Jacobi und Kant

Internationale Tagung zum 200. Todestag Friedrich Heinrich Jacobis

Anlässlich des 200. Todestages Friedrich Heinrich Jacobis veranstaltet das Forschungszentrum für Klassische Deutsche Philosophie / Hegel-Archiv der Ruhr-Universität Bochum die Tagung in Kooperation mit der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Dabei steht die Konstellation zwischen den großen Philosophen Friedrich Heinrich Jacobi und Immanuel Kant im Mittelpunkt. Bis heute ist die Aufarbeitung dieser Konstellation ein Desiderat. "Ziel ist es, das Bild des philosophischen Umbruchs der Moderne um 1800 historisch und systematisch zu schärfen, das sowohl bei Kant als auch bei Jacobi von der Einsicht in die Grenzen der Vernunft geprägt ist."

Die Tagung ist Teil des Akademieprojekts „Friedrich Heinrich Jacobi: Briefwechsel. Text – Kommentar – Wörterbuch Online“ an der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und wird im Akademienprogramm der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

 

Donnerstag, 28. November 2019, bis Samstag, 30. November 2019

Ruhr-Universität Bochum

Das Rheinland auf dem Weg nach Preußen 1815-1822

Ankündigung zur Neuerscheinung des 6. Bandes der Reihe "Stadt und Gesellschaft. Studien zur Rheinischen Landesgeschichte"

Das Jahr 1815 bildete nicht nur für das internationale Staatensystem ein Epochenjahr. Denn die auf dem Wiener Kongress getroffenen Entscheidungen waren auch der Ausgangspunkt für den Übergang der bislang unter französischer Herrschaft stehenden Rheinlande an Preußen. Die Beschlüsse markierten den Anfang einer häufig von gegenseitigem Unverständnis und Vorurteilen begleiteten Beziehung, welche die Geschichte bis weit ins 20. Jahrhundert hinein prägen sollte. Spätestens 1822, im Gründungsjahr der preußischen Rheinprovinzen, war ein Rheinland entstanden, das nicht nur durch kulturelle, konfessionelle, soziale und demographische Unterschiede gekennzeichnet war, sondern das auch Gegensätze im Hinblick auf staatliche Traditionen vereinigte. Die Beiträge des Bandes zeichnen ein breites und vergleichendes Panorama des schwierigen Weges zueinander und gehen den damit einhergehenden Entwicklungen in den Bereichen von Verwaltung, Wirtschaft, Bildung und Kultur nach.

Herausgeber des Buches sind Dr. Thomas Becker, Prof. Dr. Dominik Geppert und Dr. Helmut Rönz. Das Buch erscheint bei böhlau und kann hier vorbestellt werden: https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/geschicht…

 

Erscheint im August 2019 | 35,00€

Süßkram. Naschen in Neuss

Ausstellungseröffnung im Clemens Sels Museum Neuss

Am Niederrhein, einem der Hauptanbaugebiete der Zuckerrübe, siedelten sich im 19. Jahrhundert große Süßwarenfirmen an. Neuss wurde dabei zu einem Zentrum der rheinischen Süßwarenindustrie. Zu den namhaften Produzenten gehörte die 1881 gegründete „Zuckerwarenfabrik Otto Mayser“, die vor allem Bonbons und Lutscher herstellte. Internationale Bedeutung erreichte der Kakao- und Schokoladenhersteller Novesia. 1860 von dem Apotheker Peter Ferdinand Feldhaus gegründet, erlebte die Schokoladenfabrik in den 1960er Jahren die Blütezeit ihrer 120-jährigen Geschichte. Zu ihren bekanntesten Produkten gehörte die „Novesia Goldnuss-Schokolade“ mit garantiert 27 ganzen Haselnüssen.

Die Ausstellung ist Teil des Themenjahrs „NEULAND – Terra incognita“ der im Kulturgeschichtlichen Museumsnetzwerk Rhein-Maas zusammengeschlossenen Museen, Vereine und Archive.

 

Ausstellungseröffnung Sonntag, 28. Juli 2019, 11:30

Laufzeit Sonntag, 28. Juli 2019, bis Sonntag, 13. Oktober 2019

Clemens Sels Museum Neuss | Am Obertor | 41460 Neuss