Biographie Katharina Focke Katharina Focke war eine der ersten weiblichen Europapolitikerinnern, die in der europäischen Öffentlichkeit eine größere Bekanntheit erlangten. Als Bundesministerin sowie als Spitzenkandidatin für das europäische Parlament bei der zweiten Direktwahl im Jahr 1984 geriet sie zuweilen in Konflikt mit der SPD, der sie seit 1964 angehörte.
Biographie Valéry Giscard d‘Estaing Valéry Giscard d’Estaing, der französische Staatspräsident der Jahre 1974 bis 1981, wurde am 2.2.1926 in Koblenz geboren. „Meine kurze Kindheit in Deutschland sollte mich fürs Leben prägen“, sagte er bei der Verleihung der Ehrenbürgerwürde durch die Stadt Koblenz am 22.10.2006.
Biographie Hugo Grömmer Hugo Grömmer entstammte einem sozialdemokratischen Elternhaus und war bereits mit jungen Jahren eng im proletarischen Sozialmilieu vernetzt. Als langjähriges SPD-Mitglied, engagierter Arbeitersportler und Redakteur verschiedener Arbeiter(sport)zeitungen geriet Grömmer bereits im Frühjahr 1933 in den Fokus des NS-Verfolgungsapparates. In der Nachkriegszeit avancierte Grömmer zu einer zentralen Persönlichkeit für den Aufbau eines demokratischen Sportwesens auf Landes- und Bundesebene.
Biographie Ria Böbbis Ria Böbbis war eine Dortmunder Rudersportlerin und Sportfunktionärin für den Rheinisch-Westfälischen Regatta-Verband, den Landessportbund Nordrhein-Westfalen und den Deutschen Sportbund.
Biographie Willi Schwarz „Vorbild an Einfallsreichtum“, „Arbeitstier“ im unermüdlichen Einsatz, dabei sich stets im Hintergrund haltend – so beschreiben Mitstreiter und Zeitgenossen Willi Schwarz. Als langjähriger Vizepräsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen (LSB NRW), Verwaltungsdirektor der Deutschen Sporthochschule Köln und als Vorstandsmitglied in diversen Vereinen und Verbänden prägte dieser nachhaltig den Wiederaufbau und die Entwicklung von Turnen und Sport im Nachkriegsdeutschland.
Biographie Artur Schirrmacher Artur Schirrmacher gilt bis heute als einer der Pioniere des Nachkriegssports in Nordrhein-Westfalen. Seit 1947 war er Mitglied des Präsidiums des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen (LSB NRW) als Vertreter der Stadt- und Kreissportbünde und bekleidete diese zentrale Aufgabe mehrere Jahrzehnte. Der Arbeitersportbewegung erwachsend blieb er dem (Wasser-)Sport auch aktiv ein Leben lang verbunden.
Biographie Wilhelm Haneke Wilhelm „Willi“ Haneke war ein auf Vereins- wie Verbandsebene aktiver Sportfunktionär in Nordrhein-Westfalen.
Biographie Peco Bauwens FIFA-Schiedsrichter in 82 Länderspielen, Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees von 1932 bis 1945, nach dem Zweiten Weltkrieg Sportbeauftragter für die Stadt Köln und Mitbegründer diverser lokaler und regionaler Sportvereinigungen, 1. Vorsitzender des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen von 1947 bis 1957, Vizepräsident des Nationalen Olympischen Komitees für Deutschland von 1949 bis 1963 und Präsident des Deutschen Fußball-Bundes von 1949/50 bis 1962 – soweit die Eckdaten zum Sportwirken Peco Bauwens‘.
Biographie Heinrich Meusel Als begeisterter Anhänger der deutschen Turnbewegung, zu deren leibeserzieherischen Inhalten neben dem (Gerät-) Turnen im engeren Sinn traditionell auch eine Vielzahl diverser Leibesübungen gehörten, engagierte sich Heinrich „Heinz“ Meusel zeit seines Lebens in Theorie und Praxis für Turnen und Sport. Gleichzeitig erforderten die Zäsuren der beiden Weltkriege und die politischen Systemwechsel in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mehrere Neuanfänge in Meusels Leben, insbesondere im Zuge der Entnazifizierung nach dem Ende der NS-Diktatur.
Biographie Grete Busch International erfolgreiche Leichtathletin, Sportlehrerin und stets engagierte Streiterin für die Förderung von Frauen im Sport – Grete Busch gehört zu den wenigen Pionierinnen, die den von Männern dominierten Aufbau des Sportsystems in Nordrhein-Westfalen und in der jungen Bundesrepublik Deutschland maßgeblich mitgestalteten.