Home-Office im LVR-ILR

anlässlich der COVID19-Ausbreitung

Sehr geehrte Damen und Herren,

um die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, sind alle Mitarbeitenden des LVR-Instituts für Landeskunde angehalten, nach Möglichkeit zuhause zu bleiben. Über die Möglichkeiten des home-office können wir viele unserer Aufgaben weiterhin bearbeiten, direkte Kontakte mit Forschungspartner*innen, bei Vorträgen und Veranstaltungen sind aber momentan nicht möglich.

Sie können weiterhin mit uns in Kontakt treten, nutzen Sie bitte hierfür vorranging die direkte Email an unsere Mitarbeitenden. Leider kommt es bei der automatischen Weiterleitung vom Diensttelefon wegen der aktuellen Überlastung der zentralen Telefonanlage zu Störungen.

Mit den besten Wünschen, bleiben Sie gesund,

Dr. Dagmar Hänel
Institutsleiterin

 

P.S.: Besuchen Sie doch unseren Bereich "Alltag in der Krise – die Krise im Alltag" auf der Homepage des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte. Hier beleuchten wir die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf regionale Alltagskulturen im Rheinland. 

Digitaler Vortragsnachmittag am 11. Juni 2021, 15:30 Uhr

Politik und Gesellschaft im Spiegel rheinischer Selbstzeugnisse des 19. und 20. Jahrhunderts

Die Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde und das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte laden am 11. Juni 2021 zu einem digitalen Vortragsnachmittag ein. Vorgestellt werden rheinische Selbstzeugnisse des 19. und 20. Jahrhunderts. Dazu zählen zeitgenössische Tagebücher, aber auch solche Quellen, die nur selten mit dem klassischen Tagebuchschreiben in Verbindung gebracht werden. Heute eröffnen Selbstzeugnisse eine persönlichere Perspektive auf historische Ereignisse und erzählen eine individuelle Geschichte ihrer Zeit. Nicht nur für die Forschung bilden sie daher eine wichtige Ergänzung zum Schriftgut öffentlicher Institutionen, Kirchen, Wirtschafts- und Parteiverwaltungen. 
Mit den Tagebüchern von Friedrich Baudri (1808-1874, v. Ernst Heinen) und Alfred Haehner (1880-1949, v. Sabine Mangold-Will) werden zwei Selbstzeugnisse Kölner Bürger vorgestellt. Friedrich Baudri war Glasmaler und Politiker. Als solcher war er wichtig für die Entwicklung des politischen Katholizismus. Alfred Haehner war der Leibarzt Kaiser Wilhelms II. und begleitete diesen ins niederländische Exil. Zum Abschluss wird Hanne Leßau Einblick in die Arbeit mit nach 1945 entstandenen Entnazifizierungsakten und den Eingaben der Zeitgenossen geben.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zum Vortragsnachmittag eingeladen!

Einladung und Programm (PDF-Datei)

Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung unter: rheinische-geschichte@lvr.de

Öffentlicher Video-Vortrag am 16.06.2021, 18 Uhr

Weimar in der Region. Ein (nicht nur) landeshistorischer Blick auf das Rheinland in der Zwischenkriegszeit

Gemeinsam mit dem Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V. und dem Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen lädt das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte am 16. Juni 2021 zum nächsten Vortrag der virtuellen Vortragsreihe „StadtRäume. Weimar in der Region“. Der Vortrag von Dr. Martin Schlemmer befasst sich mit der Frage, welche Forschungsaspekte für das Rheinland der Weimarer Republik bislang eher vernachlässigt oder noch nicht hinreichend erhellend untersucht wurden. Gleichzeitig sollen neuere Forschungsfragen und -erträge der letzten Jahre vorgestellt werden. Der Blick richtet sich dabei gelegentlich auch auf das Verhältnis zu benachbarten Provinzen, Ländern und Staaten, zugleich jedoch auf die Ebene des preußischen „Gesamtstaates“ und des Reiches sowie auf deren Verhältnis zur Rheinprovinz.

 

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Die Zugangsdaten erhalten Sie nach einer Anmeldung unter: rheinische-geschichte@lvr.de