Thema Japan am Rhein. Zur Geschichte der Beziehungen zwischen Düsseldorf und Japan Seit ungefähr 70 Jahren pflegt Düsseldorf eine enge Verbindung zu seiner japanischen Bevölkerung und ihren Institutionen. Über 6.000 Japanerinnen und Japaner sowie etwa 400 japanische Unternehmen machen Düsseldorf zum größten Japanstandort in Deutschland und zu einem internationalen Wirtschaftsstandort. Aus diesem Grund setzen sich die Stadt Düsseldorf und eine Vielzahl japanischer Institutionen dafür ein, ihre Beziehung und die Anziehungskraft des Standorts durch Förderprogramme, Werbemaßnahmen und Veranstaltungen zu stärken.
Thema Die „Monuments Men“ in der Nord-Rheinprovinz 1945 Die ‚Monuments Men‘ waren Angehörige militärischer Spezialeinheiten der USA und Großbritanniens, die in der Endphase des Zweiten Weltkriegs Schäden an historischen Gebäuden und Kulturdenkmälern in Deutschland und in den besetzten Gebieten verhindern sollten. Nach dem Ende der Kampfhandlungen leiteten sie erste Reparaturen zur Wiederinstandsetzung zerstörter oder beschädigter Monumente ein. Außerdem spürten sie ausgelagerte und geraubte Kunstgegenstände auf und organisierten ihre Sicherung und Rückführung.
Thema Blau-Weiß, Maccabi, Synagogenchor. Jüdische Freizeitgestaltung im Bonn der Weimarer Republik Die jüdische Freizeitgestaltung im Bonn der Weimarer Republik war sehr vielfältig. Die Aktivitäten umfassten etwa den Sport, Musik, gemeinsames Wandern oder Literatur und Geselligkeit.
Thema Die IHK Bonn/Rhein-Sieg Die IHK Bonn/Rhein-Sieg wurde 1891 unter dem Namen „IHK Bonn“ gegründet - eine im Vergleich zu anderen Kammern vergleichsweise späte Gründung. Die Gründe dafür liegen im späten 18. Jahrhundert, den politischen Rahmenbedingungen, der wirtschaftlichen Struktur der Region und nicht zuletzt in der Mentalität der Bonner Bevölkerung.
Thema Die Gründungsjahre des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen Am 6.5.1947 als Dachverband des organisierten Sports in Hagen-Haspe gegründet, ist der Landessportbund Nordrhein-Westfalen (LSB NRW) nur wenig jünger als das Bundesland selbst, das sein Einzugsgebiet bildet. Die Geschichte des LSB NRW ist mit den sozialen, politischen und kulturellen Entwicklungen Nordrhein-Westfalens und der Bundesrepublik Deutschland untrennbar verflochten. Sein Entstehen fällt in einen Zeitabschnitt, der bezogen auf das am 23.8.1946 aus der Fusion der ehemaligen eigenständigen preußischen Provinzen Rheinland und Westfalen hervorgegangene Bindestrichland als „innere“ Landesgründung bezeichnet wird.
Thema Die Schlacht von Worringen 1288 Am 5.6.1288 kam es auf der Fühlinger Heide nördlich von Köln zu einem Aufeinandertreffen, das als eine der größten Schlachten des deutschen Mittelalters gilt. Hier traf sich nahezu die gesamte fürstliche Elite aus dem Nordwesten des Heiligen Römischen Reichs auf dem Schlachtfeld. Aufgrund des ihr früh attestierten Charakters als eine der wenigen großen Entscheidungsschlachten in dieser Epoche sind die Ereignisse um Worringen häufig und gründlich untersucht worden.
Thema Lebensreform und Zivilisationskritik um 1900. Das Barmer „Reformhaus Jungbrunnen“ Im Jahr 1900 eröffnete Karl August Heynen (gest. 1943) in der frühindustriellen „Boomtown“ Barmen (heute Stadt Wuppertal) in der Berliner Straße 16 das Reformhaus „Jungbrunnen“. Sein Reformhaus stellte sich als innovative und lukrative Geschäftsidee heraus. Das Konzept sollte in den kommenden Jahrzehnten landesweit Erfolge feiern. Heute ist ‚Reformhaus‘ ein eingetragenes Markenzeichen für den genossenschaftlich organisierten Handel mit naturbelassenen Lebensmitteln und anderen Konsumgütern.
Thema Zur Geschichte des Romanischen Seminars der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn In der 200-jährigen Geschichte der Universität Bonn hat das Fach Romanische Philologie wesentlich zum wissenschaftlichen Renommee der Universität, der Philosophischen Fakultät, zuvörderst aber der Fachwissenschaft beigetragen.
Thema Abstimmungskampf und Rückgliederung des Saarlandes 1955-1959 Am 23.10.1955 waren die Menschen im Saarland aufgerufen, in einem Referendum mit „Ja“ oder „Nein“ über das Europäische Saarstatut zu entscheiden. Doch Bevölkerung und Parteien waren in der Abstimmungsfrage tief gespalten in Befürworter und Gegner des Statuts. Die Befürworter hofften, mit einer Annahme werde das Saarland zu einem ersten Baustein einer künftigen europäischen Staatengemeinschaft. Die Gegner verbanden mit ihrem „Nein“ ein Bekenntnis zur Zugehörigkeit zu Deutschland. So schlugen während des Abstimmungskampfes im Sommer und Herbst 1955 die Wogen hoch an der Saar.
Thema Handeln auf Befehl des Führers. Die illegale und streng geheime Zwangssterilisation der „Rheinlandbastarde“ von 1937 und die Strafverfolgung der ärztlichen Täter nach 1945 Vor dem Landgericht Saarbrücken begann im August 1947 ein Strafprozess gegen drei Ärzte wegen „eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit gemäß dem alliierten Kontrollratsgesetz Nr. 10 (KRG 10) von 1945“. Der Tatbestand der vorsätzlichen Körperverletzung mit anschließendem Verlust der Zeugungsfähigkeit, der den Ärzten in der Anklage zur Last gelegt wurde, lag schon ein Jahrzehnt zurück. Zur Tatzeit 1937 war die Zwangssterilisation von Kindern deutscher Frauen und afrikanischer Besatzungssoldaten aus der Zeit der Rheinlandbesetzung nach dem ersten Weltkrieg (1918-1926), den so genannten „Rheinlandbastarden“, nach dem Gesetz nicht zulässig und rein „rassenhygienisch“ und „erbbiologisch“ begründet.