Home-Office im LVR-ILR

anlässlich der COVID19-Ausbreitung

Sehr geehrte Damen und Herren,

um die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, sind alle Mitarbeitenden des LVR-Instituts für Landeskunde angehalten, nach Möglichkeit zuhause zu bleiben. Über die Möglichkeiten des home-office können wir viele unserer Aufgaben weiterhin bearbeiten, direkte Kontakte mit Forschungspartner*innen, bei Vorträgen und Veranstaltungen sind aber momentan nicht möglich.

Sie können weiterhin mit uns in Kontakt treten, nutzen Sie bitte hierfür vorranging die direkte Email an unsere Mitarbeitenden. Leider kommt es bei der automatischen Weiterleitung vom Diensttelefon wegen der aktuellen Überlastung der zentralen Telefonanlage zu Störungen.

Mit den besten Wünschen, bleiben Sie gesund,

Dr. Dagmar Hänel
Institutsleiterin

 

P.S.: Besuchen Sie doch unseren Bereich "Alltag in der Krise – die Krise im Alltag" auf der Homepage des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte. Hier beleuchten wir die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf regionale Alltagskulturen im Rheinland. 

1923 - Krisen- und Wendejahr der Weimarer Republik im Westen

Öffentlicher Video-Vortrag am 17.03.2021

Das Jahr 1923 war für die junge Weimarer Republik voller Herausforderungen. Diese konzentrierten sich teilweise auf das Rheinland bzw. bekamen hier etwa durch das Besatzungsregiment und die Separatistenbewegung noch eine zusätzliche Dimension. Der Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V. und der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen haben mit zahlreichen Partnern in der Region und darüber hinaus ein Projekt angestoßen, das dieses Krisen- und Wendejahr aus einer lokalen Perspektive behandeln möchte, es aber in seiner europäischen Dimension reflektieren möchte. Auf diese Weise werden europäische, nationale, regionale und lokale Narrative kritisch hinterfragt und Bausteine für eine Kulturgeschichte der „Zwischenkriegszeit" bereitgestellt. Am Beispiel der Stadtgeschichten von Jülich und Opladen bzw. Leverkusen erläutern die Projektleiter ihr Vorhaben, das durch das „Portal Rheinische Geschichte" begleitet und teilweise dokumentiert wird.

Für die Teilnahme an dem Vortrag ist eine Anmeldung erforderlich unter: rheinische-geschichte@lvr.de.

Wasser im Westen

Wissenschaftliche Jahrestagung des Brauweiler Kreises am 5. März 2021

Die diesjährige Mitgliederversammlung und die Jahrestagung des Brauweiler Kreises für Landes- und Zeitgeschichte e.V. finden pandemiebedingt als Videokonferenzen statt. Für die Teilnahme an der öffentlichen Tagung zum Thema "Wasser im Westen" ist eine Anmeldung erforderlich unter: daniel.schmidt@gelsenkirchen.de.

 

Tagungsprogramm

9:15 Uhr
Begrüßung und Moderation: Prof. Dr. Sabine Mecking, Marburg

9:30-10:30 Uhr: Keynote
Prof. Dr. Dirk van Laak, Leipzig
Alles im Fluss an Rhein und Ruhr? Wassergeschichtliche Perspektiven auf den deutschen Westen

10:30-12:00 Uhr: Sektion 1 – Flüsse
Moderation: Georg Mölich, Köln
Prof. Dr. Ralf Banken, Frankfurt a.M.
Der Rhein als „natürliche“ Infrastruktur?
Wiebke Neuser M.A., Münster
Bocholter Aa – abweisend und einladend? Umwelthistorische Perspektiven auf einen Fluss im Westmünsterland

12:00-13:00 Uhr: Mittagspause

13:00-14:30 Uhr: Sektion 2 – Kanäle
Moderation: Prof. Dr. Christoph Nonn, Düsseldorf
Dr. Olaf Schmidt-Rutsch, Dortmund
Schlagader des Ruhrgebiets - zur Geschichte des Rhein-Herne-Kanals
Dr. Lina Schröder, Würzburg
Warum war die deutsche Binnenschifffahrt am Rhein-Maas-Schelde-Kanal nicht interessiert? Infrastruktur aus einer systemtheoretischen Perspektive

14:30-16:00 Uhr: Sektion 3 - Wasserwirtschaft
Moderation: Prof. Dr. Markus Köster, Münster
Dr. Christian Zumbrägel, Berlin
Zwischen Talsperrenlachsen und Fischunkraut. Die Fischereiwirtschaft auf westdeutschen Talsperren zu Zeiten des Staudammbooms (1880-1930)
Christopher Kirchberg M.A., Bochum
Vorflut und Volksgemeinschaft. Emschergenossenschaft und Lippeverband im Nationalsozialismus
16:00 Uhr: Ende der Tagung