Beschreibung
Franz Stollwerck gründete 1839 in Frechen eine kleine Mürbebäckerei, in der er zunächst Schokolade als Getränk verkaufte. Im Jahr 1860 wurde die Produktion von Hustenbonbons auf Schokolade erweitert - zu dieser Zeit hatte die Firma 20-30 Mitarbeiter. 1866 begann die Poduktion von Kakao, nun mit bereits 50 Angestellten. 1869 nahm er seine Söhne in die Firma "Franz Stollwerck & Söhne" auf, die allerdings 1871 ihre eigene Firma gründeten. Im selben Jahr wurden weitere Werke auf dem europäischen Kontinent sowie in Stamford, USA eröffnet. 1876 zählte die Belegschaft 150 Arbeitskräfte. Stollwerck betitelte seine Firma unter anderem als "Bonbon- und Likörfabrik", in der er seit circa 1850 "Stollwercks Magenbitter" produzierte. Nach seinem Tod 1876 wurde sein Unternehmen mit dem der Söhne vereinigt.
Quellen/Literatur
o. A., Unternehmensgeschichte Stollwerck, in: Unternehmensportal Stollwerck. [http://www.stollwerck.de/de/unternehmen/historie]
Junggeburth, Tanja, Hans Imhoff, in: Internetportal Rheinische Geschichte. [http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/hans-imhoff/DE-2086/lido/57c927d7492658.56158072]
Junggeburth, Tanja, Franz Stollwerck, in: Internetportal Rheinische Geschichte. [http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/franz-stollwerck/DE-2086/lido/57c955e80d45a4.76970739]
Kuske, Bruno, 100 Jahre Stollwerck-Geschichte 1839-1939, Köln 1939.
Oepen-Domschky, Gabriele, Ludwig Stollwerck, in: Internetportal Rheinische Geschichte. [http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/ludwig-stollwerck/DE-2086/lido/57c9561256ad14.55151008]
Widdig, Sascha, Stollwerck. Schokolade aus Köln, Erfurt 2013.