Carl Troll

Geograph (1899-1975)

Sabine Kroll (Bonn)

Carl Troll in Bolivien, ca. 1929, Foto: Robert Gerstmann (1896-1960). (Nachlass Carl Troll, Geographisches Institut der Universität Bonn)

Carl Troll war ein in­ter­na­tio­nal re­nom­mier­ter deut­scher Geo­graph, der von 1938 bis 1966 als Pro­fes­sor an der Uni­ver­si­tät Bonn lehr­te und 1960/1961 als de­ren Rek­tor am­tier­te. Zu sei­nen wis­sen­schaft­li­chen Me­ri­ten ge­hört die Prä­gung des Be­griffs Geo­öko­lo­gie.

Karl (Carl) Theo­dor Jo­seph Ma­ria Troll wur­de am 24.12.1899 als zwei­ter Sohn des Arz­tes Dr. med. Theo­dor Troll (1858-1916) und sei­ner Frau Eli­se (1871-1959), ge­bo­re­ne Huf­na­gel, in Ga­ber­see (heu­te Stadt Was­ser­burg am Inn) ge­bo­ren. Die Fa­mi­lie war ka­tho­lisch. Von 1915 bis 1917 be­such­te Troll das Wil­helms­gym­na­si­um in Mün­chen, das er - nach dem Kriegs­ein­satz - 1918 mit dem Ab­itur ver­ließ.

Das be­reits in frü­her Ju­gend er­wach­te In­ter­es­se für die Be­ob­ach­tung der Na­tur führ­te ab 1919 zu ei­nem breit ge­fä­cher­ten Stu­di­um der Na­tur­wis­sen­schaf­ten, ins­be­son­de­re der Bo­ta­nik, Geo­lo­gie und Geo­gra­phie, an der Uni­ver­si­tät Mün­chen. Dort pro­mo­vier­te er 1921 mit ei­nem bo­ta­ni­schen The­ma und leg­te 1922 das Staats­ex­amen für das hö­he­re Lehr­amt in den Fä­chern Che­mie, Bio­lo­gie und Geo­gra­phie ab. 1925 ha­bi­li­tier­te er sich im Fach Geo­gra­phie. Nach Ab­schluss sei­ner aka­de­mi­schen Aus­bil­dung konn­te er nun sei­nen Wunsch, „die Na­tur frem­der Län­der zu er­for­schen“, in die Tat um­set­zen.

Von 1922 bis 1927 war Carl Troll als Vol­l­as­sis­tent be­zie­hungs­wei­se von 1925 bis 1930 als Pri­vat­do­zent am Geo­gra­phi­schen In­sti­tut der Uni­ver­si­tät Mün­chen tä­tig. Für die Jah­re 1926 bis 1929 war er für ei­ne ers­te gro­ße For­schungs­rei­se be­ur­laubt. Er­mög­licht durch staat­li­che und pri­va­te Fi­nan­zie­rung so­wie ei­ge­ne Be­rufs­tä­tig­keit stell­te er geo­gra­phi­sche und bo­ta­ni­sche For­schun­gen in Bo­li­vi­en, Süd­pe­ru, Nord­chi­le, den An­den, Ecua­dor, Ko­lum­bi­en und Pa­na­ma an. Da­bei war er rund zwei­ein­halb Jah­re mit dem Maul­tier un­ter­wegs und sam­mel­te un­ter an­de­rem nach ei­ge­ner Aus­sa­ge 16.000 Bo­gen Her­bar und nahm 10.000 km Rou­ten­skiz­zen auf […][1]. In der Rück­schau schrieb er[2]: Das Er­leb­nis der tro­pi­schen Ge­birgs­na­tur und der An­pas­sung der Men­schen an die­se wur­de zur Grund­la­ge für die meis­ten mei­ner spä­te­ren Ar­bei­ten über Pflan­zen­kleid, Kli­mak­las­si­fi­ka­ti­on, Bo­den­kun­de, Schnee­de­cke und Glet­scher, Geo­mor­pho­lo­gie und Kul­tur­geo­gra­phie.

Im April 1930 folg­te Troll ei­nem Ruf auf die au­ßer­or­dent­li­che Pro­fes­sur, ver­bun­den mit der Lei­tung der Ab­tei­lung für Ko­lo­ni­al- und Über­see­geo­gra­phie, an die Fried­rich-Wil­helms-Uni­ver­si­tät Ber­lin (heu­te Hum­boldt-Uni­ver­si­tät). Hier lern­te er die Geo­gra­phin Eli­sa­beth Kürsch­ner (1908-1994) ken­nen, die er im Sep­tem­ber 1930 hei­ra­te­te. 1932 wur­de dem Ehe­paar das ers­te von neun Kin­dern ge­bo­ren.

Carl Troll während seiner Anden-Expedition, 1928. (Nachlass Carl Troll, Geographisches Institut der Universität Bonn)

 

Die von Sep­tem­ber 1933 bis Au­gust 1934 un­ter­nom­me­ne For­schungs­rei­se durch die tro­pi­schen Län­der Ost­afri­kas er­mög­lich­te Troll den Ver­gleich mit den tro­pi­schen Ge­bir­gen Ame­ri­kas. 1936 er­hielt er am In­sti­tut für Mee­res­kun­de der Uni­ver­si­tät Ber­lin die or­dent­li­che Pro­fes­sur für Wirt­schafts­geo­gra­phie. Im dar­auf­fol­gen­den Jahr nahm er als wis­sen­schaft­li­cher Lei­ter an der deut­schen Nan­ga-Par­bat-Ex­pe­di­ti­on teil, bei der die meis­ten Teil­neh­mer durch ein La­wi­nen­un­glück zu To­de ka­men. Sei­ne an­schlie­ßen­den For­schun­gen führ­ten ihn in das Ost­hi­ma­la­ya-Ge­biet. Die letz­te gro­ße For­schungs­rei­se vor dem Zwei­ten Welt­krieg un­ter­nahm er im Sep­tem­ber und Ok­to­ber 1939 er­neut nach Eri­trea.

In der Reichs­haupt­stadt nahm der po­li­ti­sche Druck auf Carl Troll al­ler­dings ste­tig zu. Da­her nahm er die Ge­le­gen­heit wahr, auf An­re­gung der Pro­fes­so­ren Leo Wai­bel (1888-1951, Geo­graph) und Hans Cloos (1885-1951, Geo­lo­ge), zum April 1938 an die Uni­ver­si­tät Bonn auf die or­dent­li­che Pro­fes­sur für Geo­gra­phie zu wech­seln. Die­se war ver­bun­den mit der Lei­tung des Geo­gra­phi­schen In­sti­tuts. Nach ei­ge­ner Aus­sa­ge konn­te er so zur Aus­ar­bei­tung sei­ner Rei­se­er­geb­nis­se in die ru­hi­ge­re At­mo­sphä­re von Bonn aus­wei­chen[3]. Er wid­me­te sich haupt­säch­lich der Kli­ma­to­lo­gie, Glet­scher­kun­de, Frost­bo­den­kun­de, Ve­ge­ta­ti­ons­for­schung und wis­sen­schaft­li­cher Luft­bild­for­schung. In die­ser Zeit präg­te Troll den Be­griff der Land­schafts­öko­lo­gie (1938), den er spä­ter durch den Be­griff Geo­öko­lo­gie er­setz­te. 1941 er­schien sei­ne ver­glei­chen­de Geo­gra­phie der Hoch­ge­bir­ge, die er zu ei­ner neu­en Klas­si­fi­ka­ti­on der Kli­ma­te, auf­bau­end auf dem Ver­hält­nis zwi­schen Ta­ges­gang und Jah­res­gang der Tem­pe­ra­tur (1943), ent­wi­ckel­te.

Carl Troll während seiner Himalaya-Expedition, 1937. (Nachlass Carl Troll, Geographisches Institut der Universität Bonn)

 

Dass je­doch un­ter dem na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Re­gime und durch die hoch­schul­po­li­ti­sche Si­tua­ti­on auch in Bonn wäh­rend der Kriegs­zeit wis­sen­schaft­li­ches Ar­bei­ten für ihn nicht ein­fach war, geht aus ei­nem Brief Trolls vom 27.12.1946 an Leo Wai­bel her­vor[4]: Tat­säch­lich konn­te man in die­sem Jah­ren als Nicht-Pg, der der un­mit­tel­ba­ren Par­teiknu­te nicht un­ter­stand, oft mehr durch­set­zen als wenn et­wa ein for­ma­les Par­tei­mit­glied, Un­heil ver­hü­ten woll­te. Denn in­zwi­schen hat­te ja die Par­tei ih­re Pa­ro­len so stark ge­wech­selt, dass man bei ge­schick­tem Ope­rie­ren im­mer ei­ne ent­spre­chen­de Be­grün­dung im ge­wünsch­ten Sin­ne fin­den konn­te. Es war wirk­lich ein rei­nes Seil­tan­zen über dem Ab­grund.

Ne­ben der Leh­re und der Aus­ar­bei­tung der Er­geb­nis­se sei­ner For­schungs­rei­sen nahm er von 1938 bis 1964 den ers­ten Vor­sitz der Ge­sell­schaft für Erd- und Völ­ker­kun­de, der heu­ti­gen Bon­ner Geo­gra­phi­schen Ge­sell­schaft, wahr. Wei­te­re Eh­ren­äm­ter fie­len ihm zu, bei­spiels­wei­se zwi­schen 1943 und 1950 der stell­ver­tre­ten­de Vor­sitz der Geo­lo­gi­schen Ver­ei­ni­gung. Als Di­rek­tor des Bon­ner Geo­gra­phi­schen In­sti­tuts grün­de­te er meh­re­re Schrif­ten­rei­hen und war lan­ge Zeit de­ren Her­aus­ge­ber, so zum Bei­spiel der drit­ten Se­rie der „Bei­trä­ge zur Lan­des­kun­de der Rhein­lan­de“ (Heft 1-5, 1939–1941), die ab 1947 als „Bon­ner geo­gra­phi­sche Ab­hand­lun­gen“ fort­ge­führt wur­den.

Nach Kriegs­en­de wur­de der Lehr­be­trieb des Geo­gra­phi­schen In­sti­tuts zum Win­ter­se­mes­ter 1945/1946 wie­der auf­ge­nom­men. Für das aka­de­mi­sche Jahr 1946/1947 wähl­te die Ma­the­ma­tisch-Na­tur­wis­sen­schaft­li­che Fa­kul­tät Troll zum De­kan. Nach der Wie­der­auf­nah­me des geo­gra­phi­schen Lehr­be­triebs an den Uni­ver­si­tä­ten fehl­te ein Or­gan für die wis­sen­schaft­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on der Geo­gra­phen. Ei­ne Fort­set­zung der bis­he­ri­gen deut­schen geo­gra­phi­schen Zeit­schrif­ten ge­stal­te­te sich schwie­rig, so dass es ein­fa­cher war, ei­ne neue Zeit­schrift ins Le­ben zu ru­fen. 1947 grün­de­te Troll die Zeit­schrift „Erd­kun­de – Ar­chiv für wis­sen­schaft­li­che Geo­gra­phie“. Über den Schriften­tausch er­reich­te Troll so­wohl die na­tio­na­le und als auch die in­ter­na­tio­na­le geo­gra­phi­sche For­scher­ge­mein­de.

Troll über­nahm wei­te­re Füh­rungs­auf­ga­ben in Fach­or­ga­ni­sa­tio­nen, so zum Bei­spiel im Na­tur­his­to­ri­schen Ver­ein der Rhein­lan­de und West­fa­lens (Vor­sitz 1947-1952), im Zen­tral­aus­schuss für deut­sche Lan­des­kun­de (stell­ver­tre­ten­der Vor­stand 1948-1953), im Geo­gra­phi­schen Fach­aus­schuss der Not­ge­mein­schaft der Deut­schen Wis­sen­schaft und ih­rer Nach­fol­ge­rin, der Deut­schen For­schungs­ge­mein­schaft, (Vor­sitz 1949-1955) oder in der Kom­mis­si­on für Erd­wis­sen­schaft­li­che For­schung der Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten und der Li­te­ra­tur zu Mainz (Lei­tung 1950-1975).

Die wis­sen­schaft­li­che An­er­ken­nung, die Troll welt­weit ge­noss, zeig­te sich un­ter an­de­rem dar­an, dass er 1960-1964 Prä­si­dent der In­ter­na­tio­na­len Geo­gra­phi­schen Uni­on war, de­ren Vi­ze­prä­si­dent er be­reits 1956-1960 ge­we­sen war und 1964-1968 noch­mals wur­de.

Troll wur­de auch im po­li­ti­schen Le­ben ak­tiv. Kurz­zei­tig – 1957-1958 – saß er für die CDU im Bon­ner Stadt­rat und war da­bei ins­be­son­de­re in den Aus­schüs­sen Stadt­pla­nung, Schu­le und Bil­dung so­wie Kul­tur tä­tig.

Gruppenbild, v.l.n.r. Dr. Popocivi, Carl Troll und Dr. Tulescu im Donaudelta, 1938. (Nachlass Carl Troll, Geographisches Institut der Universität Bonn)

 

Für das aka­de­mi­sche Jahr 1960/1961 wur­de Carl Troll zum Rek­tor der Rhei­ni­schen Fried­rich-Wil­helms-Uni­ver­si­tät Bonn ge­wählt. 

Mit sei­ner Eme­ri­tie­rung im März 1966 zog er sich kei­nes­wegs aus der aka­de­mi­schen Welt zu­rück, son­dern nutz­te die­se Zeit zur Or­ga­ni­sa­ti­on und Durch­füh­rung in­ter­na­tio­na­ler Sym­po­si­en so­wie für die Nie­der­schrift von rund 100 wis­sen­schaft­li­chen Ar­bei­ten. Sei­ne Ver­öf­fent­li­chungs­lis­te weist ins­ge­samt über 360 Ti­tel aus.

Trolls Wir­ken und Fach­be­deu­tung – na­tio­nal und in­ter­na­tio­nal – drück­te sich durch Mit­glied­schaf­ten in ei­ner Rei­he von Aka­de­mi­en aus: Er war Mit­glied der Leo­pol­di­na (1937), der Baye­ri­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten (1942), der Preu­ßi­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten (1943), der Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten und der Li­te­ra­tur in Mainz (1950), der Ös­ter­rei­chi­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten (1955) und der Kö­nig­lich Dä­ni­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten (1965). Er er­hielt 16 Ver­dienst­me­dail­len, un­ter an­de­rem die Ca­rus-Me­dail­le der Leo­pol­di­na (1938), die Ve­ga-Me­dail­le der Schwe­di­schen Ge­sell­schaft für An­thro­po­lo­gie und Geo­gra­phie (1953), die Gol­de­ne Carl-Rit­ter-Me­dail­le der Ge­sell­schaft für Erd­kun­de zu Ber­lin (1959), die Vic­to­ria Me­dal der Roy­al Geo­gra­phi­cal So­cie­ty (1962) und die Al­brecht-Penck-Me­dail­le (1964). Die Eh­ren­dok­tor­wür­de ver­lie­hen ihm die Ka­tho­li­sche Uni­ver­si­tät Lö­wen (1963) und die Uni­ver­si­tät Wien (1965).

Carl Troll starb am 21.7.1975 an Herz­ver­sa­gen und wur­de auf dem Pop­pels­dor­fer Fried­hof in Bonn bei­ge­setzt. Die Stadt Bonn ehr­te ihn, in­dem sie 1978 ei­ne Stra­ße im Stadt­teil Pop­pels­dorf, wo zahl­rei­che Ein­rich­tun­gen der Uni­ver­si­tät, dar­un­ter die Geo­gra­phi­schen In­sti­tu­te, lie­gen, nach ihm be­nann­te.

Quellen/Nachlass

Der Haupt­teil des Nach­las­ses von Carl Troll be­fin­det sich im Ar­chiv des Geo­gra­phi­schen In­sti­tuts der Uni­ver­si­tät Bonn (AGI­UB). Sei­ne süd­ame­ri­ka­ni­schen Fo­tos wer­den im Ar­chiv für Geo­gra­phie des Leib­niz-In­sti­tuts für Län­der­kun­de Leip­zig auf­be­wahrt, wäh­rend die ent­spre­chen­den Ne­ga­ti­ve in der Deut­schen Fo­to­thek in Dres­den hin­ter­legt sind. Trolls Me­dail­len wur­den dem Münz­ka­bi­nett des LVR-Lan­des­Mu­se­ums Bonn über­ge­ben.

Werke (Auswahl)

Die Ent­fal­tungs­be­we­gun­gen der Blü­ten­stie­le und ih­re bio­lo­gi­sche Be­deu­tung (Dis­ser­ta­ti­on Mün­chen 1921), Je­na 1922.
Der Ein­fluss der Ozea­ni­tät auf die Pflan­zen­welt Mit­tel­eu­ro­pas (Ha­bi­li­ta­ti­on, Mün­chen 1925), Mün­chen/Ber­lin 1925.
Ther­mi­sche Kli­ma­ty­pen der Er­de, in: Pe­ter­manns Geo­gra­phi­sche Mit­tei­lun­gen 89, 3/4 (1943), S. 81-89.
Aus­ge­wähl­te Bei­trä­ge, zu­sam­men­ge­stellt und ge­wid­met Carl Troll zum 65. Ge­burts­tag von sei­nen Kol­le­gen und Mit­ar­bei­tern, 3 Bän­de, Wies­ba­den 1966.
Ta­ge­bü­cher der Rei­sen in Bo­li­vi­en 1926/1927, be­arb. v. Fe­lix Mon­heim, hg. v. In­ge­borg Mon­heim,Stutt­gart 1985. 

Festschriften (Auswahl)

Lau­er, Wil­helm (Hg.), Ar­gu­men­ta geo­gra­phi­ca [Fest­schrift Carl Troll zum 70. Ge­burts­tag (24. De­zem­ber 1969)], Bonn 1970 [S. 18-27 Bi­blio­gra­phie Carl Troll II: 1960-1970].
Wi­ni­ger, Mat­thi­as (Hg.), Carl Troll. Zeit­um­stän­de und For­schungs­per­spek­ti­ven. Kol­lo­qui­um zum Ge­den­ken an den 100. Ge­burts­tag von Carl Troll, Sankt Au­gus­tin 2003.

Nachrufe (Auswahl)

Louis, Her­bert, Carl Troll † 24.12.1899–21.7.1975, in: Mit­tei­lun­gen der Geo­gra­phi­schen Ge­sell­schaft Mün­chen 61 (1976), S. 5-15.
Mon­heim, Fe­lix/Lau­er, Wil­helm/Har­ris, Chaun­cy D., In Me­mo­ri­am Carl Troll. Re­den; ge­hal­ten am 22. Ok­to­ber 1976 bei der Ge­denk­fei­er der Ma­the­ma­tisch-Na­tur­wis­sen­schaft­li­chen Fa­kul­tät der Rhei­ni­schen Fried­rich-Wil­helms-Uni­ver­si­tät, Bonn 1970. 

Literatur

Böhm, Hans, Carl Troll (24.12.1899-21.7.1975), in: Böhm, Hans (Hg.), Bei­trä­ge zur Ge­schich­te der Geo­gra­phie an der Uni­ver­si­tät Bonn, Bonn 1991, S. 241-249.
Böhm, Hans, An­nä­he­run­gen: Carl Troll (1899-1975) – Wis­sen­schaft­ler in der NS-Zeit, in: Wi­ni­ger, Mat­thi­as (Hg.), Carl Troll: Zeit­um­stän­de und For­schungs­per­spek­ti­ven, Sankt Au­gus­tin 2003, S. 1-99.
Lau­er, Wil­helm, Carl Troll zum 70. Ge­burts­tag, in: Lau­er, Wil­helm (Hg.), Ar­gu­men­ta geo­gra­phi­ca, Bonn 1970, S. 11-42.
Rich­ter, Sa­bi­ne, Wis­sen­schaft­li­che Nach­läs­se im Ar­chiv des Geo­gra­phi­schen In­sti­tuts der Uni­ver­si­tät Bonn: Find­bü­cher zu den Nach­läs­sen von Carl Troll und Al­fred Phil­ipp­son, Sankt Au­gus­tin 2004.
Schenk, Win­fried, Kon­ti­nui­tä­ten und Dis­kon­ti­nui­tä­ten der geo­gra­phi­schen For­schung und Leh­re in Bonn im Spie­gel der Ent­wick­lung der Pro­fes­su­ren, in: Be­cker, Tho­mas/Ro­sin, Phi­lip (Hg.), Die Na­tur- und Le­bens­wis­sen­schaf­ten. Ge­schich­te der Uni­ver­si­tät Bonn, Band 4, Göt­tin­gen 2018, S. 392-436. 

Online

Böhm, Hans/Eh­lers, Eck­art, Erd­kun­de – 50 Jahr­gän­ge ‘Ar­chiv für wis­sen­schaft­li­che Geo­gra­phie‘, in: Erd­kun­de 50 (1996), S. 360-379, DOI: 10.3112/erd­kun­de.1996.04.06. [On­line]
But­zer, Karl W., Prac­ticing Geo­gra­phy in a To­ta­li­ta­ri­an Sta­te: (Re)Cas­ting Carl Troll as a Na­zi Col­la­bo­ra­tor?, in: Die Er­de 135 (2004), S. 223-231. [On­line]
Lau­er, Wil­helm, Carl Troll – Na­tur­for­scher und Geo­graph, in: Erd­kun­de 30 (1976), S. 1-9, DOI: 10.3112/erd­kun­de.1976.01.01, [S. 7-9 Bi­blio­gra­phie III: 1970-1975]. [On­line
Lau­ten­sach, Her­mann, Carl Troll – ein Forscher­le­ben, in: Erd­kun­de 13 (1959), S. 244-258, DOI: 10.3112/erd­kun­de.1959.04.01, [S. 252-258 Bi­blio­gra­phie I: 1922-1959]. [On­line]

Carl Troll ein Jahr vor seinem Rektorat an der Universität Bonn, Porträtfoto, 1959/1960. (Nachlass Carl Troll, Geographisches Institut der Universität Bonn)

 
Anmerkungen
  • 1: Autobiographische Aufzeichungen [nach 1960], Nachlass Troll 5 (AGIUB), S. 2.
  • 2: Autobiographische Aufzeichnungen [circa 1954], Nachlass Troll 74 (AGIUB), S. 2.
  • 3: Carl Troll, Anlage zu meinem politischen Fragebogen, [circa 1945], Nachlass Troll 85 (AGIUB).
  • 4: Nachlass Troll 340 (AGIUB), S. 2
Zitationshinweis

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Kroll, Sabine, Carl Troll, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/carl-troll/DE-2086/lido/5f912d8346c0c9.75919975 (abgerufen am 26.09.2021)