Alois Mertes

Diplomat und CDU-Außenpolitiker (1921-1985)

Georg S. Schneider (Bonn)

Wahlplakat zur Bundestagswahl am 3. Oktober 1976. (KAS/ACDP 10-001:2137 CC-BY-SA 3.0 DE)

Der Di­plo­mat, Po­li­ti­ker und Christ­li­che De­mo­krat Alois Mer­tes war in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land wie auf in­ter­na­tio­na­ler Ebe­ne als „Fach­mann für Au­ßen- und Ei­fel­po­li­ti­k“ be­kannt. Sein au­ßen- und deutsch­land­po­li­ti­sches Wir­ken so­wie sei­ne Rol­le als Ver­tre­ter des po­li­ti­schen Ka­tho­li­zis­mus präg­ten die CDU-Po­li­tik der 1970er und frü­hen 1980er Jah­re mit.

Als Alois Mer­tes am 29.10.1921 in Ge­rol­stein zur Welt kam, hat­te sich sein Ge­burts­ort dank der Mi­ne­ral­was­ser­in­dus­trie und als wich­ti­ger Ei­sen­bahn­ver­kehrs­kno­ten­punkt be­reits wirt­schaft­lich ent­wi­ckelt und lag nicht mehr fern­ab der ur­ba­nen Be­zugs­punk­te Trier, Köln und Bonn. Doch war Mer­tes’ Kind­heit von den tra­di­tio­nel­len Ge­ge­ben­hei­ten sei­ner Hei­mat be­stimmt, die er in ei­ner klein­bür­ger­li­chen Fa­mi­lie er­leb­te. Der Va­ter Mi­cha­el Mer­tes (1878-1947) war Post­be­am­ter, die Mut­ter An­na Mer­tes ge­bo­re­ne Feld­ges (1887-1959) Haus­frau. Der jun­ge Alois wuchs mit drei Schwes­tern und ei­nem Bru­der auf, der bald in ein Pries­ter­se­mi­nar ein­trat. Das Re­li­giö­se ge­hör­te in die­sem „Land mit ein­ein­halb Tau­send Jah­ren ka­tho­li­scher Kul­tur“[1] – so Mer­tes‘ spä­te­rer Stu­di­en­freund und Bon­ner His­to­ri­ker Kon­rad Rep­gen – zur be­stim­men­den Ord­nung des Da­seins, das sich ein­fach, aber nicht ärm­lich ge­stal­te­te.

Ein­mal von dem Bon­ner F.A.Z.-Jour­na­lis­ten Wal­ter Hen­kels (1906-1987) nach den hei­mat­li­chen Prä­gun­gen ge­fragt, er­klär­te der Po­li­ti­ker Alois Mer­tes, er füh­le sich als „Grenz­land­be­woh­ner“: Die Kraft der Zu­ge­hö­rig­keit zum ei­ge­nen Volk, aber auch die geis­ti­ge Brü­cke zum Nach­barn[2] sei­en dort be­son­ders deut­lich zu ver­spü­ren. Hier lag Mer­tes‘ „rhei­ni­sche Be­grün­dun­g“ für den Wert eu­ro­päi­scher Ei­ni­gungs­po­li­tik wie auch für sein un­be­ding­tes Fest­hal­ten an der na­tio­na­len Ein­heit Deutsch­lands und am Wie­der­ver­ei­ni­gungs­an­spruch. Schlie­ß­lich be­grün­de­te er bei der Bun­des­tags­wahl 1972 mit der Grenz­la­ge des west­lichs­ten deut­schen Mit­tel­ge­bir­ges sei­ne Mo­ti­va­ti­on, war­um er als Au­ßen­po­li­ti­ker und bei­spiels­wei­se nicht als Agrar­fach­mann für sei­nen zu der Zeit noch ver­gleichs­wei­se länd­lich ge­präg­ten Ei­fel­wahl­kreis an­tre­ten wol­le.  Mer­tes be­such­te 1928-1932 die Volks­schu­le in Ge­rol­stein und 1932-1940 das Gym­na­si­um in Ge­rol­stein und Prüm. Der Na­tio­nal­so­zia­lis­mus blieb dem Ka­tho­li­ken Alois Mer­tes fremd, der Kriegs­dienst nach dem Ab­itur am Re­gi­no-Gym­na­si­um in Prüm 1940 bei der Ma­ri­ne-Ar­til­le­rie war für ihn ein Alp­traum, auch wenn er selbst dank­bar auf ei­nen ver­gleichs­wei­se mil­den per­sön­li­chen Kriegs­ver­lauf bli­cken konn­te. 1945 ge­riet er in bri­ti­sche und ame­ri­ka­ni­sche Ge­fan­gen­schaft, kehr­te aber noch im Sep­tem­ber des Jah­res in sei­ne Hei­mat zu­rück.

Zahl­reich sind die Zeug­nis­se, die sei­ne in­halt­li­che Ab­leh­nung des Na­tio­nal­so­zia­lis­mus und auch ver­deck­tes Ge­gen­ar­bei­ten im Rah­men sei­ner Kir­chen­ge­mein­de do­ku­men­tie­ren. Er­staun­lich of­fen sind die Ap­pel­le sei­ner Kor­re­spon­denz aus Kriegs­ta­gen, die das Chris­ten­tum und die „Kon­struk­ti­vi­tät un­se­res Glau­ben­s“ für die Zeit nach dem Krieg emp­fah­len.[3] 

Zu die­sen Er­kennt­nis­sen, die er we­ni­ge Jah­re spä­ter im Aus­wär­ti­gen Dienst wei­ter ent­wi­ckel­te, ge­hör­te die Ein­sicht, man müs­se in Deutsch­land stär­ker in das Be­wusst­sein rü­cken, was man über Krieg, Kriegs­ver­bre­chen und Ge­walt­herr­schaft den Nach­bar­län­dern an­ge­tan ha­be. Der in­nen- wie au­ßen­po­li­ti­sche Um­gang mit der deut­schen Ge­schich­te und den deut­schen Ver­bre­chen der NS-Zeit hat Alois Mer­tes auch spä­ter stark be­schäf­tigt. Be­kannt wur­de sein Auf­tritt in New York vor dem Ame­ri­can Je­wish Com­mit­tee auf dem Hö­he­punkt der so­ge­nann­ten Bit­burg-Kon­tro­ver­se im Mai 1985 als „An­walt der Ei­fel“.[4] Mer­tes hielt es für durch­aus le­gi­tim, ei­nen po­li­ti­schen Be­such auf dem Sol­da­ten­fried­hof für po­li­tisch we­nig sinn­voll zu hal­ten, doch dür­fe man ein ge­mein­sa­mes Ge­den­ken über den Grä­bern nicht per se als un­mo­ra­lisch ab­qua­li­fi­zie­ren.[5] Bit­ter war für ihn, mit der Ei­fel aus­ge­rech­net je­ne Re­gi­on im Zen­trum der De­bat­ten zu se­hen, die mit am we­nigs­ten vom Na­tio­nal­so­zia­lis­mus in­fi­ziert ge­we­sen war. Schlie­ß­lich er­hoff­te er sich mehr Re­spekt für die glaub­wür­di­ge Re­inte­gra­ti­on der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land in die zi­vi­li­sier­te Staa­ten­welt so­wie für den ho­hen Bünd­nis­bei­trag, den die Ei­fel seit Jahr­zehn­ten leis­te­te. Im ame­ri­ka­ni­schen Ju­den­tum fand der Bei­trag von Alois Mer­tes ein be­mer­kens­wer­tes Echo und Ver­ständ­nis.[6] 

1946 nahm Mer­tes das 1941 an der Uni­ver­si­tät Bonn be­gon­ne­ne und nach kur­zer Zeit durch Ar­beits- und Kriegs­dienst un­ter­bro­che­ne Stu­di­um wie­der auf. Im­ma­tri­ku­liert war er für die Fä­cher Fran­zö­si­sche Phi­lo­lo­gie, Ge­schich­te und Phi­lo­so­phie, au­ßer­dem an der Rechts­wis­sen­schaft­li­chen Fa­kul­tät. Schlie­ß­lich lag sein fach­li­cher Schwer­punkt auf der Ge­schichts­wis­sen­schaft, wo­bei Max Brau­bach un­d Franz Stein­bach s­ei­ne be­vor­zug­ten Hoch­schul­leh­rer wa­ren.

Aus kul­tu­rel­lem und po­li­ti­schem In­ter­es­se hat­te Alois Mer­tes be­reits 1939 als Schü­ler über ei­nen selbst­or­ga­ni­sier­ten Schü­ler­aus­tausch die Be­geg­nung mit Frank­reich ge­sucht. Wis­sen­schaft­li­ches In­ter­es­se an den deutsch-fran­zö­si­schen Be­zie­hun­gen führ­te ihn 1948/1949 für ein Stu­di­en­jahr nach Pa­ris, wo­bei er für sei­ne Pro­mo­ti­on bei Franz Stein­bach über die Stel­lung Frank­reichs zur deut­schen März­re­vo­lu­ti­on zum ers­ten Mal ein­ge­hend mit au­ßen­po­li­ti­schen As­pek­ten kon­fron­tiert wur­de.

Die per­sön­lich wich­tigs­te Be­geg­nung wäh­rend des Pa­ri­ser Stu­di­en­jah­res war die mit sei­ner spä­te­ren Ehe­frau Hil­trud Be­cker (ge­bo­ren 1928), die dort zum Dol­met­scher­stu­di­um weil­te. Nach der Hei­rat (1951) wur­den dem Ehe­paar zwi­schen 1953 und 1969 fünf Kin­der ge­bo­ren, dar­un­ter der spä­te­re lang­jäh­ri­ge en­ge Mit­ar­bei­ter von Bun­des­kanz­ler Hel­mut Kohl (1930–2017), Mi­cha­el Mer­tes (ge­bo­ren 1953), und der Je­sui­ten-Pa­ter Klaus Mer­tes SJ (ge­bo­ren 1954).

Frank­reich wur­de für Alois Mer­tes zu ei­ner be­stim­men­den und kon­struk­ti­ven Weg­mar­ke auch wäh­rend sei­ner Zeit im Aus­wär­ti­gen Dienst, in den er 1952 ein­trat und der ihn 1954–1956 an das Deut­sche Kon­su­lat in Mar­seil­le und von 1958–1963, im „Som­mer der deutsch-fran­zö­si­schen Be­zie­hun­gen“ zu Zei­ten Kon­rad Ade­nau­ers und Charles de Gaulles (1890–1970), an die Sei­ne führ­te. Durch die Er­fah­run­gen in Pa­ris sah Mer­tes sei­ne zu­vor in der pri­va­ten Be­geg­nung mit Frank­reich ge­reif­te au­ßen­po­li­ti­sche Grund­hal­tung be­stä­tigt. Als Kern­for­de­rung der deut­schen Au­ßen­po­li­tik galt für ihn der Pri­mat der Frei­heit und des Selbst­be­stim­mungs­rechts. Dem ge­gen­über maß er der Fra­ge nach dem end­gül­ti­gen Ver­bleib der Ost­ge­bie­te be­reits En­de der 1950er Jah­re we­ni­ger Ge­wicht bei. Ent­schei­dend war für ihn, dass die­se Fra­ge bis zur end­gül­ti­gen Re­ge­lung der Deut­schen Fra­ge of­fen­blieb.

Über­le­gun­gen zu den Fra­gen der Frei­heit und des Selbst­be­stim­mungs­rechts ver­bin­den Mer­tes‘ di­plo­ma­ti­sche Tä­tig­keit in Pa­ris mit dem sich 1963–1966 an­schlie­ßen­den, so an­ders­ar­ti­gen Aus­lands­pos­ten in Mos­kau. Der Ein­druck, dass sich die so­wje­ti­sche Stra­te­gie ge­wan­delt ha­be und zu­neh­mend ge­schick­ter auf die nun­mehr lang­fris­ti­ge Fes­ti­gung ih­res ideo­lo­gi­schen und ter­ri­to­ria­len Be­sitz­stan­des in Eu­ro­pa hin­wir­ke, war für Mer­tes’ wei­te­re Be­ur­tei­lung der Mos­kau­er Po­li­tik we­sent­lich. Ge­prägt durch sei­ne Mos­kau­er Er­fah­rung hielt er ei­ne rea­lis­ti­sche Ent­span­nung le­dig­lich in ei­nem prä­zi­se de­fi­nier­ten so­wie nüch­tern kal­ku­lier­ten Rah­men für mög­lich.

Nach sei­ner Aus­wei­sung aus der so­wje­ti­schen Haupt­stadt An­fang 1966 – of­fen­sicht­lich ei­ne Ver­gel­tungs­maß­nah­me für die kurz zu­vor er­folg­te Aus­wei­sung ei­nes öst­li­chen Di­plo­ma­ten aus der Bun­des­re­pu­blik – war Mer­tes bis zum Ab­schluss sei­ner di­plo­ma­ti­schen Kar­rie­re im Re­fe­rat Eu­ro­päi­sche Si­cher­heit mit ab­rüs­tungs- und ent­span­nungs­po­li­ti­schen The­men be­schäf­tigt. Ei­ne be­son­ders in­ten­si­ve und auch für die per­sön­li­che Wei­ter­ent­wick­lung wich­ti­ge Er­fah­rung war da­bei ein Stu­di­en­jahr am Se­mi­nar des spä­te­ren U.S.-Si­cher­heits­be­ra­ters und Au­ßen­mi­nis­ters Hen­ry Kis­sin­ger (ge­bo­ren 1923) in Har­vard.

Die an­ge­spro­che­nen the­ma­ti­schen Schwer­punk­te ver­ban­den Mer­tes‘ Tä­tig­keit als Di­plo­mat mit sei­ner po­li­ti­schen Lauf­bahn, die sich 1972 an­schloss. Als Sei­ten­ein­stei­ger fand er den Weg in die Po­li­tik, zu­nächst als Be­voll­mäch­tig­ter des Lan­des Rhein­land-Pfalz beim Bund un­ter Mi­nis­ter­prä­si­dent Hel­mut Kohl (Ja­nu­ar–Ok­to­ber 1972), dar­an an­schlie­ßend als Mit­glied des Deut­schen Bun­des­ta­ges. Schon zu­vor hat­te er Be­zie­hun­gen zu Uni­ons­po­li­ti­kern durch sei­ne be­ra­ten­de Tä­tig­keit ins­be­son­de­re für Rai­ner Bar­zel (1924–2006) und Karl Theo­dor Frei­herr von und zu Gut­ten­berg (1921–1972) un­ter­hal­ten. Da­bei ging es ab 1970 um grund­sätz­li­che As­pek­te der um­strit­te­nen Ost­ver­trä­ge. Be­reits En­de der 1960er Jah­re for­mu­lier­ter Mer­tes: „Ent­span­nung ist nur in dem Ma­ße mög­lich, wie die Ur­sa­chen von Span­nung ge­min­dert oder be­sei­tigt wer­den.“[7] – und die­se Ur­sa­chen sah der Di­plo­mat wie Po­li­ti­ker Alois Mer­tes im macht­po­li­ti­schen, im­pe­ria­len Kal­kül und im ideo­lo­gi­schen Dog­ma der So­wjet­uni­on – so­wie aus der dar­aus re­sul­tie­ren­den Miss­ach­tung von Frei­heit und Men­schen­wür­de in Eu­ro­pa und auf an­de­ren Kon­ti­nen­ten.

Aus den Auf­zeich­nun­gen und Ver­mer­ken in sei­nem Nach­lass von Ja­nu­ar bis Mai 1972 geht Mer­tes‘ wich­ti­ger Ein­fluss auf die sich zu die­sem Zeit­punkt in der ent­schei­den­den Pha­se be­fin­den­den Ver­hand­lun­gen um die Ra­ti­fi­zie­rung der Ost­ver­trä­ge her­vor. Es ging dar­um, die Op­ti­on auf ei­ne deut­sche Wie­der­ver­ei­ni­gung in Frei­heit of­fen zu hal­ten, das west­li­che Bünd­nis als Ga­rant west­li­cher Frei­heit nicht zu be­schä­di­gen und ei­ne Wei­ter­ent­wick­lung der Eu­ro­päi­schen Ge­mein­schaft nicht zu ge­fähr­den. Das „Zehn-Punk­te-Pro­gram­m“ Bun­des­kanz­ler Hel­mut Kohls vom 28.11.1989 soll­te die­se Ge­dan­ken wie­der auf­grei­fen. Es war kein Zu­fall, dass es in­halt­lich ma­ß­geb­lich von Alois Mer­tes‘ Sohn Mi­cha­el mit­ge­stal­tet wur­de.

Der Op­po­si­ti­ons­po­li­ti­ker Mer­tes er­kann­te gleich­wohl die Not­wen­dig­keit der Be­reit­schaft zur Zu­sam­men­ar­beit mit der Re­gie­rung, wenn die Vor­stel­lun­gen der CDU Ge­hör fin­den soll­ten. Hier bil­de­te das Jahr 1974 ei­ne wich­ti­ge Weg­mar­ke: Ei­ner­seits ent­fiel nach der Ra­ti­fi­zie­rung der Ost­ver­trä­ge wich­ti­ger Kon­flikt­stoff, an­de­rer­seits bot der per­so­nel­le Wech­sel an der Spit­ze von Bun­des­kanz­ler­amt und Aus­wär­ti­gem Amt neue Per­spek­ti­ven der Zu­sam­men­ar­beit von Op­po­si­ti­on und Re­gie­rung. Dies galt ins­be­son­de­re für den Bun­des­mi­nis­ter des Aus­wär­ti­gen, Hans-Diet­rich Gen­scher, des­sen deutsch­land­po­li­ti­sche Prin­zi­pi­en­fes­tig­keit und Dia­log­be­reit­schaft Mer­tes früh ken­nen und schät­zen lern­te. Man wird ihn als ei­nen In­nen­ar­chi­tek­ten der au­ßen­po­li­ti­schen Wie­der­an­näh­rung von CDU/CSU und FDP be­zeich­nen kön­nen.

Zwei zen­tra­le As­pek­te im Den­ken und Han­deln von Alois Mer­tes wäh­rend des Ost-West-Kon­flik­tes sind noch her­vor­zu­he­ben, die sei­ne Op­po­si­ti­ons­ar­beit mit sei­ner Re­gie­rungs­tä­tig­keit un­ter der Re­gie­rung Kohl/Gen­scher ab 1982 ver­bin­den. Zum ei­nen geht es um die NA­TO als Grund­pfei­ler der frei­heit­li­chen Ori­en­tie­rung. Die West­bin­dung ver­stand er da­bei we­ni­ger als geo­gra­phi­sche Aus­rich­tung, son­dern viel­mehr als Wer­tent­schei­dung zu­guns­ten ver­ant­wor­te­ter Frei­heit.

Ne­ben der NA­TO ist der am aus­führ­lichs­ten do­ku­men­tier­te Ar­beits­be­reich des Po­li­ti­kers Alois Mer­tes der der „Va­ti­ka­ni­schen Ost­po­li­ti­k“ und der sich dar­an an­schlie­ßen­de As­pekt der kirch­li­chen Po­si­ti­on zu Fra­gen der Nach­rüs­tung. Das Pon­ti­fi­kat (1978–2005) von Papst Jo­han­nes Paul II. (1920–2005) und das sich da­mit ein­stel­len­de Zu­sam­men­spiel von Va­ti­kan und Deut­scher Bi­schofs­kon­fe­renz in die­sen po­li­ti­schen Fra­gen hal­fen, die deutsch­land- und si­cher­heits­po­li­ti­schen Vor­stel­lun­gen von Mer­tes, die die Deut­sche Bi­schofs­kon­fe­renz teil­te, zur Gel­tung zu brin­gen, nach­dem Mer­tes‘ mit der Deut­schen Bi­schofs­kon­fe­renz und dem Aus­wär­ti­gen Amt ab­ge­stimm­tes Ein­wir­ken auf Apos­to­li­sche Nun­tia­tur und Ku­rie zu­vor zwar mess­ba­ren, aber nur ein­ge­schränk­ten Er­folg ver­zeich­net hat­te. Die Nach­rüs­tungs­de­bat­te um den west­li­chen Aus­gleich für zu­vor auf­ge­stell­te so­wje­ti­sche Mit­tel­stre­cken­ra­ke­ten mit eu­ro­stra­te­gi­scher Be­deu­tung for­der­te Alois Mer­tes er­neut eben­falls als Ver­tre­ter des po­li­ti­schen Ka­tho­li­zis­mus. Für Mer­tes, den „Po­li­ti­ker aus christ­li­cher Ver­ant­wor­tun­g“ (Kon­rad Rep­gen), be­stimm­te das christ­li­che Ethos die Grund­la­gen der Po­li­tik. Des­sen un­ge­ach­tet muss­te sei­ner An­sicht nach die kon­kre­te Ein­zel­hand­lung des Po­li­ti­kers je­weils vor dem per­sön­li­chen Ge­wis­sen ver­ant­wor­tet wer­den.[8] 

 

Wäh­rend es Alois Mer­tes als Mit­glied der Op­po­si­ti­ons­frak­ti­on mög­lich ge­we­sen war, durch sei­ne um­fang­rei­che pu­bli­zis­ti­sche Tä­tig­keit und sei­ne gu­ten Be­zie­hun­gen zur Bun­des­re­gie­rung und zu an­de­ren Ver­ant­wor­tungs­trä­gern un­ge­wöhn­lich viel­fäl­tig auf die au­ßen­po­li­ti­schen De­bat­ten Ein­fluss zu neh­men, konn­te er die­se Po­si­ti­on nach dem Re­gie­rungs­wech­sel von 1982 nicht wei­ter aus­bau­en. Sein Hand­lungs­spiel­raum als Staats­mi­nis­ter im Aus­wär­ti­gen Amt – so sei­ne neue Funk­ti­on in der Re­gie­rung Kohl/Gen­scher – war be­schränkt.

Am 16.6.1985 starb er an den Fol­gen ei­nes Schlag­an­falls, der ihn vier Ta­ge zu­vor wäh­rend ei­ner Po­di­ums­dis­kus­si­on er­eilt hat­te. Sein frü­her Tod lös­te im ei­ge­nen La­ger wie beim po­li­ti­schen Geg­ner gro­ße Be­trof­fen­heit aus. Rück­bli­ckend fällt auf, dass Alois Mer­tes trotz sei­ner wich­ti­gen Rol­le als au­ßen­po­li­ti­scher Ex­per­te in den Rei­hen von CDU und CSU eher ein „gro­ßer So­lis­t“[9] blieb als ein Par­tei­po­li­ti­ker. Man darf die be­harr­lich auf ei­ne Ver­wirk­li­chung des frei­en Selbst­be­stim­mungs­rechts für Deutsch­land und ganz Eu­ro­pa drän­gen­de Au­ßen­po­li­tik des Di­plo­ma­ten und Po­li­ti­kers als ein Do­ku­ment un­ge­bro­che­ner und letzt­lich er­füll­ter Hoff­nung auf­fas­sen. Der bri­ti­sche His­to­ri­ker Gar­ton Ash ur­teil­te, die au­ßen­po­li­ti­sche Kon­zep­ti­on von Alois Mer­tes ha­be mit den Er­eig­nis­sen der Jah­re 1989/1990 ei­ne „tri­um­pha­le Be­stä­ti­gun­g“[10] er­fah­ren. Mer­tes selbst for­mu­lier­te 1983: „Der Vor­be­halt der po­li­ti­schen Er­reich­bar­keit las­tet na­tür­lich auch auf dem ver­bind­li­chen po­li­ti­schen Ziel der Wie­der­ver­ei­ni­gung Deutsch­lands über­haupt. Ich will die­ses Ziel aber er­rei­chen, das ge­bie­tet mir nicht nur die Ver­fas­sungs­treue, son­dern mein Ge­wis­sen als Deut­scher, als De­mo­krat, als Christ.“[11] 

Quellen

Der Nach­lass (NL) von Alois Mer­tes be­fin­det sich im Ar­chiv für Christ­lich-De­mo­kra­ti­sche Po­li­tik (ACDP) der Kon­rad-Ade­nau­er-Stif­tung.

Schriften (Auswahl)

Ein voll­stän­di­ges Schrif­ten­ver­zeich­nis fin­det sich in: Schnei­der, Alois Mer­tes, S. 531-541.

Frank­reichs Stel­lung­nah­me zur deut­schen Re­vo­lu­ti­on von 1948, Diss. phil. Bonn 1951.

Grund­strö­mun­gen im eu­ro­päi­schen Ka­tho­li­zis­mus, in: Do­ku­men­te 7 (1951), S. 48-59. 

Deut­sche Ar­chi­tek­tur­aus­stel­lung in der So­wjet­uni­on, in: Au­ßen­po­li­tik 18/4 (1967), S. 216-221.

Ein Ge­spräch mit Kon­rad Ade­nau­er im Som­mer 1964: Deutsch­land zwi­schen Ru­ß­land und dem Wes­ten, in: Blu­men­witz, Die­ter (Hg.), Kon­rad Ade­nau­er und sei­ne Zeit. Po­li­tik und Per­sön­lich­keit des ers­ten Deut­schen Bun­des­kanz­lers, Band 1: Bei­trä­ge von Weg- und Zeit­ge­nos­sen, Stutt­gart 1976, S. 673-679.

Die Uni­on und Po­len, in: Mey­er-Vor­fel­der, Ger­hard/Zu­ber, Hu­ber­tus, Uni­on al­ter­na­tiv, Stutt­gart-De­ger­loch 1976, S. 113-119. 

In­ter­es­sen­kon­flikt und In­ter­es­sen­aus­gleich, in: Po­li­tik und Kul­tur 4 (1977), S. 10-15. 

Ent­wick­lungs­po­li­tik und ihr Ver­hält­nis zur Au­ßen- und Si­cher­heits­po­li­tik. Ein­füh­ren­des Re­fe­rat, in: Bis­marck, Klaus von/Mai­er, Hans (Hg.), Ent­wick­lung, Ge­rech­tig­keit, Frie­den. Do­ku­men­ta­ti­on des Ent­wick­lungs­po­li­ti­schen Kon­gres­ses 1979. Kir­chen im Ge­spräch mit Par­tei­en und ge­sell­schaft­li­chen Grup­pen, Mainz/Mün­chen 1979, S. 246-251.

Hat MB­FR ei­ne Chan­ce?, in: Fech­ner, Wolf­gang/Wolf, Die­ter O.A. (Hg.), Si­cher­heit und Frie­den. Po­li­tik zwi­schen Ver­tei­di­gung und Rüs­tungs­kon­trol­le, Bonn 1979, S. 90-96. 

So­wje­ti­sche Kri­te­ri­en der Si­cher­heit und Rüs­tungs­kon­trol­le – Kon­zep­tio­nel­le Ge­gen­sät­ze und Un­ter­schie­de zum Wes­ten, in: Forn­dran, Er­hard/Fried­rich, Paul J. (Hg.), Rüs­tungs­kon­trol­le und Si­cher­heit in Eu­ro­pa, Bonn 1979, S. 257-272.

Wand­lun­gen im Kom­mu­nis­mus – Kon­se­quen­zen für die deut­sche und eu­ro­päi­sche Po­li­tik, in: Veen, Hans-Joa­chim [u.a.], Wan­del im Kom­mu­nis­mus?, Zü­rich 1979, S. 98-114.

[Bei­trag zum NA­TO-Dop­pel­be­schluss], in: Cal­ließ, Jörg (Hg.), Das Deutsch-Ame­ri­ka­ni­sche Ver­hält­nis. Idee, Wirk­lich­keit und Zu­kunft. Ta­gung vom 13.-15. Fe­bru­ar 1981 (Loc­cu­mer Pro­to­kol­le 10/1981), S. 77-92.
Fri­scher Wind aus Wa­shing­ton. Die deut­sche Au­ßen­po­li­tik un­ter der Ägi­de Rea­gan, in: Die po­li­ti­sche Mei­nung 26 (1981), S. 14-21.

Hin­ter Hone­ckers For­de­run­gen steckt Mos­kau, in: Deutsch­land-Ar­chiv 14 (1981), S. 374-377. 

Wie of­fen ist die deut­sche Fra­ge? in: Po­li­tik und Kul­tur 9 (1982), S. 3-11.

[Zu­sam­men mit] Kai­ser, Karl/Le­ber, Ge­org/Schul­ze, Franz-Jo­seph, Kern­waf­fen und die Er­hal­tung des Frie­dens, in: Eu­ro­pa-Ar­chiv 12 (1982), S. 357-368. 

Frie­dens­er­hal­tung – Frie­dens­ge­stal­tung. Zur Dis­kus­si­on über „Si­cher­heits­part­ner­schaf­t“, in: Eu­ro­pa-Ar­chiv 38 (1983), S. 187-196. 

Ei­ne Her­aus­for­de­rung an un­ser christ­li­ches Ge­wis­sen. Ein Brief an Erz­bi­schof John Ro­bert Roach, chair­man of the Na­tio­nal Con­fe­rence of Ca­tho­lic Bi­shops of the United Sta­tes (zu­sam­men mit Ge­org Le­ber), Sankt Au­gus­tin 1983. 

Der Hei­li­ge Dok­tor von Mos­kau Fried­rich Jo­seph Haass, in: Mit­torp, Hans/Mer­tes, Alois/Wel­len­kamp, Die­ter, Drei Deut­sche in Mos­kau: Os­ter­mann, Can­cin, Haass, Darm­stadt 1983, S. 99-116.

Die Na­tur der so­wje­ti­schen Be­dro­hung, in: Würz­bach, Pe­ter Kurt (Hg.), Die Atom­schwel­le he­ben. Mo­der­ne Frie­dens­si­che­rung für über­mor­gen, Ko­blenz 1983, S. 41-52.

Po­li­ti­sche Frie­dens­si­che­rung und ethi­sche Gü­ter­ab­wä­gung in: Son­de 3 (1983), S. 44-50. 

Wie si­chern wir den Frie­den? Bei­trä­ge zur ak­tu­el­len Dis­kus­si­on, in: Christ in der Ge­gen­wart. Ka­tho­li­sche Wo­chen­schrift, Frei­burg im Breis­gau 1983.

Dank­adres­se [zur Ver­lei­hung der Tho­mas-Mo­rus-Me­dail­le], in: Jahr­buch der Tho­mas-Mo­rus-Ge­sell­schaft 2 (1983/84), S. 62-66. 

Ago­s­ti­no Ca­sa­ro­li – Zeu­ge des Frie­dens­auf­tra­ges der Kir­che, in: Scham­beck, Her­bert (Hg.), Pro Fi­de et Ius­ti­tia. Fest­schrift für Ago­s­ti­no Kar­di­nal Ca­sa­ro­li zum 70. Ge­burts­tag, Ber­lin 1984, S. XXV-XLVI. 

Die deut­sche Fra­ge bleibt of­fen, in: Lan­ge, Klaus (Hg.), As­pek­te der deut­schen Fra­ge. Bei­trä­ge von Ta­gun­gen der Aka­de­mie für Po­li­tik und Zeit­ge­sche­hen der Hanns-Seidl-Stif­tung, die im Zeit­raum 1983-1985 ver­an­stal­tet wur­den, Her­ford 1986, S. 187-197.

Dia­gno­se rich­tig – The­ra­pie falsch. Ei­ne Ant­wort auf Hen­ry Kis­sin­gers Vor­schlä­ge zur NA­TO-Re­form, in: Die po­li­ti­sche Mei­nung 29 (1984), S. 4-12. 

Ge­bo­ren aus dem Wi­der­stand. Die christ­li­chen Wur­zeln der Bun­des­re­pu­blik, in: Die po­li­ti­sche Mei­nung 30 (1985), S. 4-12. 

Ge­dan­ken des christ­li­chen Wi­der­stan­des im Staats­den­ken von heu­te, in: Wie­gand Pab­sch/Al­bert Wop­pen (Hg.), Jo­sef Wir­mer, Bonn 1986, S. 40-73. 

Der Pri­mat des Po­li­ti­schen. Re­den und Auf­sät­ze, hg. v. Gün­ter Buch­stab, Düs­sel­dorf 1994. 

Literatur (Auswahl)

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Aretz, Jür­gen, Alois Mer­tes, in: Be­cker, Win­fried [u.a.] (Hg.), Le­xi­kon der Christ­li­chen De­mo­kra­tie, Pa­der­born [u.a.] 2002, S. 328-329. 

Aretz, Jür­gen, Das Ethi­sche in der Po­li­tik. Er­in­ne­run­gen an Alois Mer­tes, in: Die po­li­ti­sche Mei­nung 386 (2002), S. 87-93. 

Buch­stab, Gün­ter, Die Whist­leb­lo­wer von 1970 – Die Ent­hül­lung des ge­hei­men „Bahr-Pa­pier­s“. Zur Vor­ge­schich­te des Mos­kau­er Ver­trags zwi­schen der So­wjet­uni­on und der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, in: His­to­risch-Po­li­ti­sche Mit­tei­lun­gen 27 (2020), S. 133-151.

Bohr, Fe­lix, Die Kriegs­ver­bre­cher­lob­by. Bun­des­deut­sche Hil­fe für im Aus­land in­haf­tier­te NS-Tä­ter, Bonn 2019, S. 333-338.

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Schnei­der, Ge­org S., Alois Mer­tes (1921-1985). Das au­ßen­po­li­ti­sche Den­ken und Han­deln ei­nes Christ­li­chen De­mo­kra­ten, Düs­sel­dorf 2012.

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Wet­tig, Ger­hard, Alois Mer­tes und die Hal­tung der CDU/CSU zu den Ost­ver­trä­gen der so­zi­al­li­be­ra­len Bun­des­re­gie­rung, in: His­to­risch-Po­li­ti­sche Mit­tei­lun­gen 16 (2009), S.199-216. 

Online

Schnei­der, Ge­org S., Bio­gramm zu Alois Mer­tes, in: Ge­schich­te der CDU/Per­so­nen [On­line]

Ankündigungsplakat zu einer Veranstaltung mit Dr. Alois Mertes, 1983. (KAS/ACDP 10-031:636 CC-BY-SA 3.0 DE)

 
Anmerkungen
Zitationshinweis

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Schneider, Georg S., Alois Mertes, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: https://rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/alois-mertes/DE-2086/lido/637c8b7225bbb7.49692739 (abgerufen am 02.03.2024)