Home-Office im LVR-ILR

anlässlich der COVID19-Ausbreitung

Sehr geehrte Damen und Herren,

um die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, sind alle Mitarbeitenden des LVR-Instituts für Landeskunde angehalten, nach Möglichkeit zuhause zu bleiben. Über die Möglichkeiten des home-office können wir viele unserer Aufgaben weiterhin bearbeiten, direkte Kontakte mit Forschungspartner*innen, bei Vorträgen und Veranstaltungen sind aber momentan nicht möglich.

Sie können weiterhin mit uns in Kontakt treten, nutzen Sie bitte hierfür vorranging die direkte Email an unsere Mitarbeitenden. Leider kommt es bei der automatischen Weiterleitung vom Diensttelefon wegen der aktuellen Überlastung der zentralen Telefonanlage zu Störungen.

Mit den besten Wünschen, bleiben Sie gesund,

Dr. Dagmar Hänel
Institutsleiterin

 

P.S.: Besuchen Sie doch unseren Bereich "Alltag in der Krise – die Krise im Alltag" auf der Homepage des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte. Hier beleuchten wir die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf regionale Alltagskulturen im Rheinland. 

Zivilcourage im Nationalsozialismus

Rundfunkbeitrag von SWR2 WISSEN | WIDERSTAND IM DRITTEN REICH (2/2)

Die prominenten Namen sind bekannt: Sophie und Hans Scholl, Claus Graf Schenk von Stauffenberg. Aber auch im Kleinen hatten Menschen den Mut, sich gegen das NS-Regime aufzulehnen. Polizisten schmuggelten Regimegegner ins Ausland, Lehrkräfte verboten den Aufzug einer Hakenkreuzfahne an ihrer Schule. Andere versteckten verfolgte Juden oder sie wünschten Hitler öffentlich den Tod. Viele von ihnen durchlitten Schikanen und Schläge der Gestapo-Verhörer. Jetzt, 75 Jahre danach, beginnen Historiker, Ausmaß und Art des kleinen Widerstands im Alltag zu erforschen.

Der Beitrag "Zivilcourage im Nationalsozialismus" von Birgit Bernard und Michael Kuhlmann wird am Freitag, den 7. Mai 2021, um 8:30 Uhr auf SWR 2 ausgestrahlt. Am Vortag startet der Podcast-Zweiteiler mit einem Beitrag über Sophie Scholl und die Weiße Rose.

Passend zur Podcastreihe möchten wir Ihnen unser Forschungsprojekt "Widerstand im Rheinland 1933-1945" empfehlen. Hier können Sie auf unserer interaktiven Karte bereits über 2000 verschiedene Widerstandsereignisse entdecken und nach diversen Kriterien filtern.

1923 - Krisen- und Wendejahr der Weimarer Republik im Westen

Öffentlicher Video-Vortrag am 17.03.2021

Das Jahr 1923 war für die junge Weimarer Republik voller Herausforderungen. Diese konzentrierten sich teilweise auf das Rheinland bzw. bekamen hier etwa durch das Besatzungsregiment und die Separatistenbewegung noch eine zusätzliche Dimension. Der Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V. und der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen haben mit zahlreichen Partnern in der Region und darüber hinaus ein Projekt angestoßen, das dieses Krisen- und Wendejahr aus einer lokalen Perspektive behandeln möchte, es aber in seiner europäischen Dimension reflektieren möchte. Auf diese Weise werden europäische, nationale, regionale und lokale Narrative kritisch hinterfragt und Bausteine für eine Kulturgeschichte der „Zwischenkriegszeit" bereitgestellt. Am Beispiel der Stadtgeschichten von Jülich und Opladen bzw. Leverkusen erläutern die Projektleiter ihr Vorhaben, das durch das „Portal Rheinische Geschichte" begleitet und teilweise dokumentiert wird.

Für die Teilnahme an dem Vortrag ist eine Anmeldung erforderlich unter: rheinische-geschichte@lvr.de.