Leo Just

Historiker (1901-1964)

Michael F. Feldkamp (Berlin)

Grab von Leo Just auf dem Mainzer Hauptfriedhof. (CC BY-SA 4.0 | Evergreen68)

Der His­to­ri­ker Leo Just war als Hoch­schul­leh­rer an den Uni­ver­si­tä­ten in Bonn und Mainz tä­tig. Sei­ne For­schungs­schwer­punk­te bil­de­ten die Ge­schich­te des rhei­ni­schen Ka­tho­li­zis­mus so­wie die Reichs­kir­chen­ge­schich­te der Frü­hen Neu­zeit. Selbst nie ein über­zeug­ter Na­tio­nal­so­zia­list, son­dern erst spät aus Op­por­tu­nis­mus Mit­glied der NS­DAP ge­wor­den, stell­te Just schon sehr früh sei­ne For­schun­gen über das Bis­tum Trier, des­sen wei­te Tei­le nach dem Drei­ßig­jäh­ri­gen Krieg Frank­reich zu­ge­schla­gen wor­den wa­ren, wäh­rend der na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Zeit in den Dienst der so­ge­nann­ten Grenz­land­for­schung. Nach dem Zwei­ten Welt­krieg leis­te­te er als Or­di­na­ri­us für Ge­schich­te und Grün­dungs­de­kan der Phi­lo­so­phi­schen Fa­kul­tät in Mainz ei­nen be­deu­ten­den Bei­trag zur Er­rich­tung der Uni­ver­si­tät Mainz.

Franz Dio­nys Leo Just wur­de am 4.10.1901 in Bonn als Sohn des Den­tis­ten Aloys Just ge­bo­ren. Er wuchs bei ei­nem Bru­der sei­ner Mut­ter Ma­ria, geb. Co­mes, in Sin­zig am Rhein auf. Dort be­such­te er von 1907 bis 1912 die Volks­schu­le; an­schlie­ßend bis1921 das Kai­ser-Wil­helm-Gym­na­si­um in Köln. Nach dem Ab­itur stu­dier­te er von 1921 bis 1922 an der Uni­ver­si­tät zu Köln deut­sche Phi­lo­lo­gie, Ge­schich­te und Phi­lo­so­phie. Auf Druck sei­nes Va­ters im­ma­tri­ku­lier­te er sich für das Som­mer­se­mes­ter 1922 an der Me­di­zi­ni­schen Fa­kul­tät der Uni­ver­si­tät Bonn. Seit dem Win­ter­se­mes­ter 1923/1924 stu­dier­te er ge­gen den Wil­len sei­ner El­tern wie­der in Köln Ger­ma­nis­tik und Ge­schich­te. Am 19.7.1924 wur­de er dort zum Dr. phil. pro­mo­viert. In die­ser ger­ma­nis­ti­schen Dis­ser­ta­ti­on, be­treut von dem His­to­ri­ker Jus­tus Has­ha­gen (1877-1961) und dem Ger­ma­nis­ten Ernst Ber­tram (1884-1957), be­fass­te er sich mit de­m Ko­blen­zer Ju­ris­ten und Li­te­ra­ten Franz von Las­saulx (1781-1818), den Schwa­ger von Jo­seph Gör­res. Las­saulx ge­hör­te zu den Rhein­län­dern, die 1794 die Fran­zo­sen am Rhein als Be­frei­er be­grü­ß­ten, und als Ko­blenz 1813 wie­der an Deutsch­land fiel, nach Frank­reich aus­wan­der­ten. Die Dis­ser­ta­ti­on war – wie Eu­gen Ewig (1913-2006) in sei­nem Nach­ruf auf Just be­merk­te – des­sen „per­sön­lichs­tes Wer­k“.

Nach der Pro­mo­ti­on stu­dier­te Just im Win­ter­se­mes­ter 1924/1925 und Som­mer­se­mes­ter 1925 Ge­schich­te, Staats­wis­sen­schaf­ten und Päd­ago­gik in Bonn. 

Da­nach kehr­te er nach Köln zu­rück und in­ten­si­vier­te sei­nen Kon­takt zu dem Köl­ner Uni­ver­si­täts­pro­fes­sor, His­to­ri­ker und „Rechts­ka­tho­li­ken“ Mar­tin Spahn (1875-1945), der sein Men­tor wur­de. Mit Un­ter­stüt­zung Spahns er­hielt Just ein Ha­bi­li­ta­ti­ons­sti­pen­di­um der Not­ge­mein­schaft der deut­schen Wis­sen­schaft (heu­te Deut­sche For­schungs­ge­mein­schaft) für das The­ma „Jo­han­nes Ni­ko­laus von Hont­heim und die ka­tho­li­sche Auf­klä­rung am Rhein in der zwei­ten Hälf­te des 18. Jahr­hun­derts“. Hont­heim hat­te als Trie­rer Weih­bi­schof 1763/1773 un­ter dem Pseud­onym Jus­ti­ni­us Fe­bro­ni­us das Werk „De sta­tu eccle­siae et le­gi­ti­ma po­testa­te Ro­ma­ni Pon­ti­fi­cis“ ver­öf­fent­licht. Aus der bio­gra­phi­schen Ar­beit zu Hont­heim wur­de ei­ne gro­ßan­ge­leg­te Un­ter­su­chung „des Ver­hält­nis­ses von Kir­che und Staat im Be­reich der al­ten Erz­diö­ze­se Trier zwi­schen Tri­den­ti­num und Fran­zö­si­scher Re­vo­lu­ti­on“.Da­nach kehr­te er nach Köln zu­rück und in­ten­si­vier­te sei­nen Kon­takt zu dem Köl­ner Uni­ver­si­täts­pro­fes­sor, His­to­ri­ker und „Rechts­ka­tho­li­ken“ Mar­tin Spahn (1875-1945), der sein Men­tor wur­de. Mit Un­ter­stüt­zung Spahns er­hielt Just ein Ha­bi­li­ta­ti­ons­sti­pen­di­um der Not­ge­mein­schaft der deut­schen Wis­sen­schaft (heu­te Deut­sche For­schungs­ge­mein­schaft) für das The­ma „Jo­han­nes Ni­ko­laus von Hont­heim und die ka­tho­li­sche Auf­klä­rung am Rhein in der zwei­ten Hälf­te des 18. Jahr­hun­derts“. Hont­heim hat­te als Trie­rer Weih­bi­schof 1763/1773 un­ter dem Pseud­onym Jus­ti­ni­us Fe­bro­ni­us das Werk „De sta­tu eccle­siae et le­gi­ti­ma po­testa­te Ro­ma­ni Pon­ti­fi­cis“ ver­öf­fent­licht. Aus der bio­gra­phi­schen Ar­beit zu Hont­heim wur­de ei­ne gro­ßan­ge­leg­te Un­ter­su­chung „des Ver­hält­nis­ses von Kir­che und Staat im Be­reich der al­ten Erz­diö­ze­se Trier zwi­schen Tri­den­ti­num und Fran­zö­si­scher Re­vo­lu­ti­on“.

Im Ok­to­ber 1929 ging Just zur Er­gän­zung sei­ner Stu­di­en durch Va­ti­ka­ni­sche Quel­len an das Deut­sche His­to­ri­sche In­sti­tut nach Rom. Des­sen Lei­ter Paul Fri­do­lin Kehr (1860-1944) stand Justs For­schun­gen zwar skep­tisch ge­gen­über, ließ ihm aber gro­ße „Be­we­gungs­frei­heit“. Im Som­mer 1933 kehr­te Just nach Bonn zu­rück und stell­te am 2.6.1933 den An­trag an die Phi­lo­so­phi­sche Fa­kul­tät, zur Ha­bi­li­ta­ti­on zu­ge­las­sen zu wer­den und reich­te ei­ne Ha­bi­li­ta­ti­ons­schrift mit dem Ti­tel „Cle­mens XI. und der Code Léo­pol­d“ ein. Doch mit Ver­fü­gung des Reichs- und Preu­ßi­schen Mi­nis­te­ri­ums für Wis­sen­schaft, Er­zie­hung und Volks­bil­dung vom 7.7.1933 wur­den die Ha­bi­li­ta­ti­ons­ord­nun­gen der Uni­ver­si­tä­ten au­ßer Kraft setzt, so dass Just erst am 15.11.1933 sei­ne Pro­be­vor­le­sung hal­ten konn­te. Die Ve­nia le­gen­di er­hielt er erst nach ei­nem mehr­mo­na­ti­gen Auf­ent­halt im Wehr­sport­la­ger in Zos­sen (1934) und der Do­zen­ten­aka­de­mie in Kit­ze­berg bei Kiel (1934). Am 16.11.1934 hielt er schlie­ß­lich in Bonn sei­ne An­tritts­vor­le­sung über „Loth­rin­gen und die Saar“.

Es folg­ten ver­geb­li­che Be­wer­bun­gen auf Lehr­stüh­le in Brauns­berg (1936), Würz­burg (1936), Frei­burg (1937 und 1938/1939), Inns­bruck (1938) und Tü­bin­gen (1939). Im Win­ter­se­mes­ter 1935/1936 über­nahm Just die Lehr­stuhl­ver­tre­tung für den En­de 1935 ent­las­se­nen jü­di­schen Me­diä­vis­ten Wil­helm Le­vi­son in Bonn. Um sein aka­de­mi­sches Über­le­ben zu si­chern, hat­te Just sei­ne reichs­kir­chen­ge­schicht­li­chen For­schun­gen in Trier, des­sen Bis­tums­tei­le zum Teil der fran­zö­si­schen Kro­ne un­ter­stan­den hat­ten, als Grenz­land­for­schung de­kla­riert und sich in die Schar der His­to­ri­ker ein­ge­reiht, die sich an der Le­gi­ti­ma­ti­on des Frank­reich­feld­zu­ges be­tei­lig­ten.

Im Zu­sam­men­hang mit dem deutsch-ita­lie­ni­schen Kul­tur­ab­kom­men vom 23.11.1938 er­wei­ter­te Just sein in­ter­es­se auf die ita­lie­ni­sche Ge­schich­te und en­ga­gier­te sich im „Pe­trar­ca-Haus“ in Köln. Nach­dem 1937 die Neu­ord­nung der Hoch­schul­lehr­er­lauf­bahn er­folgt war, trat Just auf Emp­feh­lung des Bon­ner Uni­ver­si­täts­rrek­tors Karl Franz Chu­do­ba (1898-1976) als An­wär­ter der NS­DAP-Orts­grup­pe Bonn-Mit­te bei und er­hielt ei­ne auf den 10.5.1938 aus­ge­stell­te Mit­glieds­kar­te. Ab dem 16.7.1940 war er Mit­glied der En­ge­ren Fa­kul­tät der Uni­ver­si­tät und führ­te – for­mal wei­ter­hin nur Do­zent – den Ti­tel „Pro­fes­sor“.

Die stärks­te ver­ba­le Ent­glei­sung Justs im Rah­men sei­ner pu­bli­zis­ti­schen Tä­tig­keit wäh­rend der NS-Zeit war sei­ne Fest­re­de vom 6.7.1940 auf den Ger­ma­nis­ten Ernst Ber­tram (1884-1957) an­läss­lich der Ver­lei­hung des Gör­res-Prei­ses der „Jo­hann Wolf­gang Goe­the-Stif­tun­g“ (mit Sitz in Frei­burg im Breis­gau), den die Uni­ver­si­tät Bonn ver­lieh. An­de­rer­seits ver­fass­te er 1939/1940 ei­nen gro­ßen Bei­trag für das von dem Ber­li­ner His­to­ri­ker Ar­nold Os­kar Mey­er (1877-1944) her­aus­ge­ge­be­ne „Hand­buch der deut­schen Ge­schich­te“, der nach dem Krieg fast un­ver­än­dert neu ge­druckt und noch in den 1970er Jah­ren ins Ja­pa­ni­sche über­setzt wur­de.

Am 14.4.1941 wur­de Just zur Wehr­macht ein­ge­zo­gen und ge­hör­te bis zum 11.3.1942 als Schüt­ze und spä­ter Ober­schüt­ze der 1. Dol­met­scher Er­satz­ab­tei­lung in Ber­lin (Moa­bit) an. Im Herbst 1941 kom­man­dier­te man ihn in das Pro­pa­gan­da-Mi­nis­te­ri­um ab, in des­sen Auf­trag er ei­ne län­ge­re Dienst­rei­se an­trat, die ihn auch nach Bonn führ­te. Schlie­ß­lich ge­währ­te man ihm ei­nen Ar­beits­ur­laub nach Bonn. Zum 1.3.1942 muss­te er je­doch nach Ber­lin zu­rück­keh­ren. En­de März 1942 wur­de Just auf Ver­mitt­lung von Franz Pe­tri als Sprach­mitt­ler für Fran­zö­sisch auf ei­ne Son­der­füh­rer­stel­le (Z) beim Mi­li­tär­be­fehls­ha­ber in Bel­gi­en und Nord­frank­reich ab­kom­man­diert. Die Ver­set­zung trat rück­wir­kend zum 12.3.1942 in Kraft. Bis zum 30.3.1943 blieb er hier. Er über­nahm Vor­le­sun­gen für deut­sche Stu­den­ten an der Uni­ver­si­tät in Brüs­sel. Ne­ben­bei war er ver­pflich­tet wor­den, die in Brüs­sel von der Grup­pe „kul­t“ der Mi­li­tär­ver­wal­tung un­ter der Lei­tung von Franz Pe­tri und dem würt­tem­ber­gi­schen Mi­nis­te­ri­al­rat Eu­gen Löff­ler (1883-1979) durch­ge­führ­te Pro­pa­gan­da-Aus­stel­lung „Deut­sche Grö­ße“ mit vor­zu­be­rei­ten. Seit dem 10.10.1942 lehr­te Just als Gast­pro­fes­sor an der Uni­ver­si­tät Gent, ge­hör­te aber wei­ter­hin dem Wehr­machts­ge­fol­ge des Mi­li­tär­ver­wal­tungs­sta­bes des Mi­li­tär­be­fehls­ha­bers in Bel­gi­en und Nord­frank­reich an. Es war sei­ne Grenz­land­for­schung, die ihn aus Sicht des Reichs­do­zen­ten­füh­rers qua­li­fi­zier­te, bel­gi­schen Stu­den­ten deut­sche Ge­schich­te zu ver­mit­teln.

Seit März 1942 ver­hei­ra­tet, schick­te er sei­ne bei ih­ren El­tern in Düs­sel­dorf le­ben­de Frau Hel­ga Eich­horn (1921-2017) nach den ers­ten Bom­ben­an­grif­fen auf Düs­sel­dorf im Som­mer 1943 nach Hin­de­lang ins All­gäu. Vor den her­an­rü­cken­den ame­ri­ka­ni­schen und bri­ti­schen Trup­pen ver­ließ Just im Au­gust 1944 die Stadt Gent und kehr­te nach Bonn zu­rück. Bis zum Ein­marsch der Al­li­ier­ten am 9.3.1945 blieb Just for­mal Do­zent der Uni­ver­si­tät Bonn, die je­doch schon im Ok­to­ber 1944 ge­schlos­sen und spä­ter teil­wei­se in die Nä­he von Göt­tin­gen ver­legt wor­den war.

Schon bald nach Kriegs­en­de nahm Just sei­ne Vor­le­sungs­tä­tig­keit an der im No­vem­ber 1945 wie­der­er­öff­ne­ten Uni­ver­si­tät Bonn auf. Im Ent­na­zi­fi­zie­rungs­ver­fah­ren wur­de er An­fang März 1946 „re­ha­bi­li­tier­t“. Die uni­ver­si­täts­in­ter­ne so­ge­nann­te „Nach­rich­ten­kom­mis­si­on“ stuf­te ihn schon 1945/1946 als „ent­las­te­t“ ein und stell­te fest, dass Just wis­sen­schaft­li­ches Werk frei­ge­blie­ben sei vom NS-Ge­dan­ken­gut. Er sei nur for­mal Par­tei­ge­nos­se ge­we­sen, um die Ve­nia le­gen­di nicht zu ver­lie­ren.

1946 wur­de Just als Grün­dungs­de­kan der Phi­lo­so­phi­schen Fa­kul­tät nach Mainz be­ru­fen. Er knüpf­te so­fort an sei­ne Reichs­kir­chen­ge­schichts­for­schun­gen an und be­grün­de­te 1954 ei­ne neue Schrif­ten­rei­he mit dem Ti­tel „Bei­trä­ge zur Ge­schich­te der Reichs­kir­che in der Neu­zeit“. Nach dem Tod von Ar­nold Os­kar Mey­er (1944) gab er das „Hand­buch der deut­schen Ge­schich­te“ her­aus. Für die Gör­res-Ge­sell­schaft be­tei­lig­te er sich wie­der an dem ins Sto­cken ge­ra­te­nen Edi­ti­ons­un­ter­neh­men der Schrif­ten von Jo­seph Gör­res, für das er schon 1925 die Edi­ti­on ei­nes Ban­des zu­ge­sagt hat­te und der 1955 er­schien.

Ver­geb­lich be­müh­te sich Just in die Füh­rungs­rie­ge der Gör­res-Ge­sell­schaft auf­zu­stei­gen. Auch die Auf­nah­me in das „In­sti­tut für Eu­ro­päi­sche Ge­schich­te Main­z“ und in die Main­zer „Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten und der Li­te­ra­tur“ ge­lang ihm nicht. Die ein­zi­ge aka­de­mi­sche Eh­rung, die er er­hielt, war 1938 die Eh­ren­mit­glied­schaft des In­sti­tut Grand Du­cal in Lu­xem­burg.

In sei­ner Main­zer Zeit hielt sich Just wie­der­holt zu Ar­chiv­ar­bei­ten im Va­ti­ka­ni­schen Ge­hei­m­ar­chiv auf. Er be­glei­te­te die Wie­der­er­rich­tung des Deut­schen His­to­ri­schen In­sti­tuts in Rom und be­fass­te sich mit der Ge­schich­te der al­ten und der neu­en Uni­ver­si­tät Mainz, die 1956 ihr 10-jah­ri­ges Ju­bi­lä­um fei­er­te. Brei­te Wir­kung zeig­te sein En­ga­ge­ment in Schul­funk­bei­trä­gen und sei­ne Lehr­ver­an­stal­tun­gen, wo er im­mer wie­der die Geis­tes- und Kul­tur­ge­schich­te des 17. und 18. Jahr­hun­derts in den Mit­tel­punkt stell­te.

We­gen ei­nes Kno­chen­krebs­lei­dens war Just seit 1959 nur noch be­dingt be­last­bar. Er er­trug die Krank­heit mit gro­ßer Dis­zi­plin, bis er ihr am 20.5.1964 in Mainz er­lag. Am 22.5.1964 wur­de er auf dem Haupt­fried­hof in Mainz be­er­digt. Just hin­ter­ließ Frau und fünf Kin­der. Die Main­zer Uni­ver­si­tät ver­ab­schie­de­te sich von ihm in ei­ner Aka­de­mi­schen Trau­er­fei­er am 13.7.1964.

Quellen

Bütt­ner, Ed­gar, Nach­laß Mar­tin Spahn. Be­stand N 1324 (= Find­bü­cher zu Be­stän­den des Bun­des­ar­chivs, Bd. 41), Ko­blenz 1993.

Schriften (Auswahl)

(voll­stän­di­ges Ver­zeich­nis in: Feld­kamp, Leo Just. Brie­fe)

[Hg. und mit ei­nem Nach­wort ver­se­hen:] Franz von Las­saulx. Die Nacht, Köln 1925. Franz von Las­saulx. Ein Stück rhei­ni­scher Le­bens- und Bil­dungs­ge­schich­te im Zeit­al­ter der gro­ßen Re­vo­lu­ti­on und Na­po­le­ons, Bonn 1926.

Hont­heims Be­mü­hun­gen um ein Bis­tum in den ös­ter­rei­chi­schen Nie­der­lan­den 1758/62, in: Quel­len und For­schun­gen aus ita­lie­ni­schen Ar­chi­ven und Bi­blio­the­ken 21 (1930), S. 256-290.
Geist­li­che Staa­ten im 18. Jahr­hun­dert, in: His­to­ri­sches Jahr­buch der Gör­res-Ge­sell­schaft 50 (1930) S. 366-369.

Das Erz­bis­tum Trier und die Lu­xem­bur­ger Kir­chen­po­li­tik von Phil­ipp II. bis Jo­seph II. Dar­ge­stellt und durch Ak­ten­stü­cke er­läu­tert Leip­zig 1931.

Jus­ti­ni Fe­bro­nii Epis­to­lae ad Tho­mam Ma­ma­chi­um (Hont­heims letz­te Ver­tei­di­gung sei­ner Leh­re vor dem Wi­der­ruf), in: Quel­len und For­schun­gen aus ita­lie­ni­schen Ar­chi­ven und Bi­blio­the­ken 22 (1930/31) S. 256-288.

Die rö­mi­sche Ku­rie und das Reich un­ter Karl VII., in: His­to­ri­sches Jahr­buch der Gör­res-Ge­sell­schaft 52 (1932) S. 389-400.

Zur kir­chen­po­li­ti­schen La­ge in Ös­ter­reich beim Re­gie­rungs­an­tritt Franz’ II. (März bis De­zem­ber 1792), in: Quel­len und For­schun­gen aus ita­lie­ni­schen Ar­chi­ven und Bi­blio­the­ken 23 (1931/32) S. 242-266.

Die Er­for­schung der päpst­li­chen Nun­tia­tu­ren. Stand und Auf­ga­ben, be­son­ders in Deutsch­land, in: Quel­len und For­schun­gen aus ita­lie­ni­schen Ar­chi­ven und Bi­blio­the­ken 24 (1932/33), S. 244-277.

Va­ti­ka­ni­sche Quel­len zur Ge­schich­te der Köl­ner Kur­fürs­ten Jo­seph Cle­mens im Spa­ni­schen Erb­fol­ge­krieg, in: An­na­len des his­to­ri­schen Ver­eins für den Nie­der­rhein 125 (1934) S. 117-121.

Cle­mens XI. und der Code Léo­pold (1701-1710). Die ku­ria­le Po­li­tik im Kampf mit dem loth­rin­gi­schen Staats­kir­chen­tum zu Be­ginn des 18. Jahr­hun­derts, Frank­furt am Main 1935.
 
Neue­re Ge­schich­te Frank­reichs, Bel­gi­ens und der Nie­der­lan­de, in: His­to­ri­sches Jahr­buch der Gör­res-Ge­sell­schaft 55 (1935), S. 569-586.

All­ge­mei­ne und ita­lie­ni­sche Ge­schich­te vom En­de der An­ti­ke bis zur Er­obe­rung Roms (476 bis 1870) [in: Bü­cher­schau zur „Ge­schich­te und Po­li­ti­k“], in: Ita­li­en-Jahr­buch 1 (1938), Es­sen 1939, S. 477-505.

Die Quel­len zur Ge­schich­te der Köl­ner Nun­tia­tur in Ar­chiv und Bi­blio­thek des Va­ti­kans, in: Quel­len und For­schun­gen aus ita­lie­ni­schen Ar­chi­ven und Bi­blio­the­ken 29 (1938/39), S. 249-296.

Der auf­ge­klär­te Ab­so­lu­tis­mus, in: Hand­buch der Deut­schen Ge­schich­te, hg. von Ot­to Brandt und Ar­nold Os­kar Mey­er, Band 2: Deut­sche Ge­schich­te vom Zeit­al­ter der Re­for­ma­ti­on bis zum To­de Fried­richs des Gro­ßen, Pots­dam 1939, S. 304-336.

Der auf­ge­klär­te Ab­so­lu­tis­mus, in: Hand­buch der Deut­schen Ge­schich­te, Be­grün­det von Ot­to Brandt und Ar­nold Os­kar Mey­er, Neu hg. von Leo Just, Band, 2, IV. Ab­schnitt, Kon­stanz 1952.

Die west­deut­schen Hö­fe um die Mit­te des 18. Jahr­hun­derts im Blick der Köl­ner Nun­tia­tur, in: An­na­len des his­to­ri­schen Ver­eins für den Nie­der­rhein 134 (1939), S. 50-91.

Brie­fe zur Ge­schich­te Kur­triers im 17. und 18. Jahr­hun­dert, in: Rhei­ni­sche Vier­tel­jahrs­blät­ter 9 (1939) S. 290-295.

Brie­fe des Köl­ner Kur­fürs­ten Jo­sef Cle­mens an Vik­tor Ama­de­us II. von Sa­vo­yen-Pie­mont, in: Jahr­buch des Köl­ner Ge­schichts­ver­eins 21 (1939) S. 267-273.

Frank­reich und das Reich im Wan­del der Jahr­hun­der­te. Vier Vor­trä­ge, Bonn 1940.

Die Be­kämp­fung des Jan­se­nis­mus in der Erz­diö­ze­se Köln un­ter Jo­sef Cle­mens (1703), in: An­na­len des his­to­ri­schen Ver­eins für den Nie­der­rhein 136 (1940), S. 131-138.

Der geis­ti­ge Kampf um den Rhein von 1918 bis 1930, in: Rhei­ni­sche Fried­rich-Wil­helms-Uni­ver­si­tät in Bonn [Hg.], An­spra­chen bei der fei­er­li­chen Ver­lei­hung des volks­deut­schen Jo­seph-von-Gör­res-Prei­ses an den rhei­ni­schen Dich­ter Ernst Ber­tram am 6. Ju­li 1940, von Leo Just, Hans Neu­mann, Ernst Ber­tram, Bonn 1940, S. 5-14.

Al­fred von Reu­mont und Alex­an­der von Un­gern-Stern­berg, in: An­na­len des his­to­ri­schen Ver­eins für den Nie­der­rhein 136 (1940), S. 138-139.

Lud­wig XIV. und der Wie­der­auf­bau des Spey­rer Do­mes, in: Zeit­schrift für die Ge­schich­te des Ober­rheins 53 (1940), S. 493-501.

All­ge­mei­ne und ita­lie­ni­sche Ge­schich­te vom En­de der An­ti­ke bis 1870 [Bü­cher­schau], in: Ita­li­en-Jahr­buch, Band 2, 1939, Es­sen 1940, S. 372-388.

Das Haus Sa­vo­yen und Ita­li­ens Auf­stieg. Ein ge­schicht­li­cher Rück­blick, Bonn 1940.

Der geis­ti­ge Kampf um den Rhein, Bonn 1940, 21941 [Wie­der­ver­öf­fent­licht in: Karl F[ranz] Chu­do­ba (Hg.), Der Kampf um den Rhein, Bonn 1943, S. 93-136].

Um die West­gren­ze des Al­ten Rei­ches. Vor­trä­ge und Auf­sät­ze, Köln 1941.

Neu­es Mar­nix­schrift­tum, in: Ar­chiv für Re­for­ma­ti­ons­ge­schich­te 39 (1942), S. 273-277. Die ge­schicht­li­che Sen­dung der Uni­ver­si­tät Bonn, in: Deutsch­lands Er­neue­rung 27 (1943), S. 257-270.

Ge­org Fors­ter. Rei­se­brie­fe aus den Nie­der­lan­den 1790. Aus­ge­wählt und hg. von Leo Just, Brüs­sel 1948.

Mainz, ein ge­schicht­li­cher Rück­blick, in: Jahr­buch für das Bis­tum Mainz 3 (1948), S. 165-189.

Jo­sef Gör­res’ Hei­del­ber­ger Vor­le­sun­gen von 1806 bis 1808, in: Kul­tur und Wirt­schaft im Rhei­ni­schen Raum. Fest­schrift für Chris­ti­an Eckert zum 75. Ge­burts­jahr, hg. von An­ton Fe­lix Napp-Zinn und Mi­chel Op­pen­heim, Mainz 1949, S. 65-76.

Goe­thes Ge­schichts­bild. Zum 200. Ge­burts­tag Goe­thes. Re­de in: Goe­the-Fei­er Mainz 1949, Mainz 1949.

Gör­res’ Bruch mit Preu­ßen. Ei­ne Nach­le­se aus den Ak­ten über die Be­schlag­nah­me sei­ner Pa­pie­re im Ok­to­ber 1819, in: Jahr­buch für das Bis­tum Mainz 4 (1949), S. 256-271.

Zur Ent­ste­hungs­ge­schich­te des Fe­bro­nia­nis­mus, in: Jahr­buch für das Bis­tum Mainz 5 (1950), S. 369-382.

Papst Cle­mens VIII. und das Ko­blen­zer Je­sui­ten­kol­leg (1593), in: Jahr­buch für Ge­schich­te und Kunst des Mit­tel­rheins und sei­ner Nach­bar­ge­bie­te 4/5 (1952/53), S. 92-93.

Das Staats­kir­chen­tum der Her­zö­ge von Loth­rin­gen-Bar von 1445-1633, in: Ar­chiv für mit­tel­rhei­ni­sche Kir­chen­ge­schich­te 5 (1953), S. 223-266.

Wil­helm Grimms Über­set­zung der Her­varar­sa­ga. Ein Ma­nu­skript aus dem Nach­laß von Jo­sef Gör­res, in: His­to­ri­sches Jahr­buch der Gör­res-Ge­sell­schaft 72 (1953), S. 401-409.

Zur La­ge der ka­tho­li­schen Kir­che im Her­zog­tum Berg um 1755, in: An­na­len des his­to­ri­schen Ver­eins für den Nie­der­rhein 153/154 (1953), S. 268-271. 

Neue Ar­bei­ten zur Ge­schich­te des Kon­zils von Tri­ent. For­schungs­be­richt, in: Ar­chiv für Re­for­ma­ti­ons­ge­schich­te 44 (1953), S. 61-70.

Gör­res im Rah­men der rhei­ni­schen Ge­schich­te und Geis­tes­ge­schich­te, in: Neue Mit­tei­lungs­blät­ter des Rhei­ni­schen Kul­tur­in­sti­tuts 3 (1953), S. 1-9.

Fé­ne­lons Wir­kung in Deutsch­land, in: Fé­ne­lon. Per­sön­lich­keit und Werk. Fest­schrift zur 300. Wie­der­kehr sei­nes Ge­burts­ta­ges, hg. v. Jo­han­nes Kraus und Jo­seph Cal­vet, Ba­den-Ba­den 1953, S. 35-62.

Bis­marck, in: Ques­tio­ni di Sto­ria Con­tem­pora­nea, Band 3, Mi­la­no 1953, S. 653-691.

Die Kon­ver­si­on des Erb­prin­zen Fried­rich von Hes­sen-Kas­sel in Be­rich­ten des Main­zer Ka­no­ni­kus Lud­wig Phil­ipp Beh­len an die rö­mi­sche Ku­rie (1754/55) aus dem Ar­chiv Do­ria in Rom, in: Jahr­buch für das Bis­tum Mainz 6 (1951/54), S. 187-195.

Cle­mens Wen­zes­laus, der letz­te Kur­fürst von Trier, in: Jahr­buch der Ver­ei­ni­gung „Freun­de der Uni­ver­si­tät Main­z“ 3 (1954), S. 50-60.

Die Köl­ner Nun­tia­tur nach ei­ner In­for­ma­ti­on des Udi­to­re Fi­ni von 1670, in: An­na­len des his­to­ri­schen Ver­eins für den Nie­der­rhein 155/156 (1954), S. 305-319.

(Hg. und be­arb.) Jo­seph Gör­res. Ge­sam­mel­te Schrif­ten, hg. im Auf­tra­ge der Gör­res-Ge­sell­schaft, Band 4: Jo­seph Gör­res. Geis­tes­ge­schicht­li­che und li­te­ra­ri­sche Schrif­ten [Teil] II (1808-1817), Köln 1955.

Gör­res in Hei­del­berg, in: His­to­ri­sches Jahr­buch der Gör­res-Ge­sell­schaft 74 (1955), S. 416-431.

Das His­to­ri­sche Se­mi­nar der Jo­han­nes Gu­ten­berg-Uni­ver­si­tät in Mainz 1946-1955, in: Jahr­buch der Ver­ei­ni­gung „Freun­de der Uni­ver­si­tät Main­z“ 4 (1955), S. 49-57.

Bei­trä­ge zur Ge­schich­te der Köl­ner Nun­tia­tur, in: Quel­len und For­schun­gen aus ita­lie­ni­schen Ar­chi­ven und Bi­blio­the­ken 36 (1956), S. 248-320.

Die al­te Uni­ver­si­tät Mainz im Wan­del der Zeit, in: An­spra­chen und aka­de­mi­scher Fest­vor­trag aus An­laß des 10. Jah­res­ta­ges der Wie­der­er­öff­nung und des 479jäh­ri­gen Be­ste­hens der Jo­han­nes Gu­ten­berg-Uni­ver­si­tät Mainz am 9. Mai 1956 in der Au­la der Uni­ver­si­tät, o.O., o.J. [Mainz 1956], S. 33-54.

[Grö­ß­ten­teils pos­tum er­schie­nen:] Hand­buch der Deut­schen Ge­schich­te, be­grün­det von Ot­to Brandt, fort­ge­führt von Ar­nold Os­kar Mey­er, neu hg. von Leo Just: 6 Bän­de, Kon­stanz/Es­sen 1957-1985.

Die al­te Uni­ver­si­tät Mainz von 1477 bis 1798. Ein Über­blick. Mit ei­nem An­hang: Quel­len zur Ge­schich­te der Uni­ver­si­tät in der Zeit nach der Re­stau­ra­ti­on von 1784, Wies­ba­den 1957.

Zur Ge­schich­te des Sub­si­di­en­ver­trags zwi­schen Kur­mainz und Eng­land im ös­ter­rei­chi­schen Erb­fol­ge­krieg (1743-1751), in: Jahr­buch für das Bis­tum Mainz 7 (1955/57), S. 190-195.

Tre­vi­ren­sia aus dem Va­ti­ka­ni­schen Ar­chiv, in: Ar­chiv für mit­tel­rhei­ni­sche Kir­chen­ge­schich­te 9 (1957), S. 214-220.

Pro­ble­me der Nun­tia­tu­ren­for­schung, in: At­ti del X Con­gres­so in­ter­na­tio­na­le di sci­en­ze sto­ri­che Ro­ma 4-11 set­tem­bre 1955, Rom [1957], S. 171-175.

Brie­fe Söm­mer­rings an Jo­han­nes von Mül­ler, in: Jahr­buch der Ver­ei­ni­gung „Freun­de der Uni­ver­si­tät Main­z“ 6 (1957), S. 64-73.

Der Mit­tel­rhein im Zeit­al­ter der fran­zö­si­schen Re­vo­lu­ti­on und Na­po­le­ons, in: Jahr­buch für Ge­schich­te und Kunst des Mit­tel­rheins und sei­ner Nach­bar­ge­bie­te 10 (1958), S. 52-66.

Main­zer Kul­tur- und Geis­tes­le­ben als Brü­cke zwi­schen Rhein- und Main­fran­ken, in: Main­frän­ki­sches Jahr­buch 10 (1958), S. 138-158.

Ein Be­richt des Köl­ner Nun­ti­us Ot­ta­vio Mir­to Fran­gi­pa­ni über die Durch­füh­rung der Tri­den­ti­ni­schen Re­form in Trier vom 3. No­vem­ber 1595, in: Fest­ga­be Jo­seph Lortz, hg. von Er­win Iser­loh/Pe­ter Manns, 1: Re­for­ma­ti­on – Schick­sal und Auf­trag, Ba­den-Ba­den 1958, S. 343-367.

Der Trie­rer Weih­bi­schof Jo­hann Ma­thi­as v. Eyss im Kampf ge­gen den Jan­se­nis­mus (1714-1729), in: Ar­chiv für mit­tel­rhei­ni­sche Kir­chen­ge­schich­te 11 (1959), S. 160-184.

Weih­bi­schof Hont­heim und der Aus­klang des Jan­se­nis­mus in Or­val, 1758 88, in: Vier­tel­jahrs­blät­ter der Trie­rer Ge­sell­schaft für nütz­li­che For­schun­gen 5 (1959), S. 33-39.

Der Wi­der­ruf des Fe­bro­ni­us in der Kor­re­spon­denz des Ab­bé Franz Hein­rich Beck mit dem Wie­ner Nun­ti­us Giu­sep­pe Ga­ram­pi, Wies­ba­den 1960.

Stu­fen und For­men des Ab­so­lu­tis­mus. Ein Über­blick, in: His­to­ri­sches Jahr­buch der Gör­res-Ge­sell­schaft 80 (1961) S. 143-159.

Über den Auf­bau ei­ner his­to­ri­schen Ab­tei­lung des Ar­chivs der Jo­han­nes Gu­ten­berg-Uni­ver­si­tät, in: Jahr­buch der Ver­ei­ni­gung „Freun­de der Uni­ver­si­tät Main­z“ 11 (1962), S. 36-39.

Von der al­ten zur neu­en Uni­ver­si­tät, in: Mis­cel­lanea Mog­un­ti­na. Vor­trä­ge der Main­zer Uni­ver­si­täts­wo­che vom 13. bis 20. Mai 1962, Wies­ba­den 1964, S. 1-11.

Die ju­ris­ti­sche Fa­kul­tät der al­ten Uni­ver­si­tät Mainz, in: Jahr­buch der Ver­ei­ni­gung „Freun­de der Uni­ver­si­tät Main­z“ 13 (1964), S. 28-41.

(zu­sam­men mit Hel­mut Ma­thy) Die Uni­ver­si­tät Mainz. Grund­zü­ge ih­rer Ge­schich­te, Traut­heim, Mainz 1965, 163 S.

(zu­sam­men mit Lud­wig Pe­try) Ge­schicht­li­che Kräf­te im Raum von Rhein­land-Pfalz in: Rhein­land-Pfalz. Por­trät ei­nes deut­schen Lan­des, Mainz, Traut­heim 1965, S. 29-48. 

Literatur

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Esch, Ar­nold/Pe­ter­sen, Jens, Ge­schich­te und Ge­schichts­wis­sen­schaft in der Kul­tur Ita­li­ens und Deutsch­lands. Wis­sen­schaft­li­ches Kol­lo­qui­um zum hun­dert­jäh­ri­gen Be­ste­hen des Deut­schen His­to­ri­schen In­sti­tuts in Rom, Tü­bin­gen 1989.

Ewig, Eu­gen, Leo Just 1901-1964, in: Bon­ner Ge­lehr­te. Bei­trä­ge zur Ge­schich­te der Wis­sen­schaf­ten in Bonn. Band 5: Ge­schichts­wis­sen­schaf­ten, Bonn 1968, S. 393–397 (150 Jah­re Rhei­ni­sche Fried­rich-Wil­helms-Uni­ver­si­tät zu Bonn 1818–1968 Band 2, 5), S. 393-397.

Feld­kamp, Mi­cha­el F., Die Er­for­schung der Köl­ner Nun­tia­tur: Ge­schich­te und Aus­blick. Mit ei­nem Ver­zeich­nis der Amts­da­ten der Nun­ti­en und Ad­mi­nis­tra­to­ren (In­te­rims­ver­wal­ter) der Köl­ner Nun­tia­tur (1584-1794), in: Ar­chi­vum His­to­riae Pon­ti­fi­ciae 28 (1990), S. 201-283.

Feld­kamp, Mi­cha­el F., Leo Just und die Er­for­schung der Reichs­kir­chen­ge­schich­te. Ein Ge­lehr­ten­le­ben in Rom und Bonn, in: Hart­mann, Pe­ter Claus (Hg.), 50 Jah­re His­to­ri­sches Se­mi­nar und Lehr­stuhl für All­ge­mei­ne und Neue­re Ge­schich­te der Uni­ver­si­tät Mainz, Mainz 1996, S. 19-25.

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Gansohr-Meinel, Hei­di, Die Lan­des­stel­le des At­las der deut­schen Volks­kun­de in Bonn und ih­re Be­deu­tung für die Rhei­ni­sche „Volks  und Grenz­land­for­schun­g“ der zwan­zi­ger und drei­ßi­ger Jah­re, in: Rhei­ni­sche Vier­tel­jahrs­blät­ter 59 (1995), S. 271-303.

Golc­zew­ski, Frank, Köl­ner Uni­ver­si­täts­leh­rer und der Na­tio­nal­so­zia­lis­mus. Per­so­nen­ge­schicht­li­che An­sät­ze, Köln, Wien 1988.

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Schnett­ger, Mat­thi­as, Leo Just (1904-1964), in: Duch­hardt, Heinz (Hg.), Main­zer His­to­ri­ker, Mainz 2020, S.127-147.

Schött­ler, Pe­ter (Hg.), Ge­schichts­schrei­bung als Le­gi­ti­ma­ti­ons­wis­sen­schaft 1918-1945, Frank­furt am Main 1997.

Schul­ze, Win­fried, Deut­sche Ge­schichts­wis­sen­schaft nach 1945, Mün­chen 1989.

Tel­len­bach, Gerd, Aus er­in­ner­ter Zeit­ge­schich­te, Frei­burg im Breis­gau 1981. 

Nachrufe

Ewig, Eu­gen, Leo Just. Ge­denk­wor­te, in: His­to­ri­sches Jahr­buch der Gör­res-Ge­sell­schaft 85 (1965), S. 252-256.

Ma­thy, Hel­mut, Leo Just (1901-1964), in: His­to­ri­sche Zeit­schrift 204 (1967), S. 259-261.

Spörl, Jo­han­nes, Nach­ruf auf Leo Just, in: His­to­ri­sches Jahr­buch der Gör­res-Ge­sell­schaft 85 (1965), S. 252. 

Online

Fuchs, Kon­rad, Leo Just, in: Bio­gra­phisch-Bi­blio­gra­phi­sches Kir­chen­le­xi­kon (BBKL), Bd. 20, Nord­hau­sen 2002, Sp. 825–830. [On­line]

 
Zitationshinweis

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Feldkamp, Michael F., Leo Just, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: https://rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/leo-just/DE-2086/lido/653795bc7d06f2.87324532 (abgerufen am 26.06.2024)