Tag der Demokratiegeschichte

Selbstverständlich?! Selbstverwaltung und Demokratie vor Ort

Der 18. März steht für zentrale Ereignisse der deutschen Demokratiegeschichte. Im Jahr 2026 wird dieser Tag unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erstmals bundesweit als Tag der Demokratiegeschichte begangen. Die Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte und die AG Orte der Demokratiegeschichte laden hierfür alle Orte der Demokratiegeschichte dazu ein, diesen Tag gemeinsam zu begehen. Das Landeshaus des Landschaftsverbandes Rheinland ist ein solcher Ort, der zur Beschäftigung mit der regionalen Demokratiegeschichte auffordert.

Der LVR und das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte laden am 18. März 2026 um 15 Uhr ins LVR-Landeshaus nach Köln-Deutz ein. Die Veranstaltung setzt sich mit dem aktuellen Stellenwert der kommunalen Selbstverwaltung auseinander. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass Projekt „Demokratie und Landschaft. Höhere Kommunalverbände und ihre Bedeutung für die Demokratiegeschichte nach 1945“ des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte kennenzulernen.

Interessierte sind herzlich eingeladen. Es besteht die Möglichkeit, nur an einzelnen Vorträgen teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Wir bitten um Anmeldung unter E-Mail: rheinische-geschichte@lvr.de

Veranstaltungstipp: Wissenschaftliche Jahrestagung des Brauweiler Kreises

Rechtsextremismus in Nordrhein-Westfalen nach 1945

Der Brauweiler Kreis e.V. ist ein Forum für Vertreter:innen von Hochschulen, Archiven und Forschungseinrichtungen sowie aller, die sich wissenschaftlich mit Landes- und Zeitgeschichte Nordrhein-Westfalens befassen.

Seine Jahrestagung 2026 widmet sich unterschiedlichen Facetten des Rechtsextremismus im größten deutschen Bundesland nach 1945.


Die Veranstaltung findet in Verbindung mit dem Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen im Wissenschaftspark Gelsenkirchen statt. 
 

Für die Teilnahme an der Tagung ist eine Anmeldung erforderlich unter: daniel.schmidt@gelsenkirchen.de. Die Teilnahmegebühr (für Verpflegung) beträgt 35 Euro.

 

Öffentliche Tagung am 24./25. Januar 2026

Das vergessene Revier? Die Geschichte der Braunkohlenförderung im Rheinischen Revier

Die Braunkohlenförderung im Rheinland reicht bis in die frühe Neuzeit zurück, gewann jedoch erst mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert entscheidend an Bedeutung. Durch den Maschineneinsatz veränderten sich Fördermethoden und -mengen grundlegend. 

Die Braunkohle des Rheinischen Reviers versorgte energieintensive Industrien an Rhein und Ruhr sowie die wachsenden Städte im Rheinland mit Strom. 

Im Unterschied zur gut erforschten Steinkohle ist die Bedeutung der rheinischen Braunkohle für Wirtschaft, Politik und Bevölkerung bislang wenig untersucht. Die Tagung nimmt daher den Braunkohleabbau im 19. und 20. Jahrhundert in den Blick und untersucht seine Rolle bei der Herausbildung eines spezifischen Wirtschaftsraums und regionaler Identitäten im Rheinischen Revier.

Interessierte sind herzlich eingeladen. Es besteht die Möglichkeit, nur an einzelnen Vorträgen teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Wir bitten um Anmeldung unter E-Mail: rheinische-geschichte@lvr.de