Die Nibelungen zwischen Mythos, Geschichte und Gegenwart. Interdisziplinäre und regionale Perspektiven
Der Nibelungenstoff zählt zu den wirkmächtigsten Erzählkomplexen der europäischen Kulturgeschichte und verfügt über eine breite Rezeption von seinen Wurzeln in der „Völkerwanderungszeit“ über die mittelalterliche Heldendichtung bis zur wissenschaftlichen und populären Auseinandersetzung im 19. und 20. Jahrhundert. Seine Motive, Themen und Figuren sind untrennbar mit dem Rheinland verbunden und damit ein Thema für die rheinische Landeskunde. Die Tagung setzt sich aus interdisziplinärer Perspektive mit dem Nibelungenstoff und seiner Rezeptionsgeschichte vom Mittelalter bis in die Gegenwart auseinander. Auf dieser Grundlage möchte die Tagung einen Überblick über den Forschungsstand geben und diskutieren, wie wissenschaftliche Erkenntnisse dem Interesse begegnen können.
Interessierte sind herzlich eingeladen. Es besteht die Möglichkeit, nur an einzelnen Vorträgen teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Selbstverständlich?! Selbstverwaltung und Demokratie vor Ort
Der 18. März steht für zentrale Ereignisse der deutschen Demokratiegeschichte. Im Jahr 2026 wird dieser Tag unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erstmals bundesweit als Tag der Demokratiegeschichte begangen. Die Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte und die AG Orte der Demokratiegeschichte laden hierfür alle Orte der Demokratiegeschichte dazu ein, diesen Tag gemeinsam zu begehen. Das Landeshaus des Landschaftsverbandes Rheinland ist ein solcher Ort, der zur Beschäftigung mit der regionalen Demokratiegeschichte auffordert.
Der LVR und das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte laden am 18. März 2026 um 15 Uhr ins LVR-Landeshaus nach Köln-Deutz ein. Die Veranstaltung setzt sich mit dem aktuellen Stellenwert der kommunalen Selbstverwaltung auseinander. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass Projekt „Demokratie und Landschaft. Höhere Kommunalverbände und ihre Bedeutung für die Demokratiegeschichte nach 1945“ des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte kennenzulernen.
Interessierte sind herzlich eingeladen. Es besteht die Möglichkeit, nur an einzelnen Vorträgen teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Veranstaltungstipp: Wissenschaftliche Jahrestagung des Brauweiler Kreises
Rechtsextremismus in Nordrhein-Westfalen nach 1945
Der Brauweiler Kreis e.V. ist ein Forum für Vertreter:innen von Hochschulen, Archiven und Forschungseinrichtungen sowie aller, die sich wissenschaftlich mit Landes- und Zeitgeschichte Nordrhein-Westfalens befassen.
Seine Jahrestagung 2026 widmet sich unterschiedlichen Facetten des Rechtsextremismus im größten deutschen Bundesland nach 1945.
Die Veranstaltung findet in Verbindung mit dem Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen im Wissenschaftspark Gelsenkirchen statt.
Für die Teilnahme an der Tagung ist eine Anmeldung erforderlich unter: daniel.schmidt@gelsenkirchen.de. Die Teilnahmegebühr (für Verpflegung) beträgt 35 Euro.