Biographie Ella Große-Wächter Petronella (genannt Ella) Große-Wächter war eine deutsche Sportfunktionärin. Sie spielte für die Konsolidierung des westdeutschen Sports nach 1945 sowie die Professionalisierung ehrenamtlicher Verbandsstrukturen eine wichtige Rolle. Ihr Beitrag liegt insbesondere in der Stärkung der Jugendorganisation sowie im Auf- und Ausbau des Sports für Mädchen und junge Frauen.
Biographie Jakob Koenen Jakob Koenen war regional und auf Bundesebene Mitgestalter des politischen, gesellschaftlichen und sportlichen Wiederaufbaus. Nach dem Zweiten Weltkrieg amtierte er über 25 Jahre lang als Bürgermeister von Lippstadt. Als „Mann des Sports“ etablierte er sich als hoher Funktionär in regionalen und nationalen Sportverbänden, darunter als stellvertretender Vorsitzender des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen und als Präsidiumsmitglied des Deutschen Fußballbundes (DFB).
Biographie Hilduin Hilduin war ernannter Erzbischof von Köln in den Jahren 842-848/849. Er ist eine rätselhafte Gestalt in einer von Gewalt geprägten Zeit. Sein Wirken in Köln steht im Zusammenhang mit dem sogenannten Brüderkrieg, einem Erbfolgekrieg, den die Söhne Kaiser Ludwigs des Frommen (778-840) Anfang der 840er-Jahre in Form eines blutigen, europäischen Konfliktes ausfochten.
Orte und Räume Rheinischer Städteatlas Uedem, bearb. v. Margret Wensky (Lfg. XV, Nr. 84, 2003) Uedem, dessen Siedlungsanfänge im Frühmittelalter liegen, ist auf Xantener Stiftsbesitz entstanden. Das Kirchspiel Uedem war eines der Zentren der klevischen Binnenkolonisation des 13. und 14. Jahrhunderts. Nach 1311 entwickelte sich Uedem zur Stadt, 1359 erfolgte die Privilegierung durch Graf Johann von Kleve; seit Anfang des 15. Jahrhunderts war Uedem Sitz einer herzoglich-klevischen Schlüterei. Grundlage der Wirtschaft des Uedemer Raums war bis ins 20. Jahrhundert die Landwirtschaft, insbesondere der Getreideanbau. In den 1830er Jahren entstanden als heute noch dort vertretene wichtige Wirtschaftszweige Schuhindustrie und Maschinenbau, ergänzt im 20. Jahrhundert durch Elektroanlagenbau.
Biographie Helene Stöcker Helene Stöcker war eine bekannte Aktivistin der Frauenbewegung, die sich vor allem für die Rechte von unehelichen Kindern und Müttern einsetzte. Im Ersten Weltkrieg wurde sie zur überzeugten Pazifistin und behielt dieses Engagement auch in der Weimarer Republik bei. 1933 musste sie Deutschland verlassen; sie starb mittellos 1943 im US-amerikanischen Exil.
Biographie Franco von Lüttich Franco war einer der bedeutendsten Bischöfe der Stadt und Diözese von Lüttich im frühen Mittelalter. Er fungierte zugleich als ein Förderer der Karolingischen Renaissance und als aktiver Teilnehmer an den Machtkämpfen der fränkischen Herrscher in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts sowie an den Abwehrkämpfen gegen die Normannen.
Biographie Friedrich III. Friedrich III. von der Pfalz, auch bekannt als „der Fromme“, war Pfalzgraf von Simmern-Sponheim und Kurfürst von der Pfalz . Er zählt zu den markantesten Fürstengestalten der konfessionellen Epoche des 16. Jahrhunderts. Sein politischer Mut, seine theologische Entschiedenheit und seine klare Ausrichtung an der calvinistischen Lehre machten ihn zum Wegbereiter des reformierten Protestantismus im Reich.
Biographie Katharina Focke Katharina Focke war eine der ersten weiblichen Europapolitikerinnern, die in der europäischen Öffentlichkeit eine größere Bekanntheit erlangten. Als Bundesministerin sowie als Spitzenkandidatin für das europäische Parlament bei der zweiten Direktwahl im Jahr 1984 geriet sie zuweilen in Konflikt mit der SPD, der sie seit 1964 angehörte.
Thema Japan am Rhein. Zur Geschichte der Beziehungen zwischen Düsseldorf und Japan Seit ungefähr 70 Jahren pflegt Düsseldorf eine enge Verbindung zu seiner japanischen Bevölkerung und ihren Institutionen. Über 6.000 Japanerinnen und Japaner sowie etwa 400 japanische Unternehmen machen Düsseldorf zum größten Japanstandort in Deutschland und zu einem internationalen Wirtschaftsstandort. Aus diesem Grund setzen sich die Stadt Düsseldorf und eine Vielzahl japanischer Institutionen dafür ein, ihre Beziehung und die Anziehungskraft des Standorts durch Förderprogramme, Werbemaßnahmen und Veranstaltungen zu stärken.
Thema Die „Monuments Men“ in der Nord-Rheinprovinz 1945 Die ‚Monuments Men‘ waren Angehörige militärischer Spezialeinheiten der USA und Großbritanniens, die in der Endphase des Zweiten Weltkriegs Schäden an historischen Gebäuden und Kulturdenkmälern in Deutschland und in den besetzten Gebieten verhindern sollten. Nach dem Ende der Kampfhandlungen leiteten sie erste Reparaturen zur Wiederinstandsetzung zerstörter oder beschädigter Monumente ein. Außerdem spürten sie ausgelagerte und geraubte Kunstgegenstände auf und organisierten ihre Sicherung und Rückführung.