Katharina Focke

Europa- und Familienpolitikerin (1922-2016)

Tom Hillebrand (Bonn)

Katharina Focke, Porträtfoto als Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit, 10.3.1975, Foto: Ulrich Wienke. (CC-BY-SA 3.0/ Bundesarchiv, B 145 Bild-F045084-0002 / Wienke, Ulrich)

Ka­tha­ri­na Fo­cke war ei­ne der ers­ten weib­li­chen Eu­ro­pa­po­li­ti­ker­in­nern, die in der eu­ro­päi­schen Öf­fent­lich­keit ei­ne grö­ße­re Be­kannt­heit er­lang­ten. Als Bun­des­mi­nis­te­rin so­wie als Spit­zen­kan­di­da­tin für das eu­ro­päi­sche Par­la­ment bei der zwei­ten Di­rekt­wahl im Jahr 1984 ge­riet sie zu­wei­len in Kon­flikt mit der SPD, der sie seit 1964 an­ge­hör­te.

Als Toch­ter des Ge­schäfts­man­nes Ernst Fried­la­en­der (1895-1973) und sei­ner Frau Fran­zis­ka, geb. Schulz (1895-1982) wur­de Ka­tha­ri­na Fo­cke als Els­beth Char­lot­te Ka­tha­ri­na Fried­la­en­der am 8.10.1922 in Bonn ge­bo­ren. Die evan­ge­lisch ge­tauf­te Els­beth war noch ein jun­ges Mäd­chen, als die Fa­mi­lie zu­nächst nach Ber­lin und dann nach Bing­hamp­ton (New York) in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten zog, weil ihr Va­ter dort ei­ne lei­ten­de Po­si­ti­on bei der IG-Far­ben Toch­ter Ag­fa er­hal­ten hat­te. 1931 wur­de Fried­la­en­der da­zu auf­ge­for­dert, wie­der in die Zen­tra­le nach Deutsch­land zu­rück­zu­keh­ren, lehn­te dies je­doch auf­grund der dor­ti­gen po­li­ti­schen Si­tua­ti­on ab. Denn mitt­ler­wei­le hat­ten die Na­tio­nal­so­zia­lis­ten bei den Reichs­tags­wah­len knapp un­ter 20 Pro­zent er­rin­gen kön­nen und die gro­ße Ko­ali­ti­on un­ter SPD-Reichs­kanz­ler Her­mann Mül­ler (1876-1931) war zer­bro­chen.

In den USA er­ar­bei­te­te sich Ernst Fried­la­en­der in­ner­halb kür­zes­ter Zeit ein gro­ßes Ver­mö­gen. Da­durch konn­te er mit der Fa­mi­lie ei­ni­ge aus­ge­dehn­te Rei­sen un­ter an­de­rem durch Frank­reich, die Schweiz und Dä­ne­mark un­ter­neh­men. 1934 ließ sich die Fa­mi­lie dau­er­haft in Liech­ten­stein nie­der. Hier wohn­te sie bis 1946. Die­se Zeit war für Els­beth be­son­ders prä­gend, denn ihr Va­ter un­ter­hielt sich aus­führ­lich mit sei­ner Toch­ter über sei­ne Kon­zep­tio­nen für ein post-na­tio­nal­so­zia­lis­ti­sches Deutsch­land. Die­se Ge­sprä­che be­ein­fluss­ten auf Jahr­zehn­te ih­re ge­dank­li­chen Grund­kon­zep­tio­nen […] [so­wie] Wert- und Le­bens­vor­stel­lun­gen. Das Ent­ste­hen der phi­lo­so­phisch-po­li­ti­schen Wer­ke ih­res Va­ters ver­folg­te sie Tag für Tag: Ich konn­te nicht ge­nug be­kom­men, was gab es auch sonst in dem […] Land mit 10.000 Ein­woh­nern, re­flek­tier­te sie spä­ter.[1]

Nach dem En­de des Zwei­ten Welt­kriegs avan­cier­te Ernst Fried­la­en­der zu ei­nem Be­für­wor­ter ei­nes eu­ro­päi­schen Bun­des­staa­tes, der sei­ner An­sicht nach auf Dau­er wei­te­re Krie­ge in Eu­ro­pa ver­hin­dern könn­te. Da­her en­ga­gier­te er sich in füh­ren­den Po­si­tio­nen in der über­par­tei­li­chen eu­ro­päi­schen Be­we­gung, die sich das glei­che Ziel ge­setzt hat­te. Von der eu­ro­pa­po­li­ti­schen Tä­tig­keit ih­res Va­ters be­kam Els­beth sehr viel mit.

Zu­sam­men mit ih­rer Fa­mi­lie kehr­te sie 1946 nach Deutsch­land zu­rück. In Ham­burg stu­dier­te sie zu­nächst Deutsch und Ge­schich­te auf Lehr­amt. Als ih­re Schwes­ter Do­ro­thea (1925-1949) früh ver­starb, brach Els­beth ihr Stu­di­um ab und as­sis­tier­te ih­rem Va­ter, der mitt­ler­wei­le als stell­ver­tre­ten­der Chef­re­dak­teur der Wo­chen­zei­tung „Die Zeit“ breit re­zi­pier­te Leit­ar­ti­kel über die Fort­ent­wick­lung der eu­ro­päi­schen In­te­gra­ti­on schrieb. Dort lern­te Els­beth auch die „Zeit“-Chef­re­dak­teu­rin Ma­ri­on Grä­fin Dön­hoff (1909-2002) ken­nen, die für sie zu ei­ner prä­gen­den Per­sön­lich­keit wur­de. 

Zu Be­ginn der 1950er Jah­re ent­schied sich Els­beth Fried­la­en­der da­für, Di­plo­ma­tin zu wer­den, wes­halb sie in Ham­burg nach der Wie­der­auf­nah­me ih­res Stu­di­ums ei­ne po­li­tik­wis­sen­schaft­li­che Dis­ser­ta­ti­on über Das We­sen des Über­na­tio­na­len ver­fass­te, die sie 1954 ab­schloss. In die­ser For­schungs­ar­beit ana­ly­sier­te sie aus­führ­lich die su­pra­na­tio­na­len, al­so über­na­tio­na­len As­pek­te der bis da­hin be­ste­hen­den eu­ro­päi­schen In­te­gra­ti­ons­pro­jek­te wie der Eu­ro­päi­schen Ge­mein­schaft für Koh­le und Stahl (EG­KS) oder der Eu­ro­päi­schen Ver­tei­di­gungs­ge­mein­schaft (EVG). Für ih­re Dis­ser­ta­ti­on führ­te sie vie­le In­ter­views mit Per­sön­lich­kei­ten aus der Eu­ro­päi­schen Be­we­gung. Ei­ne die­ser Per­sön­lich­kei­ten war Ernst-Gün­ter Fo­cke (1914-1961), der Ge­ne­ral­se­kre­tär des Deut­schen Ra­tes, dem Dach­ver­band der deut­schen Or­ga­ni­sa­tio­nen der eu­ro­päi­schen Be­we­gung. An­statt Di­plo­ma­tin zu wer­den, hei­ra­te­te sie am 8.5.1954, dem Tag der Über­ga­be ih­rer Pro­mo­ti­ons­ur­kun­de, Ernst Gün­ter und üb­te bis zu des­sen Tod im Jahr 1961 bis auf die ge­le­gent­li­che Über­set­zung von eng­lisch­spra­chi­gen Ro­ma­nen ins Deut­sche kei­ne be­ruf­li­che Tä­tig­keit aus. 

Da Fo­cke in der Eu­ro­päi­schen Be­we­gung gut ver­netzt und selbst ei­ne Be­für­wor­te­rin des eu­ro­päi­schen Bun­de­staa­tes war so­wie mit ih­rer Dis­ser­ta­ti­on ei­ne um­fas­sen­de Ex­per­ti­se in eu­ro­pa­po­li­ti­schen Fra­gen er­wor­ben hat­te, nahm sie 1961 die Stel­le der Ge­schäfts­füh­re­rin des in Köln an­säs­si­gen Bil­dungs­werks Eu­ro­päi­sche Po­li­tik an. Die­ses war der wirk­mäch­tigs­ten Or­ga­ni­sa­ti­on in­ner­halb der Eu­ro­päi­schen Be­we­gung, der Eu­ro­pa-Uni­on, an­ge­schlos­se­nen. Als Ge­schäfts­füh­re­rin des Bil­dungs­werks ver­such­te Fo­cke mög­lichst vie­le ge­sell­schaft­li­che Mi­lieus mit The­men der eu­ro­päi­schen In­te­gra­ti­on ver­traut zu ma­chen. Gleich­zei­tig knüpf­te sie in die­sem Amt Kon­tak­te zur Bon­ner Bun­des­po­li­tik, die sie in eu­ro­pa­po­li­ti­schen An­ge­le­gen­hei­ten zu be­ein­flus­sen ver­such­te. 

Schnell ge­lang­te Fo­cke je­doch zu der Er­kennt­nis, dass sie durch das Bil­dungs­werk nur be­dingt Ein­fluss auf die deut­sche Eu­ro­pa­po­li­tik aus­üben konn­te und ent­schied sich 1964 da­für, in die SPD ein­zu­tre­ten. Für die über­par­tei­lich und groß­bür­ger­lich so­zia­li­sier­te Fo­cke war dies kei­nes­wegs ei­ne zwangs­läu­fi­ge Ent­schei­dung. Ins­ge­samt hat­te sie sich ein Jahr Zeit ge­nom­men und meh­re­re Par­tei­en hin­sicht­lich ih­rer eu­ro­pa­po­li­ti­schen Agen­da un­ter­sucht. Noch in den 1950er Jah­ren galt die SPD kei­nes­wegs als pro-eu­ro­päi­sche Par­tei. Un­ter ih­ren Vor­sit­zen­den Kurt Schu­ma­cher (1895-1952) und Erich Ol­len­hau­er (1901-1963) hat­te sie sich in der Mehr­heit ge­gen ei­ne deut­sche Mit­glied­schaft in den eu­ro­päi­schen In­te­gra­ti­ons­pro­jek­ten aus­ge­spro­chen, weil sie ei­ne zu star­ke West­bin­dung als ge­fähr­lich für die deut­sche Wie­der­ver­ei­ni­gung an­sah. Es war statt­des­sen vor al­lem der christ­de­mo­kra­ti­sche Bun­des­kanz­ler Kon­rad Ade­nau­er, der ei­ne gu­te Be­zie­hung zur Eu­ro­päi­schen Be­we­gung pfleg­te und sich für die West­in­te­gra­ti­on der Bun­des­re­pu­blik aus­sprach.

Doch mit der au­ßen­po­li­ti­schen An­nä­he­rung Ade­nau­ers an den fran­zö­si­schen Staats­prä­si­den­ten Charles de Gaul­le (1890-1970), be­gann sich Fo­cke, aber auch die Eu­ro­päi­sche Be­we­gung ins­ge­samt, von Ade­nau­er zu dis­tan­zie­ren. De Gaulles Kon­zept ei­nes „Eu­ro­pa der Va­ter­län­der“, das auf sou­ve­rä­nen Na­tio­nal­staa­ten auf­bau­en soll­te, war in wei­ten Tei­len das ge­naue Ge­gen­teil des­sen, was die Eu­ro­päi­sche Be­we­gung an­zu­stre­ben ver­such­te. Die Eu­ro­pa­po­li­tik der CDU/CSU war da­her in den 1960er-Jah­ren durch ei­nen in­ner­par­tei­li­chen Rich­tungs­streit über den Um­fang der An­nä­he­rung an de Gaul­le ge­prägt. Dies mach­te sich die SPD zu­nut­ze, in­dem sie ei­ne Kehrt­wen­de hin zu ei­nem pro­eu­ro­päi­schen, an­ti­gaul­lis­ti­schen Kurs voll­zog und da­mit für An­hän­ger ei­nes eu­ro­päi­schen Bun­des­staa­tes wie Fo­cke wie­der at­trak­ti­ver wur­de.

Der SPD schloss sich Fo­cke auch des­halb an, weil sie sich 1964 häu­fig mit dem eben­falls in Köln le­ben­den Vor­sit­zen­den der SPD-Frak­ti­on im Land­tag von Nord­rhein-West­fa­len, Heinz Kühn (1912-1992), ge­trof­fen und mit ihm über die mög­li­chen Vor­tei­le und Kon­se­quen­zen ei­nes Par­tei­ein­tritts un­ter­hal­ten hat­te. Be­reits zu die­sem Zeit­punkt streb­te Fo­cke an, di­rekt nach ih­rem Par­tei­ein­tritt für den Deut­schen Bun­des­tag zu kan­di­die­ren, um dort die Eu­ro­pa­po­li­tik mit­ge­stal­ten zu kön­nen. Be­reits bei der Land­tags­wahl 1966 ge­lang es ihr, sich für ei­nen Köl­ner Wahl­kreis als Kan­di­da­tin auf­stel­len zu las­sen und ein Man­dat zu ge­win­nen. Un­ter den 99 Ab­ge­ord­ne­ten in der SPD-Land­tags­frak­ti­on war sie ei­ne von nur drei Frau­en. Die bei­den an­de­ren weib­li­chen Ab­ge­ord­ne­ten, El­frie­de Wei­ler (1906-1984) und Lie­se­lot­te Wi­cke (1914-1989) wa­ren im Ge­gen­satz zu Fo­cke be­reits früh so­zi­al­de­mo­kra­tisch so­zia­li­siert wor­den. Fo­cke hin­ge­gen war in der SPD-Frak­ti­on ei­ne au­ßer­ge­wöhn­li­che Er­schei­nung.[2]

Nach der Land­tags­wahl be­fand sich die NRW-SPD zu­nächst in der Op­po­si­ti­on, doch nach­dem auf Bun­des­ebe­ne die Ko­ali­ti­on zwi­schen der Uni­on und der FDP un­ter Bun­des­kanz­ler Lud­wig Er­hard (1897-1977) zer­bro­chen war, hielt sich auch die Lan­des­re­gie­rung un­ter ih­rem CDU-Mi­nis­ter­prä­si­den­ten Franz Mey­ers nicht mehr lan­ge im Amt. Für die sich an­bah­nen­de Re­gie­rungs­be­tei­li­gung in Nord­rhein-West­fa­len er­ga­ben sich für die SPD zwei Op­tio­nen. Ent­we­der konn­ten die So­zi­al­de­mo­kra­ten mit ei­ner deut­li­chen Mehr­heit ein Bünd­nis mit der CDU ein­ge­hen oder durch ei­ne we­ni­ger kom­for­ta­ble, aber aus­rei­chen­de Mehr­heit mit der FDP ko­alie­ren. Wäh­rend Kühn die ers­te Op­ti­on be­für­wor­te­te, spra­chen sich die meis­ten SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten, auch Fo­cke, für ei­ne Ko­ali­ti­on mit den Li­be­ra­len aus. In die­sem Bünd­nis wur­de vor al­lem ei­ne Re­form der Hoch­schul­po­li­tik als wich­tig an­ge­se­hen. Zu­sam­men mit dem spä­te­ren Mi­nis­ter- und Bun­des­prä­si­den­ten Jo­han­nes Rau galt Fo­cke in die­sem Be­reich schnell als pro­fi­lier­te Po­li­ti­ke­rin.

 

Da im Land­tag kaum Eu­ro­pa­po­li­tik be­trie­ben wer­den konn­te, streb­te sie bald ei­ne Bun­des­tags­kan­di­da­tur an. Gleich bei der Bun­des­tags­wahl 1969 ge­lang es ihr, ein Man­dat zu er­lan­gen, in­dem sie für die SPD im Wahl­kreis 60 (Köln II) den grö­ß­ten Zu­ge­winn in ei­nem Wahl­kreis in ganz Nord­rhein-West­fa­len ge­gen­über der ver­gan­ge­nen Bun­des­tags­wahl er­reich­te. Ei­ne gro­ße Rol­le spiel­te da­bei ihr un­kon­ven­tio­nel­ler, per­so­nen­be­zo­gen ge­führ­ter Wahl­kampf, wo­durch ihr auch ein Teil der bür­ger­li­chen Wäh­ler die Stim­me gab. Wil­ly Brandt (1913-1992) er­nann­te sie nach sei­nem Wahl­sieg auf­grund die­ses auf­se­hen­er­re­gen­den Er­folgs zu sei­ner par­la­men­ta­ri­schen Staats­se­kre­tä­rin für Eu­ro­pa­fra­gen.

We­ni­ge Wo­chen nach der Bun­des­tags­wahl fand ei­ne wich­ti­ge Gip­fel­kon­fe­renz der Staats- und Re­gie­rungs­chefs der EWG-Staa­ten in Den Haag statt, die sorg­fäl­tig vor­be­rei­tet wer­den soll­te. Da de Gaul­le sein Amt nie­der­ge­legt hat­te, sa­hen vie­le Be­ob­ach­ter die Kon­fe­renz als wo­mög­lich letz­te Mög­lich­keit an, die EWG wie­der zu stär­ken. Nach­dem de Gaul­le ge­gen den Bei­tritt Groß­bri­tan­ni­ens, Ir­lands, Dä­ne­marks und Nor­we­gens in die EWG zwei­mal sein Ve­to ein­ge­legt hat­te, soll­te nun er­neut ei­ne Mit­glied­schaft die­ser Staa­ten an­ge­strebt wer­den. Brandt, dem Fo­ckes eu­ro­pa­po­li­ti­sche Ex­per­ti­se be­kannt war, zö­ger­te da­her nicht, sie mit der Ko­or­di­na­ti­on der West­eu­ro­pa­po­li­tik zu be­treu­en. Vor al­lem durch Brandt, aber auch durch Fo­ckes Un­ter­stüt­zung bei der Kon­zep­tio­nie­rung der deut­schen Po­si­ti­on auf dem Gip­fel, konn­te die eu­ro­päi­sche In­te­gra­ti­ons­po­li­tik fort­ge­setzt wer­den.

Um ih­re eu­ro­pa­po­li­ti­schen Be­fug­nis­se wei­ter aus­zu­bau­en, hat­te Brandt Fo­cke zu ei­nem stän­di­gen Mit­glied des für die Ko­or­di­na­ti­on der Eu­ro­pa­po­li­tik der Bun­des­re­pu­blik wich­tigs­ten Gre­mi­ums, des Staats­se­kre­tär­s­aus­schus­ses für Eu­ro­pa­fra­gen, er­nannt. Dort konn­te Fo­cke als „pri­mus in­ter par­es“ wir­ken. Denn ob­wohl der Vor­sitz des Aus­schus­ses stän­dig wech­sel­te, konn­te sie auf­grund ih­rer funk­tio­na­len Nä­he zum Bun­des­kanz­ler fak­tisch die grö­ß­te Wir­kungs­kraft im Aus­schuss ent­fal­ten. Fo­ckes Tä­tig­keit im Bun­des­kanz­ler­amt, die 1972 mit ih­rem Wech­sel ins Amt der Bun­des­mi­nis­te­rin für Fa­mi­lie, Ju­gend und Ge­sund­heit (BMFJG) en­de­te, war für sie nicht nur per­sön­lich die glück­lichs­te Zeit, son­dern auch der Hö­he­punkt ih­rer po­li­ti­schen Ein­fluss­nah­me. In die­sen Jah­ren ge­lang es ihr, zur wich­tigs­ten Ver­mitt­le­rin zwi­schen dem ein­fluss­reichs­ten fran­zö­si­schen Eu­ro­pa­po­li­ti­ker Jean Mon­net (1888-1979) und Brandt zu avan­cie­ren. Da­durch konn­te sie zur Rea­li­sie­rung be­deu­ten­der in­te­gra­ti­ons­po­li­ti­scher Pro­jek­te wie dem Bei­tritt Groß­bri­tan­ni­ens, der Auf­nah­me der po­li­ti­schen Zu­sam­men­ar­beit in der EWG und vor al­lem dem Be­ginn von Ver­hand­lun­gen über die Wirt­schafts- und Wäh­rungs­uni­on (WWU) bei­tra­gen.

Teilnehmer des Gipfeltreffens von Den Haag zwischen Staats- und Regierungschefs der Europäischen Gemeinschaft, von links nach rechts: Joseph Luns (Außenminister der Niederlande), Katharina Focke Focke, Walter Scheel, Jacques Chaban-Delmas (Premierminister von Frankreich), Willy Brandt, Piet De Jong (Premierminister der Niederlande), 2.12.1969, Original im Nationalarchiv der Niederlande/ 923-0405. (gemeinfrei)

 

Als Bun­des­mi­nis­te­rin (1972 bis 1976) ge­lang es Fo­cke nicht in dem­sel­ben Maß, ih­ren Ein­fluss gel­tend zu ma­chen. Zwar konn­te die SPD nach der Bun­des­tags­wahl 1972 wei­ter­hin den Kanz­ler stel­len und die so­zi­al­li­be­ra­le Ko­ali­ti­on fort­füh­ren. Weil Brandt den Ko­ali­ti­ons­ver­hand­lun­gen auf­grund ei­ner Er­kran­kung nicht bei­woh­nen konn­te, hat­ten der da­ma­li­ge Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Hel­mut Schmidt (1918-2015) und der SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Her­bert Weh­ner (1906-1990) die­se fe­der­füh­rend über­nom­men. Schmidt, der um den Ein­fluss von „Brandts Cli­que“, al­so Per­so­nen wie Fo­cke, Horst Ehm­ke (1927-2017) und Egon Bahr (1922-2015), wuss­te, for­der­te Brandt da­zu auf, Ehm­ke aus sei­ner Po­si­ti­on als Kanz­ler­amts­chef zu ent­las­sen. Nur dann, so Schmidt, wer­de er ei­ner künf­ti­gen Re­gie­rung an­ge­hö­ren. Auch für Fo­cke lie­fen die Ko­ali­ti­ons­ver­hand­lun­gen un­güns­tig. Denn die Ko­or­di­nie­rung der Eu­ro­pa­po­li­tik wan­der­te ins Aus­wär­ti­ge Amt ab. Fo­cke wur­de da­her von Brandt vor die Wahl ge­stellt, ent­we­der im Aus­wär­ti­gen Amt Eu­ro­pa­po­li­tik zu be­trei­ben, Bun­des­tags­prä­si­den­tin zu wer­den oder das Amt der BMFJG an­zu­neh­men. Weil sie we­der ins Aus­wär­ti­ge Amt über­wech­seln noch ei­ne über­wie­gend re­prä­sen­ta­ti­ve Po­si­ti­on wahr­neh­men woll­te, ent­schied sie sich für letz­te­res.

Fo­ckes Amts­zeit ge­stal­te­te sich von Be­ginn an pro­ble­ma­tisch. Im Mi­nis­te­ri­um ar­bei­te­ten vie­le christ­de­mo­kra­ti­sche Be­am­te, so­dass das BMFJG als schwar­ze Hoch­burg galt.[3] Hin­zu kam ei­ne lang­wie­ri­ge Strei­te­rei zwi­schen Fo­cke und Kühn um den Köl­ner Re­gie­rungs­prä­si­den­ten Gün­ter Hei­de­cke (1922-2011). Ob­wohl Fo­cke die­sen ger­ne zu ih­rem par­la­men­ta­ri­schen Staats­se­kre­tär er­nannt hät­te, woll­te Kühn Hei­de­cke nicht zie­hen las­sen. Dies war Kühn der­art wich­tig, dass er Brandt in ei­nem Schrei­ben dar­auf hin­wies, es sei po­li­tisch völ­lig un­ak­zep­ta­bel Hei­de­cke an den Bund ab­zu­ge­ben.[4] Denn dann wür­de die FDP das Amt des Re­gie­rungs­prä­si­den­ten für Köln-Aa­chen ver­lan­gen. Doch ent­ge­gen Kühns Kri­tik kam Brandt Fo­ckes Wunsch nach. Kurz be­vor Hei­de­ckes Wech­sel be­schlos­sen wer­den konn­te, ent­schied die­ser sich dann je­doch da­für, in Köln zu blei­ben. Der Köl­ner SPD-Vor­sit­zen­de John van Nes Zieg­ler (1921-2006) ju­bel­te: Lie­ber Gün­ter Hei­de­cke, dies wird dir die SPD nicht ver­ges­sen![5] Für Fo­cke war dies je­doch ei­ne her­be Nie­der­la­ge und ein In­di­ka­tor da­für, dass sie in der Par­tei kaum ei­ne Lob­by be­saß.

Auch mit dem neu­en Bun­des­kanz­ler Hel­mut Schmidt trug Fo­cke ei­ni­ge Kon­flik­te aus. Fo­ckes Mi­nis­te­ri­um be­saß kaum Kom­pe­ten­zen und auch die Fi­nan­zie­rung der meis­ten Re­form­vor­ha­ben der Mi­nis­te­rin war nur durch ei­ne Zu­stim­mung des Ar­beits­mi­nis­ters Wal­ter Arendt (1925-2005) durch­setz­bar. Schmidt brach­te Fo­ckes Vor­ha­ben zur Fa­mi­li­en-, Ju­gend- und Frau­en­po­li­tik kaum In­ter­es­se ent­ge­gen, wes­halb sie ihm ein ge­bro­che­nes Ver­hält­nis zur so­zi­al­de­mo­kra­ti­schen Re­form­po­li­tik at­tes­tier­te.[6] Das Ka­bi­nett sah sie als ei­ne Män­ner­rie­ge mit [e]in­ge­fleisch­tes­ten, pa­tri­ar­cha­li­sche[n] Vor­ur­tei­le[n] an.[7] Den­noch ge­lan­gen ihr mit dem Ta­ges­müt­ter-Mo­dell­pro­jekt, der Arz­nei­mit­tel­rechts­re­form so­wie der Wei­ter­füh­rung der Ent­schä­di­gungs­zah­lun­gen an Con­ter­gan-ge­schä­dig­te Kin­der zu­min­dest klei­ne Teil­er­fol­ge. Auch im Ar­beits­kreis So­zi­al­de­mo­kra­ti­scher Frau­en (ASF) konn­te Fo­cke kaum ei­ne Brei­ten­wir­kung er­zie­len. Wäh­rend das Ka­bi­nett und der Bun­des­kanz­ler ih­re Vor­ha­ben als zu pro­gres­siv an­sa­hen, sah der ASF Fo­ckes Me­tho­de durch klei­ne Schrit­te frau­en­po­li­ti­sche Re­form­vor­ha­ben durch­zu­set­zen, als zu zö­ger­lich an. Zwi­schen al­len Stüh­len sit­zend, ent­schied sich Fo­cke, nach­dem auch ihr Ent­wurf ei­ner Ju­gend­hil­fe­rechts­re­form 1974 im Ka­bi­nett ge­schei­tert war, nach der Bun­des­tags­wahl 1976 ih­re Tä­tig­keit als Mi­nis­te­rin nicht mehr wei­ter­zu­füh­ren. Die Jah­re 1976 bis 1980 ver­brach­te sie da­her als „ein­fa­che“ Ab­ge­ord­ne­te im Deut­schen Bun­des­tag.

SPD-Parteitag in Köln, von links Hans Jochen Vogel, Helmut Schmidt, Willy Brandt, Katharina Focke, Herbert Wehner auf dem Podium sitzend, dahinter Motto "Verantwortung für Frieden und Freiheit in Europa", 19.11.1983. (CC-BY-SA 3.0/ Bundesarchiv, B 145 Bild-F066930-0012 / Wegmann, Ludwig)

 

1979 trat Fo­cke auf Bit­ten von Mon­net, Brandt, der Köl­ner SPD, aber auch der Eu­ro­pa-Uni­on Köln bei der ers­ten Di­rekt­wahl zum Eu­ro­päi­schen Par­la­ment an. Ob­wohl sie selbst zu­nächst ei­gent­lich kei­ne Lust auf ei­ne Kan­di­da­tur hat­te, da mit der Wahl­rechts­re­form kei­ne Er­wei­te­rung der Kom­pe­ten­zen des Eu­ro­päi­schen Par­la­ments ein­her­ging, sag­te sie schlie­ß­lich doch zu.[8] Ins­ge­samt saß Fo­cke in den Jah­ren 1979 bis 1989 als Ab­ge­ord­ne­te im Eu­ro­päi­schen Par­la­ment und be­fass­te sich vor al­lem mit ent­wick­lungs­po­li­ti­scher Ar­beit. In den Jah­ren 1984 bis 1987 stand sie da­her auch dem ent­wick­lungs­po­li­ti­schen Aus­schuss des Eu­ro­päi­schen Par­la­men­tes vor. Be­son­ders in den ers­ten zwei Jah­ren ih­rer Ab­ge­ord­ne­ten­tä­tig­keit emp­fand Fo­cke die dor­ti­ge Ar­beit als wahn­wit­zig müh­sam.[9] Manch­mal, so Fo­cke, sei sie am Bo­den zer­stört, […] zer­rie­ben von ei­nem zer­mür­ben­den All­tag, von ho­hen Er­war­tun­gen und ge­rin­gen Er­folgs­aus­sich­ten.[10] Die­se Frus­tra­ti­on lag vor al­lem an den vie­len Rei­sen zwi­schen den drei ver­schie­de­nen Dienst­sit­zen des Par­la­ments in Straß­burg, Brüs­sel und Lu­xem­burg. Auch die Ent­schei­dungs­fin­dung im Par­la­ment so­wie in der so­zia­lis­ti­schen Frak­ti­on, der auch ei­ni­ge bri­ti­sche Ab­ge­ord­ne­te an­ge­hör­ten, die ei­ne Mit­glied­schaft Groß­bri­tan­ni­ens in der EWG kri­tisch be­trach­te­ten, ge­stal­te­te sich als er­mü­dend und schwie­rig.

Den­noch kan­di­dier­te Fo­cke 1984 als SPD-Spit­zen­kan­di­da­tin für das Eu­ro­päi­sche Par­la­ment. Da­mit war sie die ers­te weib­li­che Spit­zen­kan­di­da­tin ih­rer Par­tei bei ei­ner bun­des­wei­ten Wahl. Ob­wohl sie er­neut ei­nen un­kon­ven­tio­nel­len Wahl­kampf führ­te – teil­wei­se reis­te sie mit ei­nem Zir­kus­zelt durch die Bun­des­re­pu­blik – ver­pass­te Fo­cke dies­mal ei­nen Wahl­er­folg. Dies lag aber auch an der feh­len­den Un­ter­stüt­zung durch die SPD, die seit En­de der 1960er Jah­re kaum an Eu­ro­pa­be­geis­te­rung hin­zu­ge­won­nen und sich auch mit der fi­nan­zi­el­len Wahl­kampf­hil­fe sehr zu­rück­ge­hal­ten hat­te. Auch die SPD-Eu­ro­pa­wahl­kämp­fe 1989 und 1994 wur­den von der Par­tei kaum un­ter­stützt, ob­wohl Fo­cke die­ses Ver­säum­nis be­reits 1984 deut­lich ar­ti­ku­liert hat­te. Als Fo­cke 1989 ihr Man­dat nie­der­leg­te, dank­te ihr der SPD-Par­tei­vor­sit­zen­de Hans-Jo­chen Vo­gel (1926-2020) für ihr eu­ro­pa­po­li­ti­sches En­ga­ge­ment. Es blei­be ihr Ver­dienst, dass das Par­la­ment auch weit über die EWG hin­aus Ge­hör fin­de.

Wahlplakat Katharina Focke zur Europawahl, 1979, Designer: Harry Walter. (AdsD der FES/6-PLKA024772)

 

Auch nach ih­rer ak­ti­ven par­tei­po­li­ti­schen Kar­rie­re blieb Fo­cke ei­ne Kri­ti­ke­rin der Eu­ro­pa­po­li­tik ih­rer Par­tei. So warf sie dem von 1998 bis 2005 am­tie­ren­den Bun­des­kanz­ler Ger­hard Schrö­der vor, er ha­be ei­ne ge­fühls­mäs­si­ge Nicht-Be­zie­hung zur EU, ih­rer Wei­ter­ent­wick­lung und ih­rer Be­deu­tung für ei­nen Ka­pi­ta­lis­mus mit mensch­li­chem Ge­sicht.[11] Mit ih­rem En­ga­ge­ment für die Rech­te von Ge­flüch­te­ten und das kon­flikt­freie Zu­sam­men­le­ben von Zu­ge­wan­der­ten und Deut­schen im Köl­ner Run­den Tisch für In­te­gra­ti­on so­wie dem Köl­ner Bür­ger­ko­mi­tee kehr­te Fo­cke in ih­ren letz­ten Le­bens­jah­ren wie­der zur über­par­tei­li­chen po­li­ti­schen Ar­beit zu­rück. Als sie am 10.7.2016 im Al­ter von 94 Jah­ren starb, ging mit ihr ei­ne Pio­nie­rin des weib­li­chen eu­ro­pa­po­li­ti­schen En­ga­ge­ments. Dass die eu­ro­päi­sche In­te­gra­ti­on seit 1969 deut­li­che Fort­schrit­te er­zie­len konn­te, bleibt auch ihr Ver­dienst und Le­bens­werk. Un­weit des Bun­des­kanz­ler­plat­zes in Bonn liegt die Ka­tha­ri­na-Fo­cke-Stra­ße, die an die­ses Wir­ken noch heu­te er­in­nert.

Quellen

Ar­chiv der so­zia­len De­mo­kra­tie:
De­po­si­tum Ka­tha­ri­na Fo­cke

De­po­si­tum Re­na­te Lep­si­us

Hand­ak­ten Kars­ten Bren­ner:
Ko­pi­en des Brief­wech­sels zwi­schen Ka­tha­ri­na Fo­cke und Ger­hard Schrö­der im Pri­vat­be­sitz Bren­ners

Ar­chiv des West­deut­schen Rund­funks, Köln.

Literatur

Fo­cke, Ka­tha­ri­na, Er­in­ne­run­gen an Jean Mon­net, in: Wil­kens, An­dre­as (Hg.), In­ter­es­sen ver­bin­den. Jean Mon­net und die eu­ro­päi­sche In­te­gra­ti­on der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land (Pa­ri­ser His­to­ri­sche Stu­di­en 50), Bonn 1999, S. 23-30.

Fo­cke, Ka­tha­ri­na, Mein Va­ter. Ernst Fried­la­en­der zu sei­nem 100. Ge­burts­tag, Köln 1995.

För­der­ver­ein Köl­ner Run­der Tisch für In­te­gra­ti­on e.V. (Hg.), Köl­ner Run­der Tisch für In­te­gra­ti­on. Ge­mein­sam sind wir Köln. Do­ku­men­ta­ti­on 1991-2008, Köln 2009.

Fried­la­en­der, Els­beth, Das We­sen des Über­na­tio­na­len, Dis­ser­ta­ti­on, Ham­burg 1954.

Ger­mond, Ca­ri­ne/Türk, Hen­ning, Der Staats­se­kre­tär­aus­schuss für Eu­ro­pa­fra­gen und die Ge­stal­tung der deut­schen Eu­ro­pa­po­li­tik zwi­schen 1964 und 1969, in: Zeit­schrift für Staats- und Eu­ro­pa­wis­sen­schaf­ten 2 (2004), Heft 1, S. 56-81.

Hänsch, Klaus, Kon­ti­nent der Hoff­nun­gen. Mein eu­ro­päi­sches Le­ben, Bonn 2010.

Har­telt, Horst Wer­ner, Krach im Ka­bi­nett, in: Die Zeit Nr. 9 vom 2.3.1973.

Hie­pel, Clau­dia, Wil­ly Brandt und Ge­or­ges Pom­pi­dou. Deutsch-fran­zö­si­sche Eu­ro­pa­po­li­tik zwi­schen Auf­bruch und Kri­se (Stu­di­en zur In­ter­na­tio­na­len Ge­schich­te 29), Mün­chen 2012.

Hof­mann, Gun­ter, Wil­ly Brandt und Hel­mut Schmidt. Ge­schich­te ei­ner schwie­ri­gen Freund­schaft, Mün­chen 2012.

Krel­ler, Lutz/Ku­schel, Fran­zis­ka, Vom „Volks­kör­per“ zum In­di­vi­du­um. Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Ge­sund­heits­we­sen nach dem Na­tio­nal­so­zia­lis­mus, Göt­tin­gen 2022.

Lep­si­us, Re­na­te, Frau­en­po­li­tik als Be­ruf. Ge­sprä­che mit SPD-Par­la­men­ta­rie­rin­nen, Ham­burg 1987.

Wei­gert, Pe­ter, Ka­tha­ri­na Fo­cke, in: Frie­be, In­ge­borg (Hg.), Frau­en im Land­tag, Düs­sel­dorf 1992, S. 96-101. 

Katharina Focke, Portätfoto auf der internationalen Konferenz der Friedrich Ebert Stiftung "Hoffnung für das südliche Afrika" in Bonn, 8.3.1995. (Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung/ 6/FOTA139290)

 
Zitationshinweis

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Hillebrand, Tom, Katharina Focke, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: https://rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/katharina-focke/DE-2086/lido/68fa051f5e2033.48663897 (abgerufen am 23.01.2026)

Veröffentlichung

Veröffentlicht am 17.12.2025, zuletzt geändert am 22.01.2026