Veranstaltungstipp: Wissenschaftliche Jahrestagung des Brauweiler Kreises
Rechtsextremismus in Nordrhein-Westfalen nach 1945
Der Brauweiler Kreis e.V. ist ein Forum für Vertreter:innen von Hochschulen, Archiven und Forschungseinrichtungen sowie aller, die sich wissenschaftlich mit Landes- und Zeitgeschichte Nordrhein-Westfalens befassen.
Seine Jahrestagung 2026 widmet sich unterschiedlichen Facetten des Rechtsextremismus im größten deutschen Bundesland nach 1945.
Die Veranstaltung findet in Verbindung mit dem Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen im Wissenschaftspark Gelsenkirchen statt.
Für die Teilnahme an der Tagung ist eine Anmeldung erforderlich unter: daniel.schmidt@gelsenkirchen.de. Die Teilnahmegebühr (für Verpflegung) beträgt 35 Euro.
Vom 11. Dezember 2025 bis zum 15. März 2026 kann die Tafelausstellung "Gemütlichkeit und Moderne Köln 1918–1926" im LVR-Landeshaus Köln-Deutz besichtigt werden.
Das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte erarbeitete die Ausstellung in Kooperation mit dem Kölnischen Stadtmuseum und der Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv zu Köln.
Begleitet wird die Veranstaltung von diversen kostenlosen öffentlichen Führungen. Individuelle Führen können unter: https://museenkoeln.de gebucht werden.
Zur Ausstellung ist eine kostenlose Broschüre in deutscher und englischer Sprache erhältlich. Kinder ab 8 Jahren können mit einem Rallyeheft auf Entdeckungstour gehen.
Im Rahmen der Vortragsreihe „Psychiatrie und Gesellschaft“ widmet sich der Landschaftsverband Rheinland in Kooperation mit zahlreichen Partnern aus Wissenschaft und Öffentlichkeit den Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichen Entwicklungen und der Lage in der Psychiatrie.
Frank Menzel, Vorstandsvorsitzender der LVR-Klinik Düren und Dr. Helmut Rönz, Leiter des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte, werden in die Veranstaltung einführen. Anschließend hält der Medizinhistoriker Prof. Dr. Thomas Beddies einen Impulsvortrag zum historischen Verhältnis von Psychiatrie und Anstaltsbau. Darauf folgt eine offene Fragerunde. Die Veranstaltung endet mit einer Führung von durch das Haus 5, in welcher Olaf Mehl die Nachnutzung historischer Psychiatriearchitektur thematisiert.