner Ver­fech­ter der ka­tho­li­schen Leh­re, un­ter ih­nen Pe­ter de Hondt (= Pe­trus Ca­ni­si­us, 1521-1598) aus Nim­we­gen, der spä­ter in den Je­sui­ten­or­den ein­trat und zu ei­nem be­deu­ten­den Vor­kämp­fer der ­Ge­gen­re­for­ma­ti­on wur­de. Mit sei­nen aka­de­mi­schen Ti­teln hät­te Lau­ren­ti­us ei­ne Uni­ver­si­täts­kar­rie­re an­stre­ben kön­nen, doch am 29.2.1540 gab er sei­nem Le­ben ei­ne gänz­lich neue Rich­tung und trat in die Köl­ner ­Kar­tau­se ­S­ankt Bar­ba­ra ein. Nach de­m ­No­vi­zi­ats­jahr leg­te er am 24.2.1541 die ­Mönchs­ge­lüb­de ab, 1543 emp­fing er die Pries­ter­wei­he.

Dank so il­lus­trer Na­men wie Hein­rich Eg­her o­der Wer­ner Ro­le­vinck galt die Köl­ner Kar­tau­se seit dem 14. Jahr­hun­dert als ein Zen­trum mo­nas­ti­scher Ge­lehr­sam­keit. Auch das Ta­lent des Lau­ren­ti­us Su­ri­us wur­de früh­zei­tig er­kannt und von den Obe­ren ge­för­dert. Es scheint, dass man ihn be­wusst von ad­mi­nis­tra­ti­ven Auf­ga­ben (Klos­ter­äm­ter, Vi­si­ta­ti­ons­pflich­ten) frei­stell­te, da­mit er sich ganz sei­nen wis­sen­schaft­li­chen Nei­gun­gen wid­men konn­te. Nur ein­mal, im Jah­re 1548, ist kurz­zei­tig ein aus­wär­ti­ger Auf­ent­halt in der Main­zer Kar­tau­se be­legt; an­sons­ten ver­brach­te Su­ri­us sein gan­zes Mönchs­le­ben in Sankt Bar­ba­ra. Bis zu sei­nem To­de wirk­te er dort mit gro­ßem Fleiß als Über­set­zer, Her­aus­ge­ber und Ver­fas­ser theo­lo­gi­scher und (kir­chen-)his­to­ri­scher Schrif­ten.

Su­ri­us’ pu­bli­zis­ti­sche Tä­tig­keit lässt sich grob in drei Pha­sen ein­tei­len, de­ren ers­te bis zum Jah­re 1555 reicht. In die­ser Zeit ver­öf­fent­lich­te er Ge­samt­aus­ga­ben gro­ßer deut­scher Mys­ti­ker des Spät­mit­tel­al­ters: 1548 er­schie­nen die Ope­ra _om­ni­a _Jo­han­nes Tau­lers (um 1300-1361), 1552 die des Jan van Ruys­bro­eck (1293-1381) und 1555 die des Hein­rich Seu­se (1295/1297-1366). Die her­an­ge­zo­ge­nen Text­vor­la­gen wa­ren nicht im­mer von zwei­fels­frei­er Echt­heit, ge­le­gent­lich auch durch frem­de Zu­sät­ze ver­fälscht. Doch Su­ri­us ging es nicht in ers­ter Li­nie um phi­lo­lo­gi­sche Kor­rekt­heit; die im Ori­gi­nal deutsch­spra­chi­gen Wer­ke prä­sen­tier­te er in la­tei­ni­scher Über­set­zung, um sie so ei­nem eu­ro­pa­wei­ten Pu­bli­kum zu­gäng­lich zu ma­chen. Zu­gleich woll­te er zei­gen, dass die von ihm edier­ten Mys­ti­ker recht­gläu­bi­ge Ka­tho­li­ken wa­ren, ob­wohl sie mit­un­ter auch von den Re­for­ma­to­ren sehr ge­schätzt wur­den. Be­wusst ließ Su­ri­us ei­nen Teil sei­ner Werks­aus­ga­ben im hand­li­chen Ok­tav-For­ma­t ­dru­cken. Wie er selbst be­ton­te, soll­te so der Kauf­preis er­mä­ßigt und ein grö­ße­rer Le­ser­kreis an­ge­spro­chen wer­den.

In ei­ner zwei­ten Schaf­fens­pha­se, die um 1556 be­gann, wand­te sich Su­ri­us der kon­fes­sio­na­lis­ti­schen Kon­tro­vers­li­te­ra­tur zu. Sein an­er­kann­tes Ta­lent als her­aus­ra­gen­der La­ti­nist stell­te er nun ganz in den Dienst der ka­tho­li­schen Sa­che. Streit­schrif­ten, die sich, ur­sprüng­lich auf Deutsch ver­fasst, po­le­misch ge­gen die Leh­ren des Pro­tes­tan­tis­mus wand­ten, über­trug er ins La­tei­ni­sche, so 1556 ei­ne Ab­hand­lung des Do­mi­ni­ka­ners Jo­hann Fa­bri (1504-1558): Was die Evan­ge­lisch Mess sey (Dil­lin­gen 1555), und 1560 ei­nen Trak­tat des be­deu­ten­den Köl­ner Theo­lo­gen Jo­han­nes Grop­per: Vonn Wa­rer, We­sen­li­cher und Plei­ben­der Ge­gen­wer­tig­keit des Leybs und Bluts Chris­ti nach be­sche­ner Con­se­cra­ti­on (Köln 1556).

In sei­ner letz­ten Schaf­fens­pe­ri­ode kon­zen­trier­te sich Su­ri­us auf kir­chen­his­to­ri­sche Ar­bei­ten. 1561 leg­te er die Wer­ke Papst Le­os I. (Pon­ti­fi­kat 440-461) vor, 1567 ei­ne um­fäng­li­che Edi­ti­on der Kon­zils­do­ku­men­te „von den Apos­teln bis zur Ge­gen­war­t“, 1569 ei­ne Pre­digt­samm­lung, die dem früh­mit­tel­al­ter­li­chen Theo­lo­gen Al­ku­in (735-804) zu­ge­schrie­ben wur­de. Auch wenn er sich da­mit von der Ta­ges­ak­tua­li­tät ent­fern­te, liegt der Be­zug zu den kon­fes­sio­nel­len Strei­tig­kei­ten des 16. Jahr­hun­derts auf der Hand: Die Re­ve­renz an Leo I. dien­te zu­gleich der Be­kräf­ti­gung des päpst­li­chen Pri­mats, und die Zu­sam­men­stel­lung der Kon­zils­tex­te un­ter­mau­er­te die Au­to­ri­tät des so­eben be­en­de­ten ­Kon­zils von Tri­en­t (1545‒1563).

Ganz auf der Li­nie ka­tho­li­scher Kir­chen­ge­schichts­schrei­bung la­gen auch Su­ri­us’ ha­gio­gra­phi­sche ­Ar­bei­ten. In sechs ge­wich­ti­gen Fo­li­o­bän­den edier­te er von 1570 bis 1575 die Le­bens­be­schrei­bun­gen der Hei­li­gen, ge­ord­net nach ih­ren Ge­denk­ta­gen im Kir­chen­jahr. Bei der Su­che nach ein­schlä­gi­gen Hand­schrif­ten hal­fen ihm die gu­ten Kon­tak­te zu den Je­sui­ten, über die er dank sei­ner Freund­schaft mit Pe­trus Ca­ni­si­us ver­füg­te. Die Samm­lung der Hei­li­gen­vi­ten wur­de zu ei­nem gro­ßen Pu­bli­kums­er­folg: Noch vor sei­nem Tod war be­reits ei­ne zwei­te Auf­la­ge in Vor­be­rei­tung, ei­ne drit­te, nun­mehr in zwölf Bän­den, er­schien 1618, und ei­ne deut­sche Über­set­zung wur­de zwi­schen 1574 und 1580 in Mün­chen ver­öf­fent­licht. Kein ge­rin­ge­rer als Papst Pi­us V. (Pon­ti­fi­kat 1566‒1572) lob­te das Un­ter­neh­men als wert­vol­len Bei­trag, um die „Schmä­hun­gen der Ket­zer“ zu­rück­zu­wei­sen.

Noch wei­te­re Ver­brei­tung er­fuhr ein zeit­ge­schicht­li­ches Werk, mit dem Su­ri­us die viel­ge­le­se­ne Welt­chro­nik des Jo­han­nes Nau­cle­rus (1425-1510) fort­setz­te. In ih­rer ur­sprüng­li­chen Ge­stalt reich­te die­se Chro­nik nur bis zum Jah­re 1501. Als Su­ri­us 1564 ei­ne Neu­aus­ga­be ver­an­stal­te­te, setz­te er die Dar­stel­lung bis in die ei­ge­ne Ge­gen­wart fort. Schon zwei Jah­re spä­ter er­schien die Fort­set­zung als se­pa­ra­ter Neu­druck (Com­men­ta­ri­us bre­vis). Wie es sei­ner kon­fes­sio­nel­len Prä­gung ent­sprach, setz­te sich Su­ri­us ve­he­ment mit den frü­hen Ver­tre­tern ei­ner pro­tes­tan­ti­schen Kir­chen­ge­schichts­schrei­bung aus­ein­an­der. Vor al­lem po­le­mi­sier­te er ge­gen die „Kom­men­ta­re“ des Jo­han­nes Slei­da­nus (1506-1556), der sich nach sei­ner Va­ter­stadt Schlei­den in der Ei­fel be­nann­te. Su­ri­us’ Com­men­ta­ri­us wur­de al­lein in Köln zwi­schen 1566 und 1602 fünf­zehn­mal ge­druckt, zwei wei­te­re Aus­ga­ben er­schie­nen 1566 und 1567 in Lö­wen. 1568 wur­de das Werk ins Deut­sche, 1571 ins Fran­zö­si­sche über­tra­gen, und auch die­se Über­set­zun­gen er­fuh­ren je­weils meh­re­re Neu­auf­la­gen.

Werke (Auswahl)

D. Io­an­nis Thav­le­ri Praecla­ris­si­mi Vi­ri, Sv­bli­mis­q­ve Theo­lo­gi, Tam De Tem­po­re Qvam de Sanc­tis Con­cio­nes pla­ne pi­js­si­mae, cae­teraq[ue] (quae qui­dem in nos­tra pe­ru­ene­re ma­nus) ope­ra om[n]ia : diu à doc­tis ve­he­men­ter de­si­de­ra­ta, Köln 1548. [On­line]

D. Io­an­nis Rvs­bro­chii Svm­mi At­q­ve Sanc­tiss. Vi­ri, Qvem in­signis qui­dam Theo­lo­gus al­ter­um Dio­ny­si­um Areo­p­agi­tam ap­pel­lat, Ope­ra Om­nia, Köln 1552. [On­line]

D. Hen­ri­ci Sv­so­nis, Vi­ri Sanc­ti­ta­te, Erv­di­tio­ne Et mi­ra­cu­lis cla­ri Ope­ra (quæ qui­dem ha­be­ri po­tu­er­unt) om­nia, nunc de­mùm post an­nos du­cen­tos è Su­eui­co idio­ma­te La­tinè trans­la­ta per F. Lau­ren­ti­um Su­ri­um Car­t­hu­sia­num, Köln 1555. [On­line ]

De Mis­sa Evan­ge­li­ca, Et De Ve­ri­ta­te Cor­po­ris Et San­gui­nis Chris­ti in Eu­cha­ris­tiæ Sa­cra­men­to, item[que] aliis non­nul­lis sci­tu non vti­li­bus tan­tùm, sed & ne­ces­sa­riis, Li­bri V […] edi­ti Ger­ma­nicè à D. Io­an­ne Fa­bri […] iam re­cens La­ti­ne co­nu­er­si per F. Lau­ren­ti­um Su­ri­um Car­t­hu­sia­num, Köln 1556. [On­line]

Re­ver­end. Et Am­pliss. Dn. Io­han Grop­pe­ri, Quon­dam Co­lo­ni­en­sis Eccle­siae Ar­ch­idi­a­co­ni [...] De Ve­ri­ta­te cor­po­ris & san­gui­nis Chris­ti in Eu­cha­ris­tia, De As­ser­va­tio­ne Eu­cha­ris­tiae, De Chris­to in Eu­cha­ris­tia ado­ran­do, De com­mu­nio­ne al­te­ri­us spe­ci­ei, & aliis qui­bus­dam lec­tu dig­nis­si­mis, ad­ver­sum he­re­ses & sec­tas hui­us tem­po­ris: Cvm In­di­ce Locv­ple­tiss, Köln 1560. [On­line]

D. Leo­nis Eivs No­mi­nis I. Ro­ma­ni Pon­ti­fi­cis, [...] Ope­ra, quae qui­dem ha­be­ri po­tu­er­unt, om­nia : ma­gno stu­dio ad ma­nu­scrip­to­rum co­di­cum fi­dem à per­mul­tis, iisq[ue] fo­edis men­dis nunc de­mum re­pur­ga­ta, Köln 1561. [On­line]

Com­men­ta­rivs Bre­vis Rervm In Or­be Ge­starvm: ab an­no Sa­lu­tis mil­le­si­mo quin­gen­te­si­mo vsq[ue] ad an­num LXVI., Köln 1566. [On­line]

Con­ci­liorvm Om­ni­vm, Tvm Ge­ne­ra­livm, Tvm Pro­vin­cia­livm At­q­ve Par­ticv­la­rivm, Qvae Iam In­de Ab Apos­to­lis vs­que in pra­e­sens ha­bi­ta […] to­mi IV, Köln 1567. 

Ho­mi­liae, si­ve Con­cio­nes Pra­es­tan­tis­si­morvm Eccle­siae Ca­tho­li­cae Doc­torvm in to­ti­us an­ni evan­ge­lia, ab Al­bi­no Flac­co Al­cvi­no ivssv Ca­ro­li Ma­gni primvm acri iv­di­cio collec­tae, et sv­bin­de ab aliis non parvm auc­tae […], ope­ra F.Lau­ren­tij Su­rij Car­t­hu­sia­ni ex pra­eci­puis Pa­tri­bus ac­cu­ra­tè con­ge­stae, Köln 1569. [On­line]

De Pro­ba­tis Sanc­torvm His­to­riis: Par­tim Ex To­mis Aloy­sii Li­po­ma­ni, Doc­tis­si­mi Epi­sco­pi, Par­tim Eti­am Ex Eg­re­giis Manvscrip­tis Co­di­ci­bus, quar­um per­mul­tae an­te­hac nun­quam in lu­cem pro­die­re; 6 Bän­de, Köln 1570‒1575.

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Zitationshinweis

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Kwiatkowski, Iris, Laurentius Surius, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/laurentius-surius/DE-2086/lido/5a50e3f51c1b53.89435341 (20.09.2018)