Robert Schumann

Komponist (1810-1856)

Bernhard R. Appel (Bonn)

Schumann als Bräutgigam, Porträt nach einer Zeichnung von Kriehuber(1800-1876), 1838. (LVR-Zentrum für Medien und Bildung)

Ro­bert Schu­mann, ge­bo­ren am 8.6.1810 in Zwi­ckau, wur­de zum rhei­ni­schen Mu­si­ker erst in sei­nen letz­ten Le­bens­jah­ren, nach­dem er im Sep­tem­ber 1850 von Dres­den nach Düs­sel­dorf über­ge­sie­delt war und hier in der Nach­fol­ge Fer­di­nand Hil­lers das Amt des Städ­ti­schen Mu­sik­di­rek­tors über­nom­men hat­te. Ihm ob­lag die Lei­tung des All­ge­mei­nen Mu­sik­ver­eins, in dem ein über­wie­gend aus Lai­en be­ste­hen­des Or­ches­ter und ei­ne Chor­ver­ei­ni­gung zu­sam­men­ge­schlos­sen wa­ren. 

Die Über­nah­me des Di­ri­gen­ten­am­tes in Düs­sel­dorf war mehr­fach mo­ti­viert: In der kunst­sin­ni­gen Stadt blüh­te das von nam­haf­ten Vor­gän­gern (F. Men­dels­sohn Bar­thol­dy, F. Rietz, F. Hil­ler) ge­pfleg­te und in sei­nen or­ga­ni­sa­to­ri­schen Struk­tu­ren ge­fes­tig­te Mu­sik­le­ben, das durch die im Wech­sel mit Köln und Aa­chen durch­ge­führ­ten Nie­der­rhei­ni­schen Mu­sik­fes­te deutsch­land­weit Be­ach­tung fand. Zu­gleich bo­ten sich Mög­lich­kei­ten, ei­ge­ne Wer­ke un­mit­tel­bar klang­lich zu er­pro­ben und über die Pro­gramm­ge­stal­tung Ein­fluss auf das Mu­sik­le­ben der Stadt und der Re­gi­on aus­zu­üben. Ein Teil der in Düs­sel­dorf ent­stan­de­nen Kom­po­si­tio­nen wur­de im Rah­men der von Schu­mann ge­lei­te­ten Abon­ne­ments­kon­zer­te (z.B. die 3. Sym­pho­nie „Rhei­ni­sche" op. 97, 4. Sym­pho­nie op. 120) und in Kam­mer­mu­sik-Soi­re­en be­zie­hungs­wei­se beim Nie­der­rhei­ni­schen Mu­sik­fest (1853) ur­auf­ge­führt. Nicht zu­letzt ver­sprach ei­ne fes­te be­ruf­li­che An­stel­lung ei­ne ge­wis­se so­zia­le Ab­si­che­rung der mitt­ler­wei­le kin­der­rei­chen Fa­mi­lie, und Cla­ra Schu­mann ih­rer­seits konn­te auf ei­ne ein­träg­li­che Un­ter­richt­s­tä­tig­keit und auf So­lo- bzw. Kam­mer­mu­sik­auf­trit­te hof­fen. 

Die­ses ers­te und ein­zi­ge of­fi­zi­el­le Amt, das Schu­mann be­klei­de­te, war al­ler­dings durch ge­sund­heit­li­che Pro­ble­me und in­sti­tu­tio­nel­le Kon­flik­te be­ein­träch­tigt. Des­sen un­ge­ach­tet ent­stand in der kur­zen Düs­sel­dor­fer Zeit (Sep­tem­ber 1850 – März 1854) na­he­zu ein Drit­tel sei­nes kom­po­si­to­ri­schen Ge­samt­werks. Nach ei­nem Selbst­mord­ver­such (Sprung in den Rhein am 27.2.1854) ver­brach­te Schu­mann mehr als zwei Jah­re in der Ner­ven­heil­an­stalt in En­de­nich bei Bonn

 

Der Grund­stein zu Schu­manns kom­po­si­to­risch-li­te­ra­ri­scher Dop­pel­be­ga­bung wur­de im Zwi­ckau­er El­tern­haus ge­legt. Der Va­ter Au­gust Schu­mann war als Ver­le­ger, Buch­händ­ler und Au­tor tä­tig und för­der­te das jüngs­te von fünf Ge­schwis­tern auch in mu­si­ka­li­scher Hin­sicht. Der eher mit­tel­mä­ßi­ge Zwi­ckau­er Dom­or­ga­nist Jo­hann Gott­fried Kuntsch (1777-1855) er­teil­te dem Jun­gen ers­ten Kla­vier­un­ter­richt. Schu­mann soll be­reits früh ein be­gna­de­ter Im­pro­vi­sa­tor ge­we­sen sein. Wäh­rend der Zwi­ckau­er Schul­zeit (1820-1828) bo­ten sich Mög­lich­kei­ten zu mu­si­ka­li­schen Auf­trit­ten. Ers­te Kom­po­si­ti­ons­ver­su­che un­ter­nahm der Elf­jäh­ri­ge (Ver­to­nung des 150. Psalms, Lie­der, Kla­vier­stü­cke, Opern­frag­men­te). Ein von Schu­mann 1825 ge­grün­de­ter „Li­te­ra­ri­scher Schü­ler­ver­ein" för­der­te sei­ne Li­te­ra­tur­kennt­nis­se und reg­te zu ei­ge­nen dich­te­ri­schen Ver­su­chen an. Wäh­rend der Va­ter sich be­müh­te, Carl Ma­ria von We­ber als Kom­po­si­ti­ons­leh­rer sei­nes Sohns zu ge­win­nen (was durch We­bers frü­hen Tod im Jah­re 1826 je­doch ver­hin­dert wur­de) dräng­ten Mut­ter und Vor­mund nach dem Tod des Va­ters (1826) auf ei­nen Brot­be­ruf. Halb­her­zig stu­dier­te Schu­mann in Leip­zig (1828) und Hei­del­berg (1829/30) Ju­ra. Vor Be­ginn des Stu­di­ums reis­te er mit dem Freund Gis­bert Ro­sen zum Wir­kungs­ort des zeit­le­bens hoch ge­schätz­ten Schrift­stel­lers Jean Paul (Bay­reuth) und zu dem für Cot­ta tä­ti­gen Re­dak­teur Hein­rich Hei­ne (Mün­chen). 

Ab 1828 nahm Schu­mann in Leip­zig bei Fried­rich Wieck Kla­vier­un­ter­richt. Wieck ge­noss auf­grund sei­ner an der ei­ge­nen Toch­ter Cla­ra ein­ge­lös­ten Aus­bil­dungs­er­fol­ge den Ruf ei­nes her­vor­ra­gen­den Kla­vier­päd­ago­gen. Vor Be­ginn der Hei­del­ber­ger Stu­di­en­zeit be­reis­te Schu­mann Ita­li­en. In Mai­land lern­te er Opern un­ter an­de­rem von Bel­li­ni und Ros­si­ni ken­nen. In Hei­del­berg und Mann­heim bo­ten sich dem jun­gen Stu­den­ten Auf­trit­te als Pia­nist und Im­pro­vi­sa­tor. In der Ne­ckar­stadt wur­de 1829 die ers­te mit ei­ner Opus­zahl ver­se­he­ne Kom­po­si­ti­on (Abegg-Va­ria­tio­nen op. 1) be­gon­nen. Sie wur­de aber erst 1831 in Leip­zig be­en­digt. Die Be­geg­nung mit dem Gei­gen­vir­tuo­sen Nic­colò Pa­ga­ni­ni (1782-1840) in ei­nem Kon­zert in Frank­furt a. M. (Os­tern 1830) gab ei­nen ent­schei­den­den An­stoß, das Ju­ra­stu­di­um auf­zu­ge­ben, um sich ganz der Mu­sik zu wid­men (Brief an die Mut­ter vom 20.7.1830). Schu­mann be­gab sich er­neut in die Aus­bil­dung Fried­rich Wiecks (Herbst 1830) mit dem Vor­satz, sich bin­nen kür­zes­ter Zeit zum Kla­vier­vir­tuo­sen aus­zu­bil­den. Durch über­trie­be­nen Ge­brauch ei­ner Fin­ger­trai­nings-Ma­schi­ne zog sich Schu­mann ei­ne par­ti­el­le Fin­ger­läh­mung zu, wel­che die Hoff­nun­gen auf ei­ne Vir­tuo­sen­lauf­bahn zu­nich­te mach­te. Schu­mann wid­me­te sich ver­stärkt den be­reits frü­her auf­ge­nom­me­nen kom­po­si­ti­ons­theo­re­ti­schen Stu­di­en, die er vor­nehm­lich au­to­di­dak­tisch und durch kur­zen Pri­vat­un­ter­richt (zum Bei­spiel bei Hein­rich Dorn 1831/1832) be­trieb. Die Be­geg­nung mit Cho­pins Kla­vier­va­ria­tio­nen über Mo­zarts „Là mi darem la ma­no" op. 2 (Som­mer 1831), be­ein­fluss­te nicht nur den ei­ge­nen kom­po­si­to­ri­schen Weg, son­dern lenk­te Schu­manns li­te­ra­ri­sche Be­ga­bung in mu­sik­jour­na­lis­ti­sche Bah­nen. Sei­ne frü­hes­te mu­sik­pu­bli­zis­ti­sche Ab­hand­lung (in der „All­ge­mei­nen mu­si­ka­li­schen Zei­tung" 1831) ist die­sem Werk ge­wid­met. Mit ihr ver­knüpft ist die Idee ei­nes Da­vids­bunds, der – wie der bib­li­sche Na­mens­ge­ber an­zeigt – der ver­flach­ten Mu­sik­kul­tur bür­ger­li­cher Phi­lis­ter (Spieß­bür­ger) den Kampf an­sag­te. Mit der Grün­dung und Lei­tung der (heu­te noch exis­tie­ren­den) „Neu­en Zeit­schrift für Mu­sik" (1834) schuf Schu­mann ein Pres­se­or­gan, das sich nicht nur kämp­fe­risch für mu­si­ka­li­schen Fort­schritt ein­setz­te, son­dern mit­tels ei­nes eu­ro­pa­weit ge­floch­te­nen Kor­re­spon­den­ten­net­zes we­sent­li­che mu­sik­his­to­ri­sche Er­eig­nis­se do­ku­men­tier­te. Schu­mann gab sich selbst (mit Flo­res­tan und Eu­se­bi­us) und den von ihm er­nann­ten, an­sons­ten aber fik­ti­ven Da­vids­bünd­lern Pseud­ony­me. Die schein­haf­te Ak­ti­vi­tät die­ses Ge­heim­bun­des er­höh­te in der Zeit des Vor­märz die pu­bli­zis­ti­sche At­trak­ti­vi­tät der Mu­sik-Zeit­schrift und er­mög­lich­te au­ßer­dem ei­nen mu­sik­kri­ti­schen Per­spek­tiv­wech­sel bei der Be­ur­tei­lung zeit­ge­nös­si­scher Kom­po­si­tio­nen.

Ob­wohl durch sei­ne Re­dak­teur­stä­tig­keit stark be­an­sprucht, schuf Schu­mann zu­nächst aus­schlie­ß­lich Kom­po­si­tio­nen für Kla­vier (Sym­pho­ni­sche Etü­den op. 13, Fan­ta­sie op. 17, Hu­mo­res­ke op. 20, Drei Kla­vier­so­na­ten opp. 11, 14 und 22 und poe­ti­sche Zy­klen: Da­vids­bünd­ler­tän­ze op. 6, Car­na­val op. 9, Fan­ta­siestü­cke op. 12, Kin­der­sze­nen op. 15, Kreis­le­ria­na op. 16). Das frü­he Kla­vier­werk war nicht nur für die nach­fol­gen­de Mu­si­ker­ge­ne­ra­ti­on rich­tung­wei­send, son­dern gilt auch heu­te noch als epo­chen­prä­gend. Ein acht­mo­na­ti­ger Auf­ent­halt in Wien (1838/1839) dien­te vor­nehm­lich der Son­die­rung von Über­sie­de­lungs­plä­nen, an die sich die Hoff­nung auf ei­ne bal­di­ge Ehe­schlie­ßung mit Cla­ra Wieck, der Toch­ter sei­nes Kla­vier­leh­rers, schloss. 

Die Über­sied­lung schei­ter­te un­ter an­de­rem an der Zen­sur, die den Ten­den­zen der „Neu­en Zeit­schrift für Mu­sik" miss­trau­te. Doch brach­te der Wien­auf­ent­halt die Ent­de­ckung von Franz Schu­berts gro­ßer C-Dur-Sin­fo­nie, die Men­dels­sohn in Leip­zig ur­auf­füh­ren soll­te. Nach schwe­ren Kon­flik­ten und mit Hil­fe ju­ris­ti­scher Schrit­te wur­den Schu­mann und Cla­ra Wieck am 12.9.1840 in Leip­zig-Schö­ne­feld ge­traut. Die sei­ner­zeit schon eu­ro­pa­weit be­kann­te Pia­nis­tin (1838 vom Kai­ser zur K. K. Kam­mer­vir­tuo­sin er­nannt) re­du­zier­te in den fol­gen­den Ehe­jah­ren ih­re Kon­zert­auf­trit­te und schränk­te auch die ei­ge­ne kom­po­si­to­ri­sche Tä­tig­keit ein. 1840 wid­me­te sich Schu­mann über­wie­gend vo­ka­len Kom­po­si­tio­nen, die sei­nen Ruhm als Lied­kom­po­nist be­grün­de­ten (un­ter an­de­rem Hei­ne-Ver­to­nun­gen op. 24, Ei­chen­dorff-Lie­der­kreis op. 39, Dich­ter­lie­be op. 48). Im Früh­jahr 1841 ent­stand die 1. Sin­fo­nie op. 38 (Früh­lings­sin­fo­nie). Es folg­ten „Ou­ver­tü­re, Scher­zo und Fi­na­le" op. 52 und die zu­nächst ein­sät­zi­ge Fas­sung des spä­te­ren Kla­vier­kon­zerts op. 54, das in sei­ner drei­sät­zi­gen Druck­fas­sung (1845) zum In­be­griff des ro­man­ti­schen Kla­vier­kon­zerts wer­den soll­te. 1842 ver­leg­te sich Schu­manns In­ter­es­se auf die Kom­po­si­ti­on von Kam­mer­mu­sik (zum Bei­spiel Streich­quar­tet­te op. 41). In der Do­zen­ten­tä­tig­keit (Kla­vier, Par­ti­tur­spiel, Kom­po­si­ti­on) am 1843 ge­grün­de­ten Leip­zi­ger Kon­ser­va­to­ri­um tat sich kei­ne dau­er­haf­te be­ruf­li­che Per­spek­ti­ve auf. Im sel­ben Jahr ent­stand das welt­li­che Ora­to­ri­um „Das Pa­ra­dies und die Pe­ri" op. 50, das im 19. Jahr­hun­dert ei­nes der meist­auf­ge­führ­ten Wer­ke Schu­manns war. 

Im An­schluss an ei­ne von ge­sund­heit­li­chen und psy­chi­schen Kri­sen ge­schüt­tel­te Kon­zert­tour­nee nach Russ­land (St. Pe­ters­burg, Mos­kau, 15.1.-31.5.1844), auf der die Ehe­frau als Vir­tuo­sin ge­fei­ert, der in Russ­land kaum be­kann­te Kom­po­nist aber nur von we­ni­gen Ken­nern be­ach­tet wur­de, gab Schu­mann sei­ne Re­dak­ti­ons­tä­tig­keit auf und über­sie­del­te nach Dres­den. Men­dels­sohns all­mäh­lich vor­be­rei­te­ter Wech­sel nach Ber­lin, der da­mit ver­bun­de­ne Rück­zug aus Leip­zig und nicht zu­letzt die für Schu­mann ent­täu­schen­de Er­nen­nung Niels W. Ga­des als zwei­ter Ge­wand­haus­ka­pell­meis­ter führ­ten zu ei­ner bio­gra­phi­schen Zä­sur. Schu­mann über­gab die Re­dak­ti­on der „Neu­en Zeit­schrift" an Os­wald Lo­renz und über­sie­del­te nach Dres­den (1845), wo er nun­mehr als frei­er Kom­po­nist leb­te. Der von ihm ge­grün­de­te Ge­sang­ver­ein mo­ti­vier­te die Kom­po­si­ti­on zahl­rei­cher Chor­wer­ke. Vie­le Jah­re be­an­spruch­te die Voll­endung der vo­kals­in­fo­ni­schen „Sze­nen aus Goe­thes Faust" WoO 3. Kam­mer­mu­sik­wer­ke aber auch Kla­vier­mu­sik (dar­un­ter das au­ßer­or­dent­lich er­folg­rei­che Al­bum für die Ju­gend op. 68), Lied­kom­po­si­tio­nen und die ein­zi­ge Oper „Ge­no­ve­va" op. 81 (1847/48, Ur­auf­füh­rung in Leip­zig am 25.6.1850) ent­stan­den wäh­rend der Dresd­ner Jah­re (bis Herbst 1850). 

Schu­manns Krank­heit kün­dig­te sich in Schü­ben an. Strei­tig­kei­ten mit den Mu­si­kor­ga­ni­sa­to­ren und Mu­si­kern Düs­sel­dorfs führ­ten zu ir­re­pa­ra­blen Zer­würf­nis­sen. Schu­manns schweig­sa­mes We­sen, sei­ne In­tro­ver­tier­heit, das Feh­len di­ri­gen­ti­scher Rou­ti­ne, der Man­gel an Füh­rungs­qua­li­tä­ten in Ver­bin­dung mit be­sag­ten Kon­flik­ten ver­an­lass­ten Schu­mann En­de 1853 zur Amts­nie­der­le­gung. Zwar trägt das Jahr 1853 noch rei­che kom­po­si­to­ri­sche Früch­te (un­ter an­de­rem das Vio­lin­kon­zert WoO 1, Ge­sän­ge der Frü­he op. 133), es führt zu be­deut­sa­men per­sön­li­chen Be­geg­nun­gen (J. Brahms, J. Joa­chim, Bet­ti­na von Ar­nim) und bringt die mu­sik­his­to­risch be­deut­sa­me An­tho­lo­gie der „Ge­sam­mel­ten Schrif­ten über Mu­sik und Mu­si­ker" (4 Bän­de, ver­öf­fent­licht 1854) auf den Weg, aber die schlei­chen­de Er­kran­kung stei­gert sich im Fe­bru­ar 1853 zu ei­nem ge­sund­heit­li­chen Zu­sam­men­bruch. Es han­del­te sich mut­ma­ß­lich um die Spät­fol­gen ei­ner Sy­phi­lis­in­fek­ti­on (1832), die auch durch den mehr als zwei­jäh­ri­gen Kli­nik­auf­ent­halt nicht aus­ge­heilt wer­den konn­te. Kurz vor sei­nem Tod konn­te Schu­mann sei­ne Frau ein letz­tes Mal se­hen. Er starb am 29.7.1856 in der En­de­ni­cher Kli­nik. Er und sei­ne 1896 ver­stor­be­ne Gat­tin Cla­ra wur­den auf dem Al­ten Fried­hof in Bonn bei­ge­setzt. 

Quellen

Ap­pel, Bern­hard R. (Hg.), Ro­bert Schu­mann in En­de­nich (1854-1856). Kran­ken­ak­ten, Brief­zeug­nis­se und zeit­ge­nös­si­sche Be­rich­te, Mainz u.a. 2006.

Ro­bert Schu­mann. Ei­ne Le­bens­chro­nik in Bil­dern und Do­ku­men­ten von Ernst Bur­ger un­ter Mit­ar­beit von Gerd Nau­haus, Mainz 1998.

Literatur

Ed­ler, Arn­fried, Ro­bert Schu­mann. Sein Le­ben und sei­ne Zeit, 2. Auf­la­ge, La­a­ber [Ober­pfalz] 2002.

Wort­hen, John, Ro­bert Schu­mann. Life and de­ath of a mu­si­ci­an, New Ha­ven (Conn.) u.a. 2007.

Online

Bio­gra­fie Schu­manns („Schu­mann-Haus" Bonn, mit wei­ter füh­ren­den Quel­len- und Li­te­ra­tur­an­ga­ben). [On­line]

Web­site des „Schu­mann-Por­tals" (Bonn). [On­line]

Au­to­gra­phen Ro­bert Schu­manns in der Uni­ver­si­täts- und Lan­des­bi­blio­thek Bonn. [On­line]

Robert Schumann, Porträt. (Stadtarchiv und Stadthistorische Bibliothek Bonn))

 
Zitationshinweis

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Appel, Bernhard R., Robert Schumann, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/robert-schumann/DE-2086/lido/57c94c9c6a8ab2.06713876 (15.11.2018)