Konstantin der Große

Römischer Kaiser (275-337)

Oliver Schmitt (Halle)

Kopf der Kolossalstatue Konstantin des Großen, um 315. Original in den Kapitolinischen Museen, Rom, Foto: Markus Bernet.

Kon­stan­tin der Gro­ße war nach Au­gus­tus der be­deu­tends­te rö­mi­sche Kai­ser, des­sen Auf­stieg zur Al­lein­herr­schaft im Rhein­land be­gann. Zeit­wil­lig re­gier­te er in Au­gus­ta Tre­ver­o­rum (Trier), dass er zu ei­ner re­prä­sen­ta­ti­ven Re­si­denz­stadt aus­bau­en ließ.

Cai­us Fla­vi­us Va­le­ri­us Con­stan­ti­nus wur­de um das Jahr 275 zu Nais­sus (Nisch) im heu­ti­gen Ser­bi­en als il­le­gi­ti­mer Sohn des Of­fi­ziers und spä­te­ren Kai­sers Con­stan­ti­us Chlo­rus (re­gier­te 293-306) und der aus ein­fachs­ten Ver­hält­nis­sen stam­men­den He­le­na ge­bo­ren. Der Va­ter er­kann­te Kon­stan­tin als sei­nen Sohn an und sorg­te da­für, dass er an der Sei­te sei­ner Mut­ter in Nais­sus in ma­te­ri­ell ge­si­cher­ten Ver­hält­nis­sen auf­wach­sen konn­te.

Im Jah­re 289 stieg Con­stan­ti­us Chlo­rus zum Cae­sar (Un­ter­kai­ser) des Reichs­wes­tens auf, doch wur­de sei­nem Sohn kei­ne Prin­zen­er­zie­hung zu­teil. Die­ser schlug viel­mehr die mi­li­tä­ri­sche Lauf­bahn ein, dien­te stets im Reichs­os­ten und be­saß im Jahr 305 den Rang ei­nes Tri­bu­nen. In die­sem Jahr tra­ten die bei­den re­gie­ren­den Au­gus­ti (Ober­kai­ser) Dio­cle­ti­an (Re­gie­rung 284-305) und Ma­xi­mi­an (Re­gie­rung 286-305) zu­rück und mach­ten den bei­den bis­he­ri­gen Cae­sa­res Con­stan­ti­us Chlo­rus im Reichs­wes­ten und Gai­us Ga­le­ri­us (Re­gie­rung 293-311) im Reichs­os­ten Platz, an de­ren Stel­le zwei neue Un­ter­kai­ser, Fla­vi­us Va­le­ri­us Se­ver­us (Re­gie­rung 305-307) und Ma­xi­mi­nus Daia (Re­gie­rung 305-313), nach­rück­ten.

Ob­wohl Con­stan­ti­us Chlo­rus an sich die Po­si­ti­on des Se­ni­or Au­gus­tus, des rang­äl­tes­ten Ober­kai­sers, zu­kam, lag das Über­ge­wicht bei Ga­le­ri­us, der mit Hil­fe Dio­cle­ti­ans bei­de Cae­sa­ren­stel­len mit sei­nen Krea­tu­ren hat­te be­set­zen kön­nen. Con­stan­ti­us blieb im äu­ßers­ten Reichs­wes­ten (Gal­li­en, Bri­tan­ni­en, Spa­ni­en) iso­liert, hat­te aber das Zu­ge­ständ­nis er­reicht, dass ihm sein äl­tes­ter Sohn Kon­stan­tin zu­ge­sandt wer­den muss­te, was prak­tisch auf ei­ne De­si­gnie­rung Con­stan­tins zu sei­nem Nach­fol­ger hin­aus­lief.

Schon im Jahr dar­auf ist Con­stan­ti­nus Chlo­rus zu Ebo­ra­cum (York) im heu­ti­gen Eng­land ge­stor­ben und Kon­stan­tin folg­te ihm im Ran­ge ei­nes Cae­sars nach. Neu­er Au­gus­tus des Wes­tens wur­de der vor­ma­li­ge Cae­sar Se­ver­us, der Mann des Ga­le­ri­us. Da­durch fühl­te sich frei­lich der ehe­ma­li­ge Au­gus­tus Ma­xi­mi­an her­aus­ge­for­dert, des­sen Sohn Mar­cus Au­re­li­us Va­le­ri­us Ma­xen­ti­us (Re­gie­rung 306-312) ei­ne Thron­fol­ge ver­wehrt wor­den war. Es ge­lang Ma­xi­mi­an, die Usur­pa­ti­on sei­nes Soh­nes in die We­ge zu lei­ten und Se­ver­us zu be­sei­ti­gen. Ob­wohl sich Va­ter und Sohn bald über­war­fen, ver­moch­te Ma­xen­ti­us 307 die In­va­si­on des Ga­le­ri­us zu über­ste­hen und sich in Ita­li­en und Tei­len des west­li­chen Nord­afri­ka zu be­haup­ten.

Von nun an be­gann das Vier­kai­ser­tum (Te­trar­chie) aus­ein­an­der zu fal­len, da Ga­le­ri­us bei der Kür ei­nes neu­en Westau­gus­tus die An­sprü­che der bei­den Cae­sa­res über­ging und statt des­sen sei­nen Ge­folgs­mann Li­ci­ni­us (Re­gie­rung 308-324) er­hob, der je­doch nicht im­stan­de war, wirk­sam ge­gen Ma­xen­ti­us vor­zu­ge­hen. Nach sei­ner Be­stä­ti­gung als Cae­sar war Kon­stan­tin auf den Kon­ti­nent zu­rück­ge­kehrt und sah sich dort mit der Auf­ga­be kon­fron­tiert, die Rhein­gren­ze ge­gen ger­ma­ni­sche Ein­fäl­le zu si­chern.

Die Pros­pe­ri­tät der bei­den ger­ma­ni­schen Pro­vin­zen – Ger­ma­nia In­fe­ri­or (Haupt­stadt Co­lo­nia Agrip­pi­nen­sis/Köln) und Ger­ma­nia su­pe­ri­or (Haupt­stadt Mo­gon­tia­cum/Mainz) hat­te nur bis zum ers­ten Drit­tel des 3. Jahr­hun­derts ge­währ­leis­tet wer­den kön­nen, da­nach ver­schlech­ter­te sich die Si­tua­ti­on dras­tisch. Wie­der­hol­te Bür­ger­krie­ge und Krie­ge ge­gen äu­ße­re Fein­de an weit ent­fern­ten Fron­ten de­zi­mier­ten die Streit­kräf­te und führ­ten in­fol­ge von Trup­pen­ab­zü­gen zu ei­ner zu­sätz­li­chen Schwä­chung der Grenz­ver­tei­di­gung, was die be­nach­bar­ten Ger­ma­nen zu im­mer neu­en In­va­sio­nen er­mun­ter­te.

An die Stel­le ei­ner Viel­zahl klei­ne­rer, un­ter­ein­an­der oft hef­tig ri­va­li­sie­ren­der Stäm­me tra­ten all­mäh­lich die gro­ßen Stam­mes­bün­de der Ale­man­nen (am Mit­tel- und Ober­rhein) und Fran­ken (am Nie­der­rhein). Die­se stan­den zwar auch nicht un­ter ein­heit­li­cher po­li­ti­scher Füh­rung, doch zeig­ten sich ih­re Klein­kö­ni­ge eher in der La­ge, ge­gen­über dem Im­pe­ri­um zu ge­mein­sa­mem Han­deln zu­sam­men zu fin­den. Man darf sich von den ger­ma­ni­schen Ein­fäl­len kei­ne über­trie­be­nen Vor­stel­lun­gen ma­chen: Oft han­del­te es sich um blo­ße Raub­zü­ge von ei­ni­gen Dut­zend oder bes­ten­falls ei­ni­gen Hun­dert Krie­gern. Auf­grund ih­rer Mo­bi­li­tät wa­ren sie je­doch schwer zu be­kämp­fen und über die Jahr­zehn­te zei­tig­ten ih­re Raz­zi­en Wir­kung. Die Be­völ­ke­rung der Rhein­pro­vin­zen, so­weit sie nicht ge­flo­hen, ge­tö­tet oder ver­schleppt wor­den war, zog sich in die Städ­te und Mi­li­tär­stütz­punk­te zu­rück, wäh­rend das Um­land zu­se­hends ver­öde­te. Die Städ­te selbst ver­än­der­ten ihr Ge­sicht: der Fes­tungs­cha­rak­ter nahm auf Kos­ten von Pracht- und Re­prä­sen­ta­ti­ons­bau­ten zu.

Nicht über­all konn­te sich das Im­pe­ri­um be­haup­ten: Rechts des Rheins muss­ten gro­ße Ge­bie­te de fac­to voll­stän­dig auf­ge­ge­ben wer­den. Dank der An­stren­gun­gen des Ma­xi­mi­an und des Con­stan­ti­us Chlo­rus än­der­te sich die Si­tua­ti­on seit 284 zum bes­se­ren, ei­ne Än­de­rung der ins­ge­samt un­güns­ti­ger ge­wor­de­nen stra­te­gi­schen „Groß­wet­ter­la­ge" konn­te aber nicht er­reicht wer­den. Der Ver­such, Be­völ­ke­rungs­ver­lus­te durch die An­sied­lung von ger­ma­ni­schen Kriegs­ge­fan­ge­nen in ver­las­se­nen Land­stri­chen aus­zu­glei­chen, führ­te letzt­lich zu ei­ner wach­sen­den Ger­ma­ni­sie­rung des städ­ti­schen Hin­ter­lan­des. Be­züg­lich der Ger­ma­nen­krie­ge Kon­stan­tins lässt sich fest­stel­len, dass sich der Kai­ser als mi­li­tä­ri­scher Füh­rer be­währ­te. In sei­ner Po­li­tik ge­gen­über den Fran­ken und Ale­man­nen folg­te er grund­sätz­lich dem Bei­spiel sei­ner bei­den Vor­gän­ger: Feind­li­che Ein­fäl­le wur­den ab­ge­wehrt und nach Mög­lich­keit mit Ge­gen­an­grif­fen be­ant­wor­tet, kriegs­ge­fan­ge­ne Ger­ma­nen als Mi­li­tär­ko­lo­nis­ten an­ge­sie­delt oder di­rekt in den Hee­res­dienst über­nom­men.

In Köln er­rich­te­te Kon­stan­tin im Jahr 310 die ers­te stei­ner­ne Rhein­brü­cke, die er durch das Kas­tell Di­vi­tia (Deutz) auf dem rech­ten Rhein­ufer si­chern ließ. Vor al­lem aber ver­an­lass­te er den Aus­bau des ver­kehrs­güns­tig ge­le­ge­nen, be­reits von sei­nem Va­ter be­vor­zug­ten Trier zu ei­ner kai­ser­li­chen Re­si­denz­stadt. Die Über­res­te kon­stan­ti­ni­scher Re­prä­sen­ta­ti­ons­ar­chi­tek­tur prä­gen dort bis heu­te das Stadt­bild.

Seit 307 eman­zi­pier­te sich Kon­stan­tin von der zer­fal­len­den Te­trar­chie. Von dem ver­trie­be­nen Ma­xi­mi­an ließ er sich zum Au­gus­tus er­nen­nen, nach des­sen Be­sei­ti­gung pro­kla­mier­te er 310 sei­ne Ab­stam­mung vom Kai­ser Clau­di­us Got­hi­cus (Re­gie­rung 268-270) und mach­te da­mit Erb­an­sprü­che auf das Ge­samt­reich gel­tend. Nach dem na­tür­li­chen To­de des Ga­le­ri­us im Jahr 311 bra­chen die Ri­va­li­tä­ten zwi­schen Herr­schern der ein­zel­nen Reichs­tei­le of­fen aus. Kon­stan­tin schritt 312 zur Tat, be­sieg­te und tö­te­te Ma­xen­ti­us in der Schlacht an der Mil­vi­schen Brü­cke vor den To­ren Roms und wur­de da­durch zum al­lei­ni­gen Herr­scher des Reichs­wes­tens. Der Aus­gleich mit Li­ci­ni­us, der sich im Os­ten durch­ge­setzt hat­te, war nur von kur­zer Dau­er, die end­gül­ti­ge Ent­schei­dung fiel aber erst 324. In ei­nem kur­zen, über­aus blu­ti­gen Krieg wur­de Li­ci­ni­us be­siegt, ge­fan­gen ge­setzt und im fol­gen­den Jahr um­ge­bracht.

Kon­stan­tins Al­lein­herr­schaft war ins­ge­samt ge­se­hen er­folg­reich und viel­fach Rich­tung wei­send. Die Gren­zen wur­den über­all er­folg­reich ge­si­chert. Kon­stan­tins Re­for­men des Hee­res und des kai­ser­li­chen Ho­fes hat­ten Be­stand, eben­so die von ihm nach ei­ner Zeit des Wäh­rungs­ver­falls ein­ge­führ­te neue Gold­mün­ze, der So­li­dus. Mit der Grün­dung der neu­en Kai­ser­stadt Kon­stan­ti­no­pel (Is­tan­bul) gab er dem Reichs­os­ten ein neu­es Zen­trum, das über tau­send Jah­re lang, bis 1453, Be­stand hat­te. Sei­ne Fi­nanz- und Steu­er­po­li­tik dien­te al­ler­dings ein­zig dem Zweck, das Geld für sei­ne ehr­gei­zi­gen Vor­ha­ben auf­zu­trei­ben und nicht der Stei­ge­rung der wirt­schaft­li­chen Pros­pe­ri­tät des Im­pe­ri­ums.

An­stel­le der Te­trar­chie führ­te Kon­stan­tin ei­ne fa­mi­li­en­ge­stütz­te Mon­ar­chie ein, in der sei­ne Söh­ne als Re­prä­sen­tan­ten der kai­ser­li­chen Macht in ent­fern­ten Reichs­tei­len fun­gier­ten. Die­ses Sys­tem ver­sag­te völ­lig. Schon 326 sah sich Kon­stan­tin ver­an­lasst, sei­ne Gat­tin Fla­via Ma­xi­ma Faus­ta so­wie sei­nen äl­tes­ten Sohn und Mit­re­gen­ten Cris­pus ( Re­gie­rung 317-326) zu be­sei­ti­gen. Nach sei­nem Ab­le­ben brach­ten sich die Mit­glie­der sei­ner Fa­mi­lie im Kampf um die Herr­schaft viel­fach ge­gen­sei­tig um.

Welt­his­to­ri­sche Be­deu­tung er­lang­te Kon­stan­tins Hin­wen­dung zum Chris­ten­tum, die be­reits auf sein ei­ge­nes Be­trei­ben mit ei­ner Vi­si­on vor der Schlacht an der Mil­vi­schen Brü­cke er­klärt wur­de. Kon­stan­tin, ein An­hän­ger des Son­nen­got­tes, hat je­doch das Chris­ten­tum nie ver­stan­den, was dar­aus deut­lich wird, dass er sich selbst bis zu­letzt als ei­ne chris­tus­glei­che, gött­li­che Ge­stalt ver­stand: Sei­ne Hin­wen­dung zur aria­ni­schen Hä­re­sie, die die We­sens­ein­heit von Va­ter und Sohn ab­lehn­te, ist da­durch zu er­klä­ren. In der christ­li­chen Kir­che mit ih­rer al­len an­de­ren Re­li­gio­nen über­le­ge­nen Or­ga­ni­sa­ti­on sah er die ge­eig­ne­te In­sti­tu­ti­on, ein reichs­wei­tes, all­ge­mein ver­bind­li­ches Be­kennt­nis durch­zu­set­zen, das sei­nen kai­ser­li­chen Macht­an­spruch stütz­te; in die­ser Hin­sicht war sei­ne Re­li­gi­ons­po­li­tik kon­ven­tio­nell.

Er über­schätz­te völ­lig die in­ne­re Ein­heit des Chris­ten­tums, das ihm un­ter dem Druck ei­ner teil­wei­se bis 313 fort­dau­ern­den Ver­fol­gung als re­li­giö­ser Mo­no­lith er­schie­nen sein moch­te. Seit sich der christ­li­che Glau­be ab 313 und ver­stärkt seit 324 von ei­ner bloß to­le­rier­ten zu ei­ner kai­ser­lich fa­vo­ri­sier­ten Re­li­gi­on ent­wi­ckel­te, er­hiel­ten die dog­ma­ti­schen Strei­tig­kei­ten der Chris­ten den Cha­rak­ter ve­ri­ta­bler Staats­af­fä­ren, zu­gleich wur­de der Kai­ser selbst Par­tei und ver­lor sei­ne Po­si­ti­on als über den Frak­tio­nen ste­hen­der Mo­dera­tor.

Im Jah­re 337 ist Kon­stan­tin zu Ni­ko­me­dia (Iz­mir) in der heu­ti­gen Tür­kei ge­stor­ben, auf dem To­ten­bett emp­fing er die Tau­fe durch den aria­ni­schen Bi­schof der Stadt, Eu­se­bios (Epis­ko­pat 318-338). Um das Rhein­land hat er sich nach 313 kaum mehr per­sön­lich ge­küm­mert, dort re­si­dier­te zu­letzt sein äl­tes­ter über­le­ben­der Sohn Kon­stan­tin II. (Re­gie­rung 328-340).

Quellen

Drä­ger, Paul (Hg.), Eu­se­bi­us. Über das Le­ben des glück­se­li­gen Kai­sers Con­stan­tin, Ober­haid 2007.

Literatur (Auswahl)

Brandt, Hart­win, Kon­stan­tin der Gro­ße. Der ers­te christ­li­che Kai­ser, Mün­chen 2006.

De­man­dt, Alex­an­der/En­ge­mann, Jo­sef (Hg.), Kon­stan­tin der Gro­ße. Im­pe­ra­tor Cae­sar Fla­vi­us Con­stan­ti­nus, Aus­stel­lungs­ka­ta­log, Mainz 2007.

Her­mann-Ot­to, Eli­sa­beth, Con­stan­tin der Gro­ße, Darm­stadt 2007.

Mar­tin Lät­zel, Ar­ti­kel "Kon­stan­tin der Gro­ße", in: Bio­gra­phisch-Bi­blio­gra­phi­sches Kir­chen­le­xi­kon 23 (2004), Sp. 841-845.

Schmitt, Oli­ver, Con­stan­tin der Gro­ße (275-337), Stutt­gart 2007.

 
Zitationshinweis

Bitte geben Sie beim Zitieren dieses Beitrags die exakte URL und das Datum Ihres Besuchs dieser Online-Adresse an.

Schmitt, Oliver, Konstantin der Große, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/konstantin-der-grosse-/DE-2086/lido/57c938cbc9e970.47890855 (21.07.2018)