Biographie Hermann Herberts Der wegen seines sozialen Engagements und seiner sachlichen, und kompromissbereiten Haltung populäre Politiker Hermann Herberts genoss auch beim politischen Gegner Respekt. Seine besondere Fürsorge galt dem Wiederaufbau der zerstörten Stadt Wuppertal, insbesondere der Errichtung von Wohn- und Schulgebäuden, aber auch dem Sport und der Kultur.
Biographie Hann Trier Hann Trier kann als einer der bedeutendsten Erneuerer der Kunst nach 1945 in Deutschland gelten. Sein weitestgehend ungegenständliches Werk, das zur Kunst des Informel zählt, zeigt von Beginn an die Kraft eines erneuerten Kunstbegriffs in der Nachkriegszeit und entwickelte sich über sein langjähriges Schaffen zu einer festen und international anerkannten künstlerischen Qualität. Seine Werke finden sich in großen und bedeutenden Kunstmuseen sowie national und international auch in öffentlichen Gebäuden.
Biographie Peter Hermes Die Biographie des einzigen überlebenden Sohnes von Andreas Hermes zeigt nicht nur dessen enge Verwobenheit mit dem politischen Schicksal des Vaters, sondern darin auch die Abgründe der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Familiär tief geprägt von den Exzessen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, den Fronterlebnissen während des Zweiten Weltkrieges mit anschließender fünfjähriger russischer Lagerhaft gehört der Lebensweg des überzeugten Christen Peter Hermes schließlich zu den eindrucksvollsten Diplomatenkarrieren in der Bonner Republik.
Biographie Luise Jörissen Luise Jörissen hat die deutsche und internationale Sozialarbeit wie die kirchliche Laienarbeit der Frauen über einen langen Zeitraum hinweg mitgeprägt. Ihr besonderes Interesse galt der Ausbildung für die soziale Frauenarbeit, der Jugendpflege und Jugendfürsorge sowie allgemein der katholischen Sozialarbeit für Mädchen und Frauen.
Biographie Herm Dienz Herm Dienz war ein rheinischer Maler und Graphiker, der die unterschiedlichsten Techniken und Stilrichtungen der Kunst des 20. Jahrhunderts auf seine Weise verarbeitete.
Biographie Karlheinz Stockhausen Mit seiner individuellen und unangepassten Ästhetik gilt Karlheinz Stockhausen als einer der bedeutendsten und einflussreichsten deutschen Komponisten der Nachkriegszeit. Als radikaler Erneuerer in den Konzertsälen rief er ebenso Begeisterungsstürme wie Skandale hervor und stellte sein ganzes Leben konsequent in den Dienst seines Schaffens. Über 370 Stücke hat er der Nachwelt hinterlassen, zu denen neben Bühnen- und Orchesterwerken Vokalmusik, Kammermusik und elektronische Kompositionen gehören. Nicht selten wurde er für sein exzentrisches Auftreten und seine esoterisch geprägte Lebensweise kritisiert oder sogar verspottet. Das stellt jedoch seine Bedeutung in der Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts nicht in Frage und hat nichts daran geändert, dass die Schar seiner Anhänger in der Szene für Neue Musik bis heute groß ist.
Biographie Stefan Hecker Stefan Hecker war als Handballtorwart ein erfolgreicher Sportler, eine Legende des deutschen Handballsports und eine Spieler-Ikone seines Vereins TUSEM Essen, für den er 21 Jahre lang spielte. Mit den Essenern wurde er dreimal Deutscher Meister (1986, 1987 und 1989) und Pokalsieger (1988, 1991 und 1992), gewann 1989 mit ihnen den Europapokal der Pokalsieger und 1994 den Euro-City-Cup.
Biographie Aenne Brauksiepe Geprägt durch ihre Kindheit und Jugend im katholischen Milieu, engagierte sich Aenne Brauksiepe nach dem Zweiten Weltkrieg in der Politik. Über viele Jahre hinweg gestaltete sie maßgeblich die Geschichte der Frauen-Union der CDU mit und stritt für Gleichberechtigung in Gesellschaft und Politik. Ihrer Überzeugung nach sei gerade die Frau „mit ihren spezifischen Fähigkeiten, ihrer Weltoffenheit und ihrem Ganzheitsdenken in der Politik gefordert“.
Biographie Willi Eichler Nur wenigen Eingeweihten in der SPD ist Willi Eichler heute noch ein Begriff. Dabei war er einer der wichtigsten Vordenker der SPD in der Nachkriegszeit und hat entscheidend zur Programmatik der Partei beigetragen. Die Wahlsiege Willy Brandts (1913-1992, Bundeskanzler 1969-1974) wären ohne ihn kaum denkbar gewesen. Rheinländer wurde er eher durch Zufall, verbrachte dann aber seine zweite Lebenshälfte in Köln und Bonn.
Biographie Luise Albertz Luise Albertz war eine der bekanntesten SPD-Politikerinnen der Nachkriegszeit. Sie war die erste Oberbürgermeisterin einer deutschen Großstadt, der Stadt Oberhausen, die sie während der wechselvollen ersten drei Jahrzehnte nach 1945 maßgeblich mitprägte. Wegen ihres großen sozialen Engagements wurde sie auch als „Mutter der Bedrängten" bezeichnet.